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14. August
Aiwanger: CSU-Alleinregierung ist eine Gefahr für Bayern
Zur Aussage von Erwin Huber, Bayern würde im Falle eines CSU-Führungsstreits Opfer der Situation werden:
Der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger sieht sich durch die Warnung von Erwin Huber vor einem Führungsstreit in der CSU in seiner Ansicht bestätigt, dass die CSU-Alleinherrschaft eine Gefahr für die Stabilität Bayerns darstellt. Huber hatte in einem Interview gesagt, dass "Bayern das erste Opfer wäre", sollte es zu Führungsstreitigkeiten innerhalb der CSU nach einem schlechten Wahlergebnis bei der Landtagswahl kommen. Weiter sagte Erwin Huber: "Die Folgen der Instabilität, die dann kämen, wären sehr negativ für die Entwicklung Bayerns."
Dazu FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger: "Wir haben in der Endphase der Ära Stoiber miterlebt, dass in Bayern monatelang die politische Arbeit liegengeblieben ist, weil sich die CSU mit sich selber beschäftigt hat. Die CSU steht vor neuen Führungskämpfen, die spätestens in der Wahlnacht ausbrechen werden und Bayern monatelang lähmen würden, sollte die CSU die absolute Mehrheit wieder bekommen. Die einzige Antwort darauf kann nur sein, der CSU per Wahlzettel die Alleinherrschaft über Bayern zu entziehen und damit die Verantwortung auf eine breitere Basis zu stellen. Das Schicksal Bayerns darf nicht länger am seidenen Faden des inneren Zustandes der CSU hängen."







