25.06.2026
Hubert Aiwanger in seiner Regierungserklärung: "Bayern ist Gründerland Nummer eins - der Bund muss die Rahmenbedingungen deutlich verbessern!"

München. In seiner Regierungserklärung „Firmengründer und -übernehmer sind der Motor unseres Wohlstands“ stellt Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, die erfolgreiche Mittelstands- und Existenzgründungspolitik der Staatsregierung dar. Dabei macht er deutlich: Bayern ist Gründerland Nummer eins und unterstützt Gründer sowie Unternehmensnachfolger gezielt und entlang der gesamten Entwicklungskette.

Zusammengefasst erklärt Hubert Aiwanger unter anderem:

„Bayern ist Gründerland Nummer eins. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und unterstützen Gründer und Firmen-Übernehmer tatkräftig. Damit das so bleibt, muss der Bund die Rahmenbedingungen für Selbständige, Gründer und Unternehmensnachfolger deutlich verbessern. Wer ein Unternehmen starten oder übernehmen will, darf nicht zuerst an Formularen und Behörden scheitern. Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und bessere Finanzierungsmöglichkeiten sind der Schlüssel für mehr Unternehmertum in Deutschland.

Bayern bietet hervorragende Rahmenbedingungen für Gründer und bleibt Deutschlands führender Gründungsstandort. Mit 54.252 neuen Existenzgründungen verzeichnet der Freistaat das dritte Wachstumsjahr in Folge. Rund 38.000 Gründungen entfallen auf Gewerbebetriebe, weitere rund 16.000 auf die Freien Berufe.

Auch bei den Start-up-Neugründungen liegt Bayern mit 785 Neugründungen bundesweit auf Platz eins. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 46 Prozent. Mehr als 20 Prozent aller deutschen DeepTech-Start-ups stammen aus Bayern.

Der Gründungserfolg findet in ganz Bayern statt. Die Zahl der Start-up-Neugründungen außerhalb Münchens stieg 2025 von 335 auf 495. Erfolgreiche Start-up-Ökosysteme entstehen in allen Regionen Bayerns.

Mit der Initiative „Gründerland Bayern“ bündelt der Freistaat Beratung, Finanzierung, Coaching und Netzwerke für Gründerinnen und Gründer. Zwischen 2021 und 2025 sagte die LfA Förderbank Bayern 5.533 Gründungsdarlehen mit einem Finanzierungsvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro zu.

Damit die Gründungsdynamik langfristig gesichert werden kann, müssen Gründungen einfacher, schneller und digitaler werden. Deshalb hat Bayern gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen und Berlin dem Bund Eckpunkte für ein Gründungsbeschleunigungsgesetz vorgelegt. Ziel ist die vollständige Digitalisierung des Gründungsprozesses – von der Anmeldung bis zur Genehmigung.“

++ Die gesamte Regierungserklärung „Firmengründer und -übernehmer sind der Motor unseres Wohlstands“ können Sie HIER anschauen und nachhören. 
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