Grötsch: „Bayern braucht den Kreislauf aus Ehrenamt, Sozialem, Blaulicht und Bundeswehr“
München. Die FREIEN WÄHLER Bayern begrüßen die aktuelle Debatte über die Wiedereinführung des Zivildienstes und fordern die Bundesregierung auf, beim Gesellschaftsjahr schnell ein modernes und unbürokratisches Modell auf den Weg zu bringen.
„Als großes Flächenland braucht Bayern ein starkes Fundament aus Ehrenamt, sozialen Diensten, Blaulichtorganisationen und Bundeswehr. Dieser Kreislauf ist unverzichtbar für den Zusammenhalt und gerade für den ländlichen Raum“, erklärt Generalsekretär Hans Martin Grötsch.
Die FREIEN WÄHLER fordern, das Gesellschaftsjahr für junge Frauen und Männer attraktiv auszugestalten. Dazu gehören neben einer angemessenen Bezahlung insbesondere drei Rentenpunkte für den geleisteten Dienst. Weitere Anreize sollen die Anrechnung auf den Numerus clausus sowie Vorteile bei Stipendien, Führerscheinen und beruflichen Qualifikationen sein.
„Wer sich für unser Land und unsere Gesellschaft einsetzt, muss das auch spüren. Drei Rentenpunkte wären ein starkes und gerechtes Signal“, sagt Grötsch.
Gleichzeitig muss die Wiedereinführung des Zivildienstes mit möglichst wenig Bürokratie erfolgen. „Die alten Strukturen wurden vor Jahren abgeschafft. Jetzt müssen wir sie neu aufbauen – aber von Anfang an digital und so einfach wie möglich für Einsatzstellen und junge Menschen.“
Die FREIEN WÄHLER hatten bereits 2017 ein Gesellschaftsjahr für Frauen und Männer beschlossen. Angesichts des demografischen Wandels ist dieses heute wichtiger denn je. „Wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen, fehlen uns überall Nachwuchs, Erfahrung und Arbeitskraft. Ein modernes Gesellschaftsjahr bringt junge Menschen frühzeitig mit wichtigen Aufgaben in Kontakt und stärkt zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Grötsch.
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