11.10.2020
FREIE WÄHLER wollen Besitzern von kleinen Photovoltaik-Anlagen Zukunft geben und Rückbauten verhindern: „Der Eigenverbrauch von Strom ohne EEG-Umlage bis mindestens 30 Kilowatt muss möglich sein“, betont Hubert Aiwanger

Die FREIEN WÄHLER Bayern springen weiter für die Besitzer von kleinen und mittleren Photovoltaik-Anlagen in die Bresche. Sie sollen Sicherheit bekommen und die Energiewende im Kleinen soll weiterhin eine Chance haben. Die neue EEG-Novelle ist von großer energiepolitischer Bedeutung. So fordern die FREIEN WÄHLER mit Nachdruck, dass Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung bis zu 30 kW zum Eigenverbrauch ausnahmslos von der EEG-Umlage befreit werden müssen.

München/Berlin. Sollte der vom Bund im September vorgelegte Gesetzentwurf zur EEG-Novelle so wirksam werden, müssen Besitzer von PV-Anlangen mit einem Rückbau rechnen. Das betrifft vor allem die Photovoltaikanlagen, deren Förderung ausläuft. Ein Irrsinn, wie die FREIEN WÄHLER unverblümt feststellen. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden.
 
Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender FREIE WÄHLER und Bayerischer Energieminister, setzt sich massiv für die Verbesserung beim Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) ein. Für die FREIEN WÄHLER muss es klare Neujustierungen geben, die sowohl der Energiewende als auch den Besitzern kleiner und mittlerer Photovoltaik-Anlagen Sicherheit geben. Die Energiewende fängt im Kleinen und in der Region an.

Hubert Aiwanger steht dafür ein, den Besitzern von PV-Anlagen – häufig klassisch auf den Dächern von (Einfamilien)-Häusern – eine Zukunft zu geben. Es wäre unendlich schade, wenn die Leistung dieser Menschen und Anlagen nicht geschätzt würde. Auch ein Eigenverbrauch muss einfacher möglich sein.  Aiwanger: „Eine Verbesserung beim EEG muss her. Der Eigenverbrauch von Strom ohne EEG-Umlage aus einer PV-Anlage bis mindestens 30 kW muss möglich werden.“ Weiter erklärt Aiwanger: „Diese Anlagen müssen wir unbürokratisch von Umlagen befreien.“

Aus Sicht der FREIEN WÄHLER dürfen gerade bei dem Thema Energiewende und dem Engagement des Einzelnen nicht die Auflagen im Weg stehen. Die FREIEN WÄHLER Bayern machen weiter Druck auf den Bund, wo das Thema entschieden wird. Der Koalitionspartner in Bayern hat in Berlin Regierungsverantwortung. Dort müsse dieser aus Sicht der FREIEN WÄHLER mehr Einfluss auf den zuständigen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nehmen, wie es der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger bereits seit längerer Zeit macht. Zudem setzen sich die FREIEN WÄHLER Bayern weiter für eine Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags ein.


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