08.04.2020
Mit Blick in die nahe Zukunft - FREIE WÄHLER Bayern rufen Bürger auf: Nähen Sie sich Mund-Nasen-Masken selbst

FREIE WÄHLER Bayern wollen in der Coronakrise pragmatisch anpacken und nicht auf Lieferungen von Millionen Wegwerf-Mundschutzmasken aus China warten. Ziel ist, dass das öffentliche Leben wieder hochgefahren wird, sobald es die Infektionszahlen zulassen. Die FREIEN WÄHLER Bayern sehen dabei das Tragen von Masken in einer Übergangszeit und für bestimmte öffentliche Bereiche für sinnvoll an.

München. Die FREIEN WÄHLER Bayern blicken nach vorne. Um das Land auf die Zukunft vorzubereiten, appellieren die FREIEN WÄHLER Bayern nun an die Bürgerinnen und Bürger, sich mit Mund-Nasen-Maskenauszustatten und diese selbst zu nähen. Susann Enders, Generalsekretärin FREIE WÄHELR Bayern, betont: „Jetzt kann jeder selbst aktiv werden. Wir wollen die Menschen darin bestärken, was viele bereits machen: Einen Schutz für Mund und Nase selbst zu nähen oder zu basteln. Wer es noch nicht macht: Vielleicht können Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Ostertage nutzen, um für sich und Ihre Familie funktionierende Masken zu gestalten.“ Der Schutz der Menschen steht ganz oben. Die Ausgangsbeschränkungen tragen bereits Früchte und werden in Zukunft gelockert.

Hintergrund: Sowie die Infektionszahlen einen vertretbaren Bereich erreicht haben, werden die Ausgangsbeschränkungen gelockert. „Dann brauchen wir Mund-Nasen-Masken im Alltagsgebrauch, um uns gegenseitig zu schützen“, erklärt Enders. Jetzt ist die richtige Zeit, um sich auf das, was kommt, vorzubereiten. Die FREIEN WÄHLER sprechen damit als erstes eine Mundschutzpflicht nach den Ausgangsbeschränkungen für bestimmte Bereiche im öffentlichen Leben an. Enders betont, dass solche Masken sicher keiner im Auto auf der Fahrt zum Einkauf tragen müsse, hingegen sehr wohl in öffentlichen Geschäften wie Supermärkten oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. „Wir schützen uns damit gegenseitig!“

Wir wollen unabhängig von Logistikpannen, Großkonzernen und dem Ausland sein!
Susann Enders

Mit Blick auf die zertifizierten Einmalgebrauchsmasken müssen diese vorrangig für das Gesundheitswesen und die Pflegeeinrichtungen zur Verfügung stehen. Für den Privatgebrauch müssen nicht täglich 20 Millionen Masken einmal benutzt und denn weggeworfen werden. Außerdem wäre die Versorgung aller Menschen damit in der Kürze unmöglich. Weiter sind Einmalgebrauchsmasken derzeit teuer, oft nicht lieferbar und produzieren Müll. „Wir wollen unabhängig von Logistikpannen, Großkonzernen und dem Ausland sein“, so Enders.

Eine Nähanleitung finden Sie zum Beispiel hier:  https://bit.ly/2Rj0nXN

Die FREIEN WÄHLER raten daher zu einer dezentralen und regionalen Versorgung. Wenn Menschen in Gemeinden und Städten für andere Menschen Mund-Nasen-Masken nähen, ist die Versorgung regional, unkompliziert und spiegelt ein solidarisches Bayern wider. Enders. „Uns ist wichtig, dass wir jetzt zusammenhalten. Und dass wir den Menschen frühzeitig Informationen geben, wie es weitergeht.“

Die FREIEN WÄHLER Bayern betonen, dass das Alltagsleben nach den Ausgangsbeschränkungen Stück für Stück wieder hochgefahren werden muss. Dann Masken zu tragen, ist eine Konsequenz. Enders, selbst jahrzehntelang OP-Schwester in einer Unfallklinik, empfiehlt für selbstgenähte Masken Baumwollstoff zum Beispiel Bettwäsche. Dieser muss bei mindestens 60 Grad waschbar sein und er muss zur Desinfektion heiß gebügelt werden können. Wichtig ist, dass Mund und Nase großflächig und eng bedeckt sind und der Stoff täglich gereinigt/gewaschen wird.

(Foto: Susann Enders präsentiert Masken von Näherin Kathrin Grobosch aus Wildsteig und appelliert an die Bürger: "Nutzen Sie die Zeit und bereiten Sie sich vor. Nähen Sie sich Masken selbst!")


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