01.09.2025
FREIE WÄHLER: CDU-Generalsekretär Linnemann soll Attacke auf Beamtentum sofort beenden – CSU muss Beamte verteidigen
München. Der FREIE WÄHLER Landes- und Fraktionsvorstand stellt klar: Die Union muss ihre Attacken auf das Beamtentum sofort beenden. Die CSU ist gefordert, unsere Beamten entschlossen zu verteidigen. Die CSU muss in der Regierung handeln, statt Oppositionsrhetorik zu betreiben. Der Landes- und Fraktionsvorstand der FREIEN WÄHLER warnt vor einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft durch populistische Debatten auf Bundesebene.
Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Bayern und Bayerischer Wirtschaftsminister, betont: „Die Vorstellung, Lehrer künftig nicht mehr zu verbeamten, ist schlicht realitätsfern. Seit die Lokführer nicht mehr verbeamtet sind und die Bahn privatisiert ist, hat sich nichts verbessert. Wenn Lehrer nicht mehr verbeamtet wären und streiken würden, wäre es schlechter, nicht besser. Ein starkes Berufsbeamtentum garantiert, dass unser Staat überhaupt noch funktioniert.“
Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER Bayern und Bayerischer Wirtschaftsminister, sagt: „Beamtenschelte ist populär, wenn eine Regierung nicht mehr weiterweiß – löst aber die Probleme nicht. Wenn uns die Beamten zu teuer sind, müssen wir zuerst Bürokratie reduzieren, nicht Staatsaufgaben privatisieren.“
Boomer haben das Land aufgebaut – jetzt faire Lösungen statt populistischer Debatten
Der Landes- und Fraktionsvorstand der FREIEN WÄHLER stellt klar: Wer 45 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat, ist nicht das Problem, wenn er die Rente mit 63 in Anspruch nimmt. Wir brauchen ehrliche Antworten auf die Rentenfrage – keine spalterischen Experimente wie Boomer-Soli, Pflichtjahre für Rentner oder Beschränkung des Beamtentums.
Leistung muss sich lohnen – bei Jung und Alt. Die Generation der Baby-Boomer hat unser Land aufgebaut. Trotzdem ist klar: Der aktuelle Generationenvertrag ist brüchig – in den kommenden zehn Jahren werden rund 15 Millionen Menschen aus dem Erwerbsleben ausscheiden, das kann so nicht funktionieren.
Junge Menschen können sich, was die Arbeitsleistung angeht, nicht so weit strecken, dass der Sozialstaat ohne weitreichende Reform erhalten bleiben kann. FREIE WÄHLER Landes- und Fraktionsvorstand: „Wir müssen weg von dieser Spaltungslogik. Ob alt oder jung, Beamter oder Angestellter – Leistung muss sich lohnen. Wir wollen versöhnen und zukunftsfähige Systeme schaffen.“
Das Rentensystem muss effektiver werden. Gleichzeitig dürfen aber nicht einzelne Berufsgruppen oder Gesellschaftsgruppen angegriffen werden – erst die Boomer, dann die Beamten. Aiwanger: „Wir brauchen eine Rentenreform auf Bundesebene, die ihren Namen verdient – keinen Boomer-Soli, keine Pflichtjahre für Rentner, wie Marcel Fratzscher vorschlägt, und keine Angriffe auf das Beamtentum. Das ist keine Lösung, sondern Realitätsverweigerung.“
FREIE WÄHLER Landes- und Fraktionsvorstand fordert:
- Lächerliche Debatte über Boomer-Soli beenden.
- Steuerliche Vorteile für diejenigen, die noch arbeiten wollen: 2.000 €/ Monat steuerfrei als Hinzuverdienstmöglichkeit für Rentner.
- KI-basiertes Matching in der Arbeitsvermittlung statt ineffektiver Strukturen: Bei der Bundesagentur für Arbeit arbeiten über zehntausende Beschäftigte im Bereich Arbeitsvermittlung. Wir müssen effektiver werden – über 3 Millionen Arbeitslose in Deutschland schneller in Arbeit bringen.
- Sanfter Übergang in den Ruhestand: 1–2 Jahre Übergangsregelungen, um Wissensabfluss zu vermeiden und Wissen der Boomer-Generation zu erhalten.
Die Bundesregierung aus CDU und SPD muss endlich – wie in anderen europäischen Ländern längst geschehen – eine klare, zukunftsgewandte Rentenstrategie vorlegen.
FREIE WÄHLER fordern: Union muss Beamtenschelte beenden
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann attackiert das Beamtentum – doch wir FREIE WÄHLER stehen geschlossen hinter unseren Beamten. Der FREIE WÄHLER Landes- und Fraktionsvorstand sagt deutlich: „Wir FREIE WÄHLER müssen die CSU in die Pflicht nehmen: Sie kann nicht zugleich Regierungspartner in Berlin und Oppositionsführer aus Bayern heraus sein. Handeln statt nur fordern, ist das Gebot der Stunde.“
Landesvorsitzender Aiwanger: „Weniger Bürokratie statt Abbau des Beamtentums – das ist der Weg. Einzelne Berufsgruppen oder Generationen dürfen nicht zum Spielball politischer Schuldzuweisungen werden. Was wir brauchen, ist ein starker Staat mit starker Verwaltung, in dem sich Leistung lohnt – für Jung und Alt.“
Pressekontakt:
Wolfgang Klein, Stellv. Pressesprecher
Freie Wähler Bayern, Landespressestelle
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