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Wirtschaft

Soziale Marktwirtschaft: Eine Verpflichtung für Staat und Wirtschaft

Als Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft setzen die FREIEN WÄHLER auf den Wettbewerb, auf die Tarifautonomie und das Leistungsprinzip. Der Schutz des Eigentums und die unternehmerische Entscheidungsfreiheit genießen einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig unterstreichen die FREIEN WÄHLER die Bedeutung des Mittelstands für Bayern. Um die unternehmerische Freiheit auch künftig sicherzustellen, muss die Wirtschaft von übermäßigen Belastungen befreit werden.

Staat muss Rahmenbedingungen schaffen und Daseinsvorsorge gewährleisten

Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer - weswegen sich die Rolle des Staates in der Wirtschaftspolitik grundsätzlich auf die Festsetzung von Rahmenbedingungen beschränken soll. Kernaufgabe der Kommunen muss die Daseinsvorsorge bleiben. Hier kommt der interkommunalen Zusammenarbeit eine große Rolle zu.

Unternehmen tragen hohe gesellschaftliche Verantwortung

Eigentum verpflichtet: Daher appellieren die FREIEN WÄHLER an die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmern und Leistungsträgern. Ihre Entscheidungen nehmen unmittelbar Einfluss auf die Zukunft der Menschen, Städte und Gemeinden und bringen Bayern voran. Neben Gewinn und Erfolg soll aber auch der Bürger samt seiner sozialen Bedürfnisse eine tragende Rolle im unternehmerischen Denken und bei wirtschaftlichen Entscheidungen einnehmen.

Arbeitnehmer verdienen fairen Umgang

Die bayerischen Unternehmer haben eine hohe soziale Verantwortung im Umgang mit den Arbeitnehmern. Eine angemessene Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen zählen unter anderem dazu. Jegliche systematische Ausnutzung der arbeitenden Bürger, wie beispielsweise durch Dumping-Löhne in der Zeitarbeit, lehnen die FREIEN WÄHLER rigoros ab.

Mittelstand stärken, Bürokratie abbauen

Gerade kleine und mittlere Unternehmen entscheiden über Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung in Bayern. Ob produzierendes Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Baugewerbe, Tourismus, Transport und Verkehr, Handwerk oder freie Berufe: Der Mittelstand prägt zahlreiche Branchen in Bayern. Doch vornehmlich die kleinen und mittleren Betriebe haben unter diversen bürokratischen Anforderungen besonders zu leiden. Um unternehmerischer Kreativität auch künftig Freiheiten zu ermöglichen, müssen übermäßige Belastungen abgeschafft werden. Durch konsequenten Bürokratieabbau wollen die FREIEN WÄHLER tatkräftige Unterstützung leisten: für die Wirtschaft allgemein und für den Mittelstand im Besonderen.

Ob groß, ob klein: Gefordert sind Respekt und regionale Verantwortung

Bayern braucht seine unternehmerischen Leuchttürme: Betriebe von Weltrang sind unbezahlbare Werbeträger, akquirieren regionale Aufträge für kleine und mittlere Unternehmen und tragen einen erheblichen Teil zur Innovationskraft des Freistaats bei. Die Wirtschaftspolitik der FREIEN WÄHLER sieht eine ausgewogene Struktur vor, in der sich die Unternehmen unabhängig von ihrer Größe gegenseitig respektieren und soziale wie regionale Verantwortung übernehmen.

Finanzmärkte unter Aufsicht, damit Staat handlungsfähig bleibt

Finanzmärkte müssen strenger überwacht werden. Seitens des Staates gibt es keine Garantie für unverantwortliche Kapitalspekulationen. Vielmehr muss sich die öffentliche Hand ihre Handlungsfähigkeit erhalten. Daher befürworten die FREIEN WÄHLER ein Bankenwesen, das den Staat nicht durch den Hinweis auf "Systemrelevanz" unter Druck setzen kann.

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