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Redaktion:

sfr Siegfried Frank
jör Jörg Ruthrof
rs Robert Sußner

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Brüssel 2012

Hast Du einen Opa ...

die Kommission

... dann schick ihn nach Europa!

Brüssel/Wendelstein - (sf) Dieser Slogan geistert leider noch immer durch die Köpfe vieler Menschen. Und leider: Für Deutschland scheint er teilweise zuzutreffen. Man kann den Eindruck bekommen, dass insbesondere die Europäische Kommission als Endlagerstätte für abgelegte, z.B. in Ungnade gefallene oder abgehalfterte Politiker misbraucht und verstanden wird. Beispiele dafür, dass dieses Gefühl nicht ohne Grundlage ist, gibt es.

Doch ist diese Einschätzung tatsächlich zutreffend?

Aus diesem Grund haben wir unsere »Reise nach Europa« fortgesetzt.

Nach der Fahrt zum Europäischen Parlament im Jahr 2011 nach Straßburg waren wir dieses Jahr beim Tag der offenen Tür bei den Europäischen Institutionen in Brüssel, der Schaltstelle in Europa.

Doch der Reihe nach.

Der längste Tag

Stimmung im Bus
Galleries St. Hubert
Grote Markt
Grand' Place mit Willy Brouwers
Grand' Place bei Nacht
Manneken Pis

Gefühlt noch so gegen Mitternacht ging die Reise nach Brüssel los. Pünktlich um 5.30 war der Bus an der ersten Zustiegststelle in Großschwarzenlohe präsent und die ersten Fahrgäste kamen an Bord. Nach Wendelstein und Röthenbach St. W. waren wir komplett und es hieß »ready for take-off«. Nach dem willkommen heißen unserer Fahrgäste war erst einmal Ruhe im Bus angesagt. Es war für die meisten doch eine sehr kurze Nacht.

So gegen 15.00 Uhr sind wir dann in Brüssel angekommen und es ging sofort weiter mit Stadtrundfahrt und der ausgezeichneten Stadtführung durch Herrn Willy Brouwers, Brüssel.

Hier war ein erster Blick auf das »Europaviertel« möglich, es ging mit dem Bus weiter an den Palästen der königlichen Familie vorbei bis zum Atomium und von da wieder ins Stadtzentrum. Zu Fuß ging die Führung dann weiter. Durch die königlichen Gallerien St. Hubert - nein, Hubert Aiwanger ist damit nicht gemeinet - erreichten wir dann den Grote Markt / Grand Place. Herr Brouwers führte in die Geschichte und die Bedeutung des Platzes ein - und dann?

Es war inzwischen so gegen 18.00 Uhr. Wir enterten dann wieder den Bus und es ging zum Hotel zurück. Check-in und dann Zeit zur freien Verfügung.

Unser - ich nenne es inzwischen: Haus und Hof Reiseunternehmen - Schmidt Reisen in Reichelsdorf, hat dafür gesorgt, dass das Hotel in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum lag. Was lag also näher? Nix wie los in die Stadt. Abendessen und dann - bei zwar kaltem aber sonst sehr schönen Wetter - Brüssel bei Nacht auf eigene Faust. Die geschossenen Fotos sprechen da ihre eigene Sprache. Fest steht jedenfalls, dass es nicht nur ein gelungener Abend für die Augen, sondern auch für die Geschmacksnerven eine Erfüllung war.

Ohne Filter bei den ...

Transfer mit Zug
Auch solche Clowns gibt es
Blick aufs Parlament
im Parlament

... Europäischen Institutionen.

Am Samstag dann, so gegen 9 Uhr gings los mit dem Bus zum Europaviertel. Unweit der Bayerischen Vertretung konnten wir den Bus abstellen - und dann gings los.

Vom Parkplatz aus ca. 300 m die Treppe hoch - der Brüsseler Teil des Parlaments als ein Anlaufpunkt. Wenige hundert Meter weiter der Europarat und die Kommission beim Rond-Point Shumann.

Nachdem es in Brüssel doch mehrere Anlaufstellen gibt, haben wir dann die die Gruppe nach Betreten des Parlaments aufgelöst und jeder hatte Gelegenheit sich die Institution auszusuchen, für die er am meisten Interesse hatte.

Es gab Gelegenheit, sich eingehend über Europa und auch über seine Rechtsetzung zu informieren. Leider waren Vertreter aus Deutschland nicht vor Ort - zumindest habe ich keine gefunden.

Festzuhalten ist jedenfalls, dass dieser Tag der offenen Tür einen ungefilterten Einblick in die Arbeit der Brüsseler Institutionen gab.

Süßes oder ...

süßes! Es war ja nicht Halloween!

Nachdem der Wissenshunger gestillt war, war es dann an der Zeit auch ans leibliche Wohl zu denken. Und wie geht das besser als mit ... ?

Am Nachmittag des Samstages stand dann zwar nicht das Sams, aber der Besuch in der Chocolaterie Duval auf dem Programm.

Mit viel Schwung und Elan stellte der Maître de Chocolatier die Herstellung der Schokolade und der Pralinen vor. Kostproben fehlten natürlich auch nicht. Wer wollte, konnte auch selbst mal hinlangen und ausprobieren, wie eine Praline hergestellt wird.

Doch zuschauen alleine ist gut, ausprobieren besser. Selbstverständlich durfte kräftig zugelangt, und natürlich auch gekauft werden.

Danach gab es wieder Zeit zur freien Verfügung. Ob Markt, das Belgische Comic-Zentrum, der Comic-Walk bis hin zur Begian Lesbian & Gay Pride, die zufällig an diesem Wochenende ebenfalls veranstaltet wurde, Brüssel war jede Minute wert.

Rolling Home ...

... und schon war es Sonntag, der Tag der Heimreise.

So gegen 10 Uhr war die Abfahrt in Richtung Heimat. Nächster Halt: Aachen. Eigentlich für jeden Franken ein Pflichtbesuch, wenn er in der Gegend ist. Die Städte Aachen und Nürnberg waren immerhin im Frankenreich eng verbunden und im Besitz der Reichskleinodien - eigentlich ein Thema für eine Veranstaltung mit Jörg Ruthrof, der bestimmt gekonnt die Verbindungen der Städte erklärt und verständlich macht.

Eine weitere Pause wurde dann noch in Koblenz eingelegt. Dort gab es Gelegenheit sich das Deutsche Eck anzuschauen. Gegen 20 Uhr waren wir dann wieder in Wendelstein.

Vorankündigung:

Wahrscheinlich findet am zweiten Mai-Wochenende wieder ein Tag der Offenen Tür bei den Europäischen Institutionen statt. Auch wir, die FREIEN WÄHLER Wendelstein e.V. werden wieder eine Fahrt organisieren. Geplant ist dann der Besuch des EuGH, des Europ. Rechnungshofen und Eurostat.

Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.