Ja zur Weiterentwicklung der Hauptschule
Resolution der Freien Wähler zum Erhalt der bayerischen Hauptschulstandorte - Nach dem Willen des Bayerischen Kultusministeriums sollen zukünftig Hauptschulen individuell entscheiden, ob sie in Bayerische Mittelschulen umgewandelt werden. Kleinere Hauptschulen müssen sich nach diesem CSU-/FDP-Konzept in einem Schulverbund zusammenschließen - oder dürfen (zumindest theoretisch) als Hauptschule bestehen bleiben.
Die Freien Wähler Bayern halten die Weiterentwicklung der Hauptschule in eine Mittelschule zwar prinzipiell für richtig. Wir wehren uns aber entschieden gegen eine we...
Pressemitteilung vom 11.05.2009
Aktivitäten des Arbeitskreises Bildung - Im Januar nahm der gemeinsame Arbeitkreis des Landesverbandes und der Landtagsfraktion seine Arbeit auf. Die Teilnehmer sind sowohl die Mitglieder des Landesverbandes, der bereits sei 3 Jahren unter dem Vorsitz von Christian Kögl aktiv ist, als auch Mitglieder des AK Bildung unserer Landtagsfraktion deren Leiter MdL Dr. Hans-Jürgen Fahn ist. Im neu gegründeten gemeinsamen Arbeitskreis wurde z.B. die Durchführung von bildungspolitischen Regionalkonferenzen beschlossen. Diese Konferenzen werden abwe...
Büchergeld abschaffen!
"Bestrafung der Eltern" und hoher Verwaltungsaufwand - Der Verwaltungsaufwand zum "Eintreiben" des Büchergeldes frißt einen Großteil der Einnahmen schon auf, bevor das erste Buch gekauft wird. Es fehlen tausende Lehrer an den bayerischen Schulen. Es wäre also sinnvoller, diese zum Unterrichten einzusetzen anstatt als "Geldeinsammler" wertvolle Zeit zu vergeuden.
Auch ein "pfleglicherer Umgang" der Schüler mit den Büchern wird durch das Büchergeld nicht zwangsläufig erreicht. Für vermeidbare Schäden an den Büchern wurden die Schüler schon früher finan...
Bildungspolitische Forderungen der Freien Wähler
Maximal 25 Schüler pro Klasse - mehr Personal an den Schulen - Als großes Problem sehen Eltern und Lehrer derzeit den hohen und frühen Selektionsdruck für den Übergang an Realschule und Gymnasium. Daher fordern die Freien Wähler:
Die Kinder sollen in Zukunft fünf statt bisher vier Jahre gemeinsam an der Grundschule unterrichtet werden. Die Realschulen und Gymnasien werden dadurch personell und räumlich entlastet, Hauptschulkapazitäten können besser genutzt werden. Gefährdete Grund- und Hauptschulstandorte müssen durch eine Absenkung der Mindestschülerzahl auf 10 statt bisher ...
Anregungen der Jungen Freien Wähler Kulmbach
Zur aktuellen Diskussion um den Mangel von Lehrkräften an bayerischen Schulen - Die Anzahl der Lehrkräfte muss den Schülerzahlen angepasst werden. Notfalls muss der Freistaat Bayern die Lehrer per Zeitvertrag anstellen bzw. mithilfe einer Planung Neueinstellungen unter Berücksichtung von Pensionierung der kommenden Jahre vornehmen, bis die geburtenstarken Jahrgänge versorgt sind.Die vorhandenen Lehrkräfte sind entsprechend der Schülerzahlen der einzelnen Institutionen in ganz Bayern optimal zu verteilen. Dies ist zurzeit nicht der Fall. Oft werden Lehrer von Schulen, an denen d...
Kritische Betrachtungen zur Bildungspolitik
Unser Schulsystem macht krank - Eltern, Lehrer, und Schüler - Das Leiden in Kurzform- oder- die Hitliste der Missstände als "top-twenty" der Schulpolitik der Reihe nach: (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
Weiterer Praxisbericht zur Hauptschulsituation
Gründe für den Lehrstellenmangel für Hauptschüler - Bürokratismus: Der Formularstapel, den ein Betrieb für einen Lehrling bereits zu Beginn seiner Lehre ausfüllen muss, umfasst ca. 50 Seiten - inkl. der Hinweisblätter (Info: ein Schreinermeister) - wohl gemerkt bereits vor Ablauf der Probezeit! Vor 10 Jahren, waren es noch 12 Blätter - Wer will da noch freiwillig Lehrlinge ausbilden?erhöhte Standards: In vielen Berufen, die bisher für Quali-Abschlüsse zur Verfügung standen, haben die IHKs und Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit den Ber...