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Redaktion:

sfr Siegfried Frank
jör Jörg Ruthrof
rs Robert Sußner

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Herbstfahrt 2013

FREIE WÄHLER Wendelstein informierten über Direktvermarktung und Technik-Schätze

Wie eine traditionelle Klostergemeinschaft wie die des Benediktinerordens in Plankstetten auch heute umweltbewusst und eigenständig erfolgreich biologische Direktvermarktung betreibt, zeigte der Kloster-Cellerar der Wendelsteiner Gruppe der Freien Wähler bei der Führung durch das Klostergelände, wie hier in der Brennerei.

Wendelstein (jör) - Die seit mehreren Jahren von den Freien Wählern Wendelstein und dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. (BKB) angebotenen Tagesfahrten verbinden bewusst Informationen aus erster Hand über aktuelle Themen der Zeit mit Kultur und Geschichte. Dieses Jahr galt das Interesse zwei Schatztruhen in der Oberpfalz mit dem Besuch des Klosters Plankstetten mit seinem komplett biologischen Konzept der Direktvermarktung und Energiegewinnung und als historischen Schatz lernte die Gruppe das Maybach-Museum in den ehemaligen Express-Werken in Neumarkt bei einer Führung kennen.

Für die mehr als 30 Teilnehmer der Gruppe hatten Siegfried Frank als Vorsitzender der Freien Wähler Wendelstein und 3.Bürgermeister Jörg Ruthrof eine spannende Zeitreise vom Mittelalter bis in die Technikwelt des 20. Jahrhunderts vorbereitet: Das erste Fahrtziel der Tagesfahrt in die Oberpfalz war Kloster Plankstetten bei Berching. Das im 12. Jahrhundert begründete Benediktinerkloster, seit dem frühen 20. Jahrhundert als eines der bayerischen Klöster nach der Säkularisation vom Benediktinerorden mit einem Konvent wiederbelebt, verfolgt seit gut 20 Jahren bewusst ein biologisches Konzept der Direktvermarktung eigener Produkte und umweltfreundliche Energiegewinnung in passiver wie aktiver Weise.

Vom Cellerar des Klosters persönlich geführt, begann der Rundgang in der historischen Klosterkirche, in der sich Bauspuren aus vielen Epochen von der Romanik über Gotik und Barock bis zu Umbauten aus der Zeit um 1920 erhalten haben. Rund um den Klosterhof mit den Konventsgebäuden gruppieren sich auch die Wirtschaftsbauten, hier sind seit dem ersten Abschnitt der Gesamtrenovierung bis 2001 mehrere Informationsräume über das Kloster und seine Geschichte zu besichtigen und die Gebäudeflügel werden für die Eigenbetriebe des Klosters im Rahmen der biologischen Direktvermarktung genutzt wie etwa mit Schlachthaus, Bäckerei und Brennerei sowie Laden zum Verkauf der vor Ort angebauten und verarbeiteten Produkte.

In der Geburtsstätte der Express-Fahrräder sind heute Maybach-Schätze zu sehen

Am Nachmittag war das Maybach-Museum im nahen Neumarkt das zweite Fahrtziel. Diese größte und museal präsentierte Privatsammlung der Familie Dr.Hoffmann mit seltenen Fahrzeugschätzen der Marke Maybach und historischen Technikinformationen wie etwa alten Motoren für Diesellokomotiven und Panzern erkundete die Wendelsteiner Reisegruppe bei einer informativen Führung. Interessant ist das Museum auch durch das Gebäude selbst, denn das Museum ist in den alten Werkshallen der Fahrrad- und Motorradfirma »Express« untergebracht, die hier von 1889 bis 1959 ihren Stammsitz hatte und danach in Insolvenz ging.

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