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Umwelt
Sorgsames und nachhaltiges Handeln sichert die Lebensqualität künftiger Generationen
Eine gesunde Umwelt ist kein Selbstzweck, sondern sie sichert und verbessert nachhaltig die Symbiose zwischen Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräumen für die Menschen künftiger Generationen.
Erneuerbare Energien: Flächendeckende Versorgung bis 2030
Die Energieversorgung mittelfristig bis 2030 durch Energieeffizienz, Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien zu 100 Prozent für den gesamten Strombedarf, zu 75 Prozent für den Wärmebedarf und zu 50 Prozent für das Verkehrsaufkommen sowie langfristig bis 2050 zu 100 Prozent für Wärme und Verkehr umzustellen, sind die mittel- und langfristig gesteckten Ziele der FREIE WÄHLER-Umweltpolitik. Schließlich gehen fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Erdgas in absehbarer Zeit zur Neige. Die offensive Förderung regenerativer Energien als Sofortmaßnahme indes garantiert eine autarke Versorgung, schützt das Klima und kurbelt nachhaltig die regionale Wirtschaft an.
Grüne Gentechnik: Ziel ist der Verzicht
Genveränderte Lebens-, Saat- und Futtermittel: Darauf muss Bayern verzichten! Denn die Risiken der Grünen Gentechnik sind noch weitgehend unerforscht.
Artenvielfalt sichern und Kulturlandschaft wahren
Die noch vorhandene, aber zunehmend bedrohte Biodiversität gilt es zu erhalten. Der Schutz der Arten- und Sortenvielfalt in unterschiedlichen Lebensräumen sichert das biologische Gleichgewicht sowie die Lebensgrundlage der Bürger. Die FREIEN WÄHLER setzen auf eine ausgewogene, sanfte Weiterentwicklung der Bayern prägenden Kulturlandschaft. Bayern als einziges Bundesland mit Alpenanteil trägt zudem in besonderem Maß Verantwortung für die Erhaltung der alpinen Lebensräume.
Gesundheit der Bürger schützen, Schadstoffe minimieren
Nur die Reduzierung der Schadstoffe in Boden, Wasser und Luft schützt nachhaltig die Gesundheit der Bürger. Werden Mobilfunk- und Digitalfunksendeanlagen geplant, müssen die Bürger und Kommunen aktiv miteingebunden werden. Die Strahlenbelastung ist möglichst gering zu halten! Auch die Verantwortung für die Daseinsvorsorge - von der Trinkwasserversorgung bis zur Abfallwirtschaft - muss bei den Kommunen und somit in der Entscheidungshoheit der Bürger bleiben.
Nachhaltiger Umgang mit dem Flächenverbrauch
Flächenverbrauch und Flächeninanspruchnahme für Verkehrs- und Siedlungsentwicklung sollen reduziert werden, um auch den nachfolgenden Generationen noch genügend Planungsspielraum zu erhalten. Dabei sind immer die Interessen der Kommunen zu berücksichtigen. Maßnahmen und Förderungen zur Revitalisierung von Innenstädten und zur Renaturierung von Industrie- und Gewerbebrachen sollen Vorrang haben. Bei Projekten mit großflächiger Naturzerstörung ist auf die Betroffenheit und den Willen der Bürger besonders Rücksicht zu nehmen. Gleiches gilt bei der Ausweisung von großflächigen Schutzgebieten wie zum Beispiel dem Nationalpark Steigerwald. Auch hier müssen die Bürger maßgeblich beteiligt werden.
Umweltbildung als Bestandteil nachhaltiger Entwicklung
Der verantwortungsbewusste Umgang eines jeden Bürgers mit Umwelt und Energie setzt das Verständnis für positive Veränderungen an Teilen des Ganzen voraus. Daher muss eine praxisorientierte Umweltbildung neben der Schule auch an den bayerischen Umweltstationen stattfinden. Deren Bestand ist flächendeckend und personell langfristig sicherzustellen.







