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Sorg: Vom Industrieort zum kleinen Bürgerdorf

Vollbesetztes Feuerwehrhaus Sorg
Der Autor: Manfred Horndasch

Manfred Horndasch im Feuerwehrhaus

Sorg (sfr) - Sprichwörtlich »dahamm« in seinem Geburtsort »auf der Sorg« stellte Manfred Horndasch im voll besetzten Sorger Feuerwehrhaus öffentlich seine Broschüre »Sorg: Vom Industrieort zum kleinen Bürgerdorf« vor.

Der ehemalige Kreisheimatpfleger arbeitet dort die Geschichte seines Heimatdorfes auf. Anlass zu dieser Ortschronik war 1988 ein Vortrag über das Dorf Sorg und während der letzten 26 Jahre hätte er viel Material gesammelt und in dem Heft zusammengefasst: »Aus fünf Aktenordnern mit Archivmaterial, Fotos und Notizen wurde einer für das Konzept des Hefts« erzählte er und bedankte er sich dabei bei seiner Familie und allen, die ihm mit Rat, Tat und Informationen in dieser Zeit zur Seite standen.

Horndasch erläutert sowohl im Heft also auch bei seiner Lesung die Herkunft des Ortsnamens von »sor«: indogermanisch für sumpfige Stelle, die Entwicklung der Ansiedlung mit ihrer Lage am Kreuzungspunkt zweier damaliger Wege, von den ersten Gebäuden und den ersten Eisenhämmern, Drahtzügen, Nagelschmieden bereits vor ca. 650 Jahren bis in die Gegenwart mit der Spiegelglasfabrikation bis zur Firma »Sill Optics«.

Das Heft bietet allerdings nicht nur Zahlen, Daten und Fakten: Manfred Horndasch wusste auch die Vorstellung durch persönliche und private Details aus seinem 73 1/2-jährigen Leben zu garnieren. So berichtet er z.B., dass die »fehlerhaften Linsen von der Horri« von den Kindern als »Zigarettenanzünder« an die Dorflehrer verkauft wurden, Sorg als Arbeiterdorf »Sozidorf« genannt wurde und »Nazis verprügeln« damals Volksport der Jugend war.

Berichte über große Katastrophen, Brauchtum, Menschliches und allzu Menschliches und noch vieles mehr runden den Gesamtinhalt der neuen Sorger Ortschronik ab, die für Manfred Horndasch »mehr als eine Ortsgeschichte seines Heimat- und Geburtstorts« ist, wie er selbst betonte.
Dieses Heft ist lebendige Heimatkunde. Der Bogen, gespannt von der Vorgeschichte über den Industrieort und »sündigen Dorf« bis hin zum Bürgerdorf von heute, ist gelungen und macht Lust, die Broschüre nicht nur in die Hand zu nehmen und kurz durchzublättern, sondern auch tatsächlich zu lesen, das frühere Dorfleben wieder lebendig werden zu lassen.

Das Heft ist in Sorg bei Ingrids Haartreff, Bierweg 29; in Wendelstein bei der Buchhandlung Christa Schurig in der Querstraße 8, sowie in der Gemeindebücherei und an der Rathauskasse erhältlich. Der Preis für die Broschüre beträgt 5,00 €.

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