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Redaktion:

sfr Siegfried Frank
jör Jörg Ruthrof
rs Robert Sußner

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Ernährung

Wendelstein/Europa - (sf) Am 6. Mai 2013 legte die Europäische Kommission den Vorschlag für eine Verordnung des europäischen Parlaments und des Rates über die Erzeugung von Pflanzenvermehrungsmaterial und dessen Bereitstellung auf dem Markt (Rechtsvorschriften für Planzenvermehrungsmaterial) vor.

Wenn Sie diesem Link folgen, dann haben Sie die Möglichkeit sich diesen Vorschlag in den Formaten html, pdf und doc herunterzuladen.

Auf Seite 7 finden Sie einen Passus, der tatsächlich Anlass zur Besorgnis birgt. Dort heißt es: »Pflanzenvermehrungsmaterial sollte nur als Vorstufen-, Ausgangs-, zertifiziertes oder Standardmaterial erzeugt und auf dem Markt bereitgestellt werden, um Transparenz sicherzustellen und den Verbrauchern eine sachkundige Entscheidung zu ermöglichen. Es müssen genaue Kriterien für die Entscheidung festgelegt werden, welche Pflanzengattungen und –arten nicht als Standardmaterial in Verkehr gebracht werden dürfen, damit das Pflanzenvermehrungsmaterial den Anforderungen in Bezug auf Qualität, Gesundheit, Identität und Rückverfolgbarkeit besser gerecht wird und die Lebens- und Futtermittelsicherheit gewährleistet sind. Für jede Kategorie sollten gattungs- und artenspezifischen Anforderungen festgelegt werden.«

Im Klartext verstehe ich darunter: Saatgut darf künftig nur noch als Standardmaterial erzeugt und verkauft werden. Weiter soll eine Negativliste erstellt werden, die Verbote für Pflanzengattungen aussprechen, die nicht den Standardisierungsnormen entsprechen.

Wenn man diese Zeilen liest, dann kommt Unbehagen dahingehend auf, dass hier wieder einmal eine Industrielobby versucht, ihre monetären Interessen auf Kosten der bestehenden landwirtschaftlichen Betriebe und der Verbraucher durchzusetzen.

Standardisierung bedeutet immer zumindest Oligopole oder Monopole. Das heißt, dass hier Abhängigkeiten implementiert werden sollen - auf Biegen und Brechen und ohne Rücksicht auf Verluste. Der US-Konzern Mosanto lässt grüßen! Hierzu passt auch ein Bericht in der Zeit-Online vom 12.08.2013 - 14:51 über dieses Unternehmen: Super-Genmais darf nach Europa. Wie war das noch? Auf gentechnisch veränderte Pflanzen sollte doch eigentlich in Europa verzichtet werden - oder?

Kopf in den Sand stecken? Nein danke!

Wir können Sie nur bitten, dass Sie sich an der Petition ►

Saatgutvielfalt in Gefahr - gegen eine EU-Saatgutverordnung zum Nutzen der Saatgut-Industrie

zahlreich beteiligen.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, informieren Sie sich und unterzeichnen diese Petition.

Wir lassen uns nicht vorschreiben, was wir eines Tages essen dürfen.

Europa und die Europäische Union sind - bei allen Fehler und Mängeln - das beste was diesem Kontinent widerfahren hat können. Lassen wir uns diese Idee nicht von einigen Wenigen kaputt machen. L'union fait la force - Einigkeit macht stark!

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