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Büchergeld abschaffen!

"Bestrafung der Eltern" und hoher Verwaltungsaufwand

Der Verwaltungsaufwand zum "Eintreiben" des Büchergeldes frißt einen Großteil der Einnahmen schon auf, bevor das erste Buch gekauft wird. Es fehlen tausende Lehrer an den bayerischen Schulen. Es wäre also sinnvoller, diese zum Unterrichten einzusetzen anstatt als "Geldeinsammler" wertvolle Zeit zu vergeuden.

Auch ein "pfleglicherer Umgang" der Schüler mit den Büchern wird durch das Büchergeld nicht zwangsläufig erreicht. Für vermeidbare Schäden an den Büchern wurden die Schüler schon früher finanziell zur Verantwortung gezogen. Außerdem: die Zukunft der Gesellschaft hängt an Kindern und ihrer Ausbildung. Die Allgemeinheit profitiert später ein Vielfaches dessen, was vorher in die Kinder "investiert" wurde: warum also sollen Eltern mit dem Büchergeld dafür "bestraft" werden, dass ihre Kinder zum Nutzen der Allgemeinheit ausgebildet werden?