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Eine solidarische Gesellschaft

Gemeinsam leben in einer solidarischen Gesellschaft

Die Gemeinschaft aus Eltern und Kindern verdient unseren besonderen Schutz. Sie gilt es als das Fundament unserer Gesellschaft besonders zu stärken. Wir wollen mit unserer Politik Rahmenbedingungen schaffen, um ein familienfreundliches Klima herzustellen.

 

Unsere Gesellschaft steht durch den demographischen Wandel vor gravierenden Herausforderungen. Das Risiko von Altersarmut ist in unserem Freistaat derzeit überdurchschnittlich hoch. Seit Jahren öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr. Wir FREIEN WÄHLER stellen uns diesen Aufgaben. Wichtig sind uns hier das solidarische Miteinander von Jung und Alt, der Dialog zwischen den Generationen und eine aktive Gleichstellungspolitik. Die erfolgreiche Integration der Bürger mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft ist uns ebenfalls ein Anliegen. Gesundheitspolitik soll künftig im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen angesiedelt werden, wir versprechen uns hierdurch bedeutende Synergieeffekte, da Gesundheitspolitik in alle anderen Felder hineinwirkt.

Familie

Die Erziehung und Sorge für die heranwachsende Generation sind das natürliche Recht und die Pflicht der Eltern bzw. der Sorgeberechtigten. Der Staat soll Mütter, Väter und Sorgeberechtigte bei der Kindererziehung unterstützen. Sie müssen im Rahmen der Gesetze frei über die Gestaltung ihres Familienlebens entscheiden können.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist unser erklärtes politisches Ziel. Noch immer haben Frauen, bedingt durch nicht kontinuierliche Erwerbsbiographien, ein höheres Armutsrisiko im Alter. Das Betreuungsgeld in seiner jetzigen Ausgestaltung sehen wir kritisch, weil es die Erziehungsleistung nicht angemessen würdigt.

 

 

Wir FREIEN WÄHLER wollen:

  • Eine Änderung der „92er-Regelung“: Der Rentenanspruch der Mütter von Kindern, die vor 1992 geboren wurden, muss mit dem der Mütter von Kindern, die nach 1992 geboren wurden, gleichgestellt werden.
  • Eine angemessene Berücksichtigung der Erziehung von Kindern und der Pflege von Angehörigen bei der Rentenberechnung.
  • Eine pauschale Erhöhung des Kindergelds um 300 Euro pro Jahr, also um 25 Euro pro Monat.
  • Den Ausbau kommunaler Familienpolitik.
  • Ein verpflichtendes, kostenfreies Kindergartenjahr.
  • Keine Bevorzugung bestimmter Formen der Kinderbetreuung von staatlicher Seite, sondern echte Wahlmöglichkeiten auf diesem Gebiet durch die Bereitstellung ausreichender Kinderbetreuungsplätze.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit für Eltern sowie eine reibungslose Rückkehr nach Erziehungszeiten in die Erwerbstätigkeit.
  • Eine familiengerechte Ausgestaltung der Sozialversicherungssysteme und der Besteuerung.

Jugend

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Sie bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit und des Schutzes von Politik und Gesellschaft. Wir FREIEN WÄHLER sehen die Jugendpolitik als Schnittstelle zu unterschiedlichen Bereichen wie Bildung und Ausbildung, Gesundheit und Jugendschutz, Medien und Kultur sowie außerschulischen Betreuungs- und Fürsorgeleistungen.

 

Wir FREIEN WÄHLER wollen:

  • Gerechte Bildungschancen für alle.
  • Heimatnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche.
  • Den Ausbau wertorientierter Jugendarbeit, um junge Menschen früh in gesellschaftliche Verantwortung einzubinden.
  • Ein „Freiwilliges Politisches Jahr“.
  • Eine bedarfsgerechte Ausstattung von Jugendorganisationen und freien Trägern.
  • Die Förderung des Interesses an Vereinsmitgliedschaften und ehrenamtlichen Engagements. Auch Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien soll der Zugang zu einer sinnvollen wie pädagogisch hochwertigen Jugend- und Vereinsarbeit ermöglicht werden.
  • Eine bessere Verzahnung von Schul- und Jugendarbeit.
  • Einen besseren Jugendschutz und Prävention in den Bereichen Gewalt, Alkohol und Drogen sowie die Vermittlung von Medienkompetenz.
  • Eine intensive und vorbehaltlose Auseinandersetzung mit den Meinungen, Interessen, Visionen und Wünschen von Jugendlichen.

Mehr politische Bildung zur Stärkung von Jugendlichen gegen extremistische Einflüsse.

Senioren

Wir FREIEN WÄHLER setzen uns zum Ziel, Senioren aktiv in die Gesellschaft einzubinden. Unsere Seniorenpolitik will den reichhaltigen Erfahrungsschatz der Älteren wesentlich stärker berücksichtigen. Die älteren Bürger wertzuschätzen und ihre Potenziale anzuerkennen, ist uns wichtig.

 

Wir FREIEN WÄHLER wollen:

  • Eine Mehrgenerationenpolitik, die den Gedanken der Teilhabe ins Zentrum rückt, zum Beispiel durch Förderung von Mehrgenerationenhäusern.
  • Eine Stärkung des ehrenamtlichen, sozialen und kommunalen Engagements der Generation 65+.
  • Ein bezahlbares Seniorenstudium.
  • Eine wohnortnahe Bereitstellung mit Gütern des täglichen Lebens, Bildungseinrichtungen und medizinischer Versorgung.

Demographischer Wandel

Der demographische Wandel wird Bayern gravierend verändern. Wir müssen in vielen Bereichen umdenken, um unser Land zukunftsfähig zu erhalten und weiterhin die ländlichen Räume unserer Heimat für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv zu gestalten.

 

Wir FREIEN WÄHLER wollen:

  • Die Anpassung der sozialen Sicherungssysteme an die sich durch den demographischen Wandel verändernden Rahmenbedingungen.
  • Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern.
  • Die Abwanderung aus dem ländlichen Raum stoppen durch den Ausbau und Erhalt einer modernen Daseinsvorsorge in den ländlichen Regionen durch eine leistungsfähige Infrastruktur, eine wohnortnahe Versorgung mit Gütern des täglichen Lebens und Bildungseinrichtungen sowie medizinischer Versorgung.
  • Eine seniorenfreundliche Infrastruktur.
  • Wohnortnahe Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser.
  • Eine Stärkung dezentraler Verwaltungsstrukturen.
  • Eine effiziente Fortentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
  • Eine bessere Erschließung des Ländlichen Raums mit Straße, Schiene und Breitband.
  • Eine Imageoffensive für den ländlichen Raum.

Bürgerschaftliches Engagement

Eine Gesellschaft lebt vom Miteinander. Bürgerschaftliches Engagement ist für uns ein wesentlicher Pfeiler einer menschlichen Gesellschaft und verhindert soziale Kälte. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass das bürgerschaftliche Engagement in die Bayerische Verfassung aufgenommen wird. Es stärkt das Bewusstsein für Demokratie und Gemeinwohl.

 

Wir FREIEN WÄHLER wollen:

  • Die Umsetzung der von uns initiierten Verfassungsänderung zur Stärkung des Ehrenamtes.
  • Eine stärkere Würdigung ehrenamtlich engagierter Bürger. Ehrenamtliche, gemeinnützige Tätigkeit muss mehr gesellschaftliche Wertschätzung erfahren.
  • Den zügigen Ausbau und die Stärkung der Freiwilligendienste, gerade auch für Katastrophenfälle.
  • Eine wirkungsvolle Ausgestaltung der Ehrenamtskarte.
  • Ehrenamtslotsen, damit das Engagement der Bürger besser genutzt werden kann.

Integration

Wir FREIEN WÄHLER treten für ein offenes Miteinander zwischen den Menschen aller Kulturen und Religionen in unserem Land ein. Dies kann nur im Dialog geschehen. Miteinander leben ist ein Geben und Nehmen, das Toleranz verlangt für den anderen, Sensibilität im Umgang mit Neuem, aber auch die Anerkennung von Regeln und traditionellen Werten. Die Integrationspolitik der FREIEN WÄHLER stellt den Menschen in den Mittelpunkt – egal, welcher Kultur – fordert Offenheit im sozialen Miteinander und plädiert für die Kenntnis der deutschen Sprache.

 

Wir FREIEN WÄHLER wollen:

  • Die Verhinderung von Parallelgesellschaften.
  • Auch ein Angebot für Religionsunterricht der Schüler anderer Glaubensrichtungen, sofern dafür eine Mindestzahl an Schülern vorhanden ist.
  • Integrationsbemühungen ausländischer Mitbürger einfordern und unterstützen.
  • Ausreichende und effektive Angebote zur Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund.
  • Eine verstärkte Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, auch vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels.
  • Eine stärkere Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst.
  • Bei bewusster Integrationsverweigerung oder wiederholten Gesetzesverstößen dürfen härtere Sanktionen bzw. eine mögliche Ausweisung in das Herkunftsland kein Tabu sein.
  • Die Beschleunigung der Asylverfahren.
  • Die menschenwürdige Unterbringung von Asylbewerbern.
  • Eine Erleichterung bei der Arbeitserlaubnis für Asylsuchende und geduldete Ausländer.
  • Die Möglichkeit zur Berufsausbildung für jugendliche Asylsuchende.
  • Eine stärkere Einbindung der Kommunen bei der dezentralen Unterbringung der Asylbewerber.
  • Eine Sicherstellung der Betreuung von Flüchtlingen. Dazu benötigen wir eine Anhebung von Fördermitteln in diesem Bereich.