17.10.2026
Landesversammlung – Aiwanger: „Ein Glück, dass es die FREIEN WÄHLER gibt – wir halten Bayern bürgerlich, die Wirtschaft stark und die Kommunen handlungsfähig!“
Günzburg. „Für Bayern gilt: Ein Glück, dass es starke FREIE WÄHLER gibt. Wir halten Bayern auf bürgerlichem Kurs und sind damit Garant einer stabilen und erfolgreichen Landesregierung!“, sagt Hubert Aiwanger bei der Landesdelegiertenversammlung der FREIEN WÄHLER Bayern.
Vor rund 300 Delegierten und Gästen stellt der Landes- und Bundesvorsitzende Freiheit, Eigentum und Heimat, eine starke Wirtschaft und handlungsfähige Kommunen in den Mittelpunkt. Wer arbeitet, etwas aufbaut und Verantwortung übernimmt, muss am Ende auch etwas davon haben.
Die FREIEN WÄHLER setzen auf eigenverantwortliche mündige Bürger statt staatlicher Bevormundung durch einen Nanny-Staat. Aiwanger kritisiert einen „übergriffigen Staat, der ideologisch bis ins Private hineinschnuppert“. Die FREIEN WÄHLER fordern die Abschaffung der Erbschaftssteuer, bessere Bedingungen für Wohneigentum und den Erhalt des Minijobs. Aiwanger kritisiert zugleich die Zuckersteuer und überzogene Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung.
Aiwanger: „Eigentum ist die Grundlage von Freiheit. Wir FREIE WÄHLER wollen den eigenverantwortlichen und unabhängigen Bürger. Für uns gilt: nur so viel Staat wie nötig, so viel Freiheit für die Bürger wie möglich. Der Staat soll helfen, wo Menschen Unterstützung brauchen – aber nicht vorschreiben, wie viel Zucker in meiner Limonade steckt oder wie ich mein Haus heize oder welchen Antrieb mein Auto haben muss.“
In der Wirtschaftspolitik fordert der stellvertretende bayerische Ministerpräsident, den Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen, auch durch Automatisierung, KI und Robotik. Alle Branchen und Lebensbereiche würden davon Profitieren, auch der Privathaushalt, Landwirtschaft, Handwerk, Industrie und Staatsverwaltung. Bayern muss seinen Vorsprung bei Gründungen, künstlicher Intelligenz und anderen Zukunftstechnologien ausbauen.
„Bayern ist Deutschlands Start-up-Land Nummer eins – und diesen Vorsprung müssen wir ausbauen. Bei KI und anderen Zukunftstechnologien dürfen wir nicht nur zuschauen. Aus unseren Ideen müssen erfolgreiche Unternehmen, Arbeitsplätze und Wohlstand entstehen – hier in Bayern und nicht im Ausland. Dafür müssen wir Gründern und dem Mittelstand den Rücken freihalten und die hier erfundenen Techniken auch hier skalieren und einsetzen“, sagt Aiwanger.
Auch Städte, Gemeinden und Landkreise brauchen mehr finanziellen Spielraum. Bundespolitische Vorgaben vor allem im Sozialbereich dürfen die Kommunen nach Ansicht Aiwangers nicht länger mit neuen Aufgaben und ungedeckten Kosten belasten. Vereine, Feuerwehren und ehrenamtlich Engagierte halten zugleich das gesellschaftliche Leben vor Ort zusammen. Vereine von besonderem öffentlichen Interesse wie die Feuerwehren müssten steuerfrei sein, beispielsweise auch für Einnahmen aus Vereinsjubiläen.
Aiwanger: „Wir brauchen leistungsfähige und handlungsfähige Kommunen. Wir können nicht länger zuschauen, wie bundespolitische Vorgaben sie finanziell an die Wand spielen. Gleichzeitig brauchen wir starke Vereine und Menschen, die sich bei der Feuerwehr oder in anderen Bereichen ehrenamtlich einbringen. Dort lernen junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen und sich gesellschaftskonform zu verhalten.“
Darüber hinaus fordert Aiwanger bessere Perspektiven für Handwerk, Gastronomie, Ausbildungsbetriebe, Kleinunternehmen und Gründer. „Wir brauchen den Handwerker und den Gastwirt genauso wie den Kleinunternehmer und den Start-up-Gründer. Wer eine Ausbildung macht, arbeitet und anpackt, muss am Ende mehr in der Tasche haben als jemand, der arbeiten könnte, aber nicht will. Arbeit muss sich wieder lohnen. Die Arbeitszeit muss flexibilisiert werden!“
In der Rentenpolitik spricht sich Aiwanger gegen eine immer weitere Verschiebung des Renteneintritts aus: „Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat sein Soll erfüllt und sich die Rente verdient. Bevor wir den Älteren immer mehr abverlangen, müssen wir diejenigen in Arbeit bringen, die arbeiten können, aber nicht arbeiten wollen.“
Für Aiwanger zeigen diese Schwerpunkte, warum Bayern starke FREIE WÄHLER im Parlament und in der Regierung braucht. Sie halten den Freistaat auf einem bürgerlichen Kurs der politischen Mitte.
Aiwanger: „Der Satz ‚Ein Glück, dass es die FREIEN WÄHLER gibt!‘ stand bereits in den 1980er-Jahren auf einem Wahlplakat von uns – und er passt heute noch genauso gut. In Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung brauchen wir starke FREIE WÄHLER in den Kommunen, im Bayerischen Landtag und als starken Teil der Staatsregierung. Auch Deutschland bräuchte dringend FREIE WÄHLER im Bundestag.“
Abschließend betont Aiwanger: „Wir müssen Jung und Alt sowie Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder zusammenbringen. Die FREIEN WÄHLER wollen die Gesellschaft zusammenhalten, statt immer neue Keile zwischen die Menschen zu treiben.“
Hinweise:
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Die Rede von Hubert Aiwanger in voller Länge (etwa ab Minute 47:00) können Sie HIER abrufen.
++ Die heute bereits versandte Pressemitteilung zu den vier Resolutionen, die auf der Landesdelegiertenversammlung verabschiedet wurden, finden Sie HIER.
++ Die bei der Landesdelegiertenversammlung verabschiedeten Resolutionen finden Sie HIER.
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Dr. Wolfgang Klein, Pressesprecher
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