26.10.2026
Kommunaler Finanzausgleich 2027: Bayernkoalition stärkt Kommunen – Aiwanger: „Kommunen gestalten unsere Heimat! Wer unsere Kommunen stärkt, stärkt Bayern!“

München. Die FREIEN WÄHLER Bayern begrüßen die Einigung zum kommunalen Finanzausgleich 2027, den Hubert Aiwanger und Bernhard Pohl mitverhandelt haben. Bayerns Kommunen erhalten insgesamt rund 13,59 Milliarden Euro – 756 Millionen Euro mehr als 2026. Die Schlüsselzuweisungen steigen um rund 480 Millionen Euro auf über 5,46 Milliarden Euro. Die Zuweisungen an die Bezirke werden um 210 Millionen Euro erhöht. Damit unterstützt der Freistaat die Handlungs- und Investitionsfähigkeit der Kommunen. 

Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Bayern, Bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, sagt: „Rund eine Dreiviertelmilliarde Euro mehr für unsere Kommunen – das ist zielführend, damit sie handlungsfähig bleiben und weiter investieren können, was wiederum der heimischen Wirtschaft nutzt. Wir FREIE WÄHLER stehen für unsere Kommunen ein. Wir kommen aus der Kommunalpolitik und wissen, wo vor Ort der Schuh drückt. Der Freistaat musste sich finanziell wieder nach der Decke strecken, um diese zusätzlichen Mittel bereitzustellen. Aber unsere Kommunen gut auszustatten, ist alternativlos. Wenn sie Schulen, Straßen und Wasserversorgung nicht mehr erhalten können, brennt es lichterloh. Das müssen wir verhindern. Wer unsere Kommunen stärkt, stärkt Bayern!“

Aiwanger weiter: „Die rasche Einigung zwischen dem Freistaat Bayern und den Kommunen zeigt die große Verantwortung auf allen Seiten. Die Kommunen bleiben durch diese neue Finanzspritze handlungsfähig und können weiter stark investieren, was auch für die Stärkung unserer Wirtschaft wichtig ist.“

Kommunale Investitionen schaffen Aufträge für Mittelstand und Handwerk und sichern Arbeitsplätze vor Ort. Das Hauptproblem bleibt für Aiwanger jedoch die hohe Ausgabendynamik: „Die Sozialausgaben steigen schneller als Wirtschaftsleistung und Steuereinnahmen. Diese Einigung verschafft den Kommunen eine dringend nötige Atempause. Dauerhaft müssen wir aber die politischen Weichen anders stellen: mehr Wirtschaftswachstum, Entlastung der Leistungsträger und weniger Pflichtaufgaben für die Kommunen.“

Dazu gehören für die FREIEN WÄHLER auch weniger Bürokratie und kostentreibende Standards. Aiwanger: „Wir müssen genauer hinschauen, wohin das Geld fließt. Einfacheres Bauen, etwa über experimentelle Ansätze und den Gebäudetyp E, soll den Kommunen helfen, Kindergärten und soziale Einrichtungen kostengünstiger zu errichten.“ 

Aiwanger weiter: „Unsere Kommunalpolitiker halten unter schwierigen Bedingungen ihren Laden vor Ort am Laufen. Dafür verdienen sie unseren Dank – und verlässliche Unterstützung.“


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