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28.Januar 2009

Energiewende 2030

Freie Wähler starten "Energiewende 2030" in Bayern

Das dritte Treffen des Arbeitskreises „Energie & Umwelt“ fand in den Räumen der Firma Trendstore in Greding statt. Die stattliche Teilnehmerzahl machte deutlich, wie wichtig dieser Themenbereich mittlerweile für Kommunen, Bürger und Wirtschaft ist. Mehr als 30 Vertreter der Freien Wähler aus ganz Bayern – darunter zahlreiche Bürgermeister und Verwaltungsverantwortliche - waren der Einladung des Sprechers des Arbeitskreises, Hermann Lorenz aus Roth, gefolgt.

Auch der Kanditat des Stimmkreises Roth bei der Landtagswahl 2008, Hermann Kratzer und Gredings 1. Bürgermeister Manfred Preischl nahmen interessiert teil und unterstützen die Arbeit.

Um die Vorteile der erneuerbaren Energien aufzuzeigen, führte Hermann Lorenz folgenden Vergleich an:

"Wenn 10 Mrd. Euro bei der Landesbank verschwinden, hätten wir dafür 2 Mio. Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in bayerischen Haushalte liefern können, was dauerhaft die Umwelt um ca. 1,5 - 2 Mio. to CO2 und jeden Haushalt auch um ca. 300,00 € im Jahr entlasten würde. " Das ist im Vergleich zum jetzigen "Konjunkturprogramm" auch wesentlich nachhaltiger, effizienter und billiger. Gestiegene Energiekosten tragen heute vermehrt zu einer sogenannten „Energie-Armut“ bei. Vor allem bei Niedrig-Verdienern und sozial Schwächeren wirken sich gestiegene Energiekosten überproportional aus. Hier müssen dringend Konzepte für eine Entlastung angestrebt werden. Energie ist ein Grundbedürfnis des Menschen und darf somit nicht zu einem Armutsgrund werden.

Durch ein auf die lokalen Gegebenheiten angepasstes Handeln ist die Energiewende 2030 auch in Bayern möglich, so die Freien Wähler. Bis dahin soll möglichst viel Energie aus erneuerbaren Quellen (Sonne-Wind-Wasser-Biomasse-Erdwärme) stammen. Schon heute ist für viele Kommunen und Länder klar, dass ein unmittelbarer Nutzen aus diesem Umdenken entstehen wird:

·         Enorme Kosteneinsparungen,

·         Gewinn von Unabhängigkeit von Gas-, Öl- und Uran-Lieferanten,

·         Hunderttausende neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze in neuen Branchen,

·         Erreichen der Klimaziele,

·         etc.

Die Freien Wähler wollen nun die Thematik der regenerativen Energien intensiver aufarbeiten und konkrete Maßnahmen anregen und in eigener Zuständigkeit umsetzen. Dazu wurden für die Arbeitskreisschwerpunkte Industrie und Gewerbe (Dr. Georg F. Schu, Oberbayern),  Verkehr (Josef Born, Oberpfalz),  Haushalt und Kommunen (Dipl.-Ing.(FH) Harald Hillebrand, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner ByAK, Niederbayern) Verantwortliche benannt, deren Aktivitäten vom Sprecher (Dipl. Wirtschaftsing. (FH), Hermann Lorenz, Mittelfranken) koordiniert werden sollen.

Abschließend stellte der Kreis der Fachleute fest: Die noch vorhandene Führungsrolle deutscher Unternehmen im Wachstumssegment „Umwelttechnologie“ darf jetzt nicht gefährdet werden. Rasches Handeln und Innovationen sind nun dringend geboten. Gerade die Freien Wähler können und werden durch ihre starke Basis in den Kommunen und mit Hilfe beispielhafter Projekte eine Vorreiterrolle spielen in der praktischen Umsetzung der Theorie in die kommunale Praxis.


Hermann Lorenz/Sprecher des Arbeitskreises „Energie&Umwelt“

 

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