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FREIE WÄHLER wollen bundesweit kraftvolle Interessenvertreter der Bürger und Kommunen werden Der bisherige ... [mehr] 

Ja zur Weiterentwicklung der Hauptschule - aber wohnortnah und flächendeckend

Resolution der Freien Wähler zum Erhalt der bayerischen Hauptschulstandorte... mehr


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Informationen zur Landtagsfraktion der Freien Wähler Bayern finden Sie unter www.fw-landtag.de.


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Bildungspolitische Forderungen der Freien Wähler

Maximal 25 Schüler pro Klasse - mehr Personal an den Schulen

Als großes Problem sehen Eltern und Lehrer derzeit den hohen und frühen Selektionsdruck für den Übergang an Realschule und Gymnasium. Daher fordern die Freien Wähler:

  1. Die Kinder sollen in Zukunft fünf statt bisher vier Jahre gemeinsam an der Grundschule unterrichtet werden. Die Realschulen und Gymnasien werden dadurch personell und räumlich entlastet, Hauptschulkapazitäten können besser genutzt werden. Gefährdete Grund- und Hauptschulstandorte müssen durch eine Absenkung der Mindestschülerzahl auf 10 statt bisher 15 pro Klasse und bei Bedarf durch jahrgangskombinierte Klassen gerettet werden, um die wohnortnahe Beschulung zu sichern und teuren "Schülertourismus" einzudämmen.
  2. Ab der fünften Klasse soll in Grund- und Hauptschule durchgehend ein leistungsdifferenzierter Unterricht eingeführt werden. Dies dient der gezielten Heranführung an Realschule und Gymnasium und ermöglicht auch in den höheren Jahrgangsstufen eine stärkere Durchlässigkeit zwischen den Schularten.
  3. Den Lehrern an der Hauptschule soll eine zusätzliche Berufsperspektive eröffnet werden, indem sie sich auf Realschullehrer-Niveau höherqualifizieren können und dann natürlich auch entsprechend bezahlt werden. Dies ist auch für den leistungsdifferenzierten Unterricht  notwendig.

Weiter halten die Freien Wähler eine grundlegende Entrümpelung der Lehrpläne für dringend erforderlich, die Schule muss zielorientierter arbeiten können. Die Schulen brauchen mehr Entscheidungsspielraum, z.B. zum flexibleren Einsatz von Lehrkräften. Dies gilt auch für Berufsschulen. Berufsvorbereitung und Ausbildungsfähigkeit müssen besonders auch an den Hauptschulen verbessert werden. Ein flächendeckendes bedarfsorientiertes Ganztagsangebot in allen Schularten ist Zug um Zug aufzubauen.

Der Kindergarten soll in Zukunft dem Bildungsministerium unterstellt sein, nicht mehr dem Sozialministerium. Ein kostenfreies und verpflichtendes letztes Kindergartenjahr dient der Vorbereitung auf die Grundschule.

Die Freien Wähler stellen fest, dass die Bildungsanforderungen in einer Gesellschaft einem ständigen Wechsel unterliegen. Deshalb muss die Bildungslandschaft den neuen Anforderungen immer wieder angepasst werden. Es ist unübersehbar, dass die Schule heute auch zunehmend Erziehungsfunktionen zu übernehmen hat. Dazu muss die Schule auch in die Lage versetzt werden. Überfüllte Klassen, überstopfte Lehrpläne und frustrierte Schüler, Lehrer und Eltern verhindern derzeit eine Lösung dieser Aufgabe.