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Unsere Positionen

Herzlichen Dank an alle unsere Wählerinnen und Wähler!

Zweitstärkste Fraktion!!!
15 Prozent!
3 Sitze!


Andreas Zottmann, Dieter Kamm und Wolfgang Seefried werden uns die nächsten 6 Jahre im Stadtrat vertreten. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute und viel Erfolg!

 

Das Gesamtergebnis finden Sie unter

www.spalt.de/ftpupload/App/gw2014.html

 

 

Finanzen

Die UWG/FW Spalt steht seit vielen Jahren für eine solide und verantwortungsbewusste Finanzpolitik. Diese wird auch in Zu­kunft einer unserer Schwer­punkte sein. In der Vergan­genheit haben wir immer wieder gefordert, dass die Schulden kon­tinuierlich abgebaut werden müssen und kein größeres Pro­jek­t ohne eine transparente Kosten­­kalku­lation  und eine be­glei­ten­de Kosten­kon­trolle in An­griff genommen werden darf. Das sollte endlich gängige Praxis im Spalter Stadtrat werden.

 

Gewerbe

Die erfolgreiche Gewerbepolitik gilt es fortzusetzen. Neu­aus­weisungen von Gewerbeflächen müssen mit  Augenmaß und nicht um jeden Preis erfolgen. Wir werden darauf achten, dass die Kosten für die Stadt vorab offengelegt und die Belange der Natur und der Umwelt berück­sichtigt werden. Die ursprüngliche Zielsetzung, hoch­wertige Gewerbebetriebe auf unseren wert­vollen Flächen anzusiedeln, werden wir wieder mehr in den Vordergrund rücken.

Gegenwärtig wird die Ausweisung eines neuen, inter­kom­munalen Gewerbegebietes bei Wernfels in Erwägung ge­zogen und diskutiert.  Auf finanzielle Abenteuer für die Stadt Spalt werden wir uns dabei nicht einlassen. Die Chancen und Risiken dieses neuen Ge­wer­be­­gebietes müssen mit der alternativ möglichen Er­weiterung des Gewerbegebietes Hügelmühle sorgfältig ver­glichen und ab­gewogen werden. Ein interkommunales Gewerbegebiet mit Georgensgmünd und Röttenbach wäre im Bereich Hügelmühle ebenfalls zu überdenken. Zumal die Infrastruktur nicht von Grund auf verbunden mit hohen Kosten neu erstellt werden muss.

 

Tourismus

Der Tourismus ist aus Spalt und seinen Orts­teilen nicht mehr wegzudenken. Allerdings unterliegt der Tourismussektor einem harten Wettbewerb. Sowohl Stadt als auch touristische Unternehmer dürfen deshalb in ihrem Bemühen nicht nachlassen, auf die aktuellen Anforderungen und den hohen Konkurrenzdruck zu reagieren. Moderne Unterkünfte und attraktive Angebote sind notwendig. Auf die veränderten Ansprüche und Wünsche immer aktiver und rüstiger werdender Senioren muss eine Antwort gefunden werden. Die Ziele des „sanften“ Tourismus sollten wieder mehr Beachtung finden.

 

Bauland

Bauland ist gegenwärtig knapp in Spalt. Die Baugebiete der letzten Jahre sind so gut wie verkauft. Wenn wir junge Familien am Ort halten und Neubürger gewinnen wollen, sind ein Baulandangebot und eine Baulandreserve notwendig. Wir sind für eine maßvolle, gut überlegte Baulandausweisung. Das bedeutet für uns: Statt Spalt und seine Ortsteile weiter zu zersiedeln, sollten zuerst die Baulücken geschlossen werden, in Spalt z.B. in der Güsseldorfer Straße oder oberhalb des Feuerwehrhauses. Berücksichtigen sollte man auch, dass in den bestehenden Wohngebieten unserer Großgemeinde immer mehr Häuser zum Verkauf stehen. Auch auf diese sollten Bauinteressenten hingewiesen werden. Eine Immobilienbörse, die Angebot und Nachfrage aufweist, könnte hier sehr hilfreiche Dienste leisten.

 

Altstadt

Unsere Altstadt ist eine touristische Attraktion und im Gegensatz zu anderen Gemeinden noch lebendig und attraktiv. Trotzdem wird auch sie vom demografischen Wandel nicht verschont bleiben. Erste Läden stehen leer, etliche Häuser suchen neue Besitzer und neue Nutzungen. Das größte Problem stellen unsere stolzen, denkmalgeschützten Hopfenhäuser dar. Viele Besitzer sind mit ihrem Unterhalt alleine überfordert.

Es wird riesiger Anstrengungen bedürfen, unsere Altstadt in den nächsten Jahren attraktiv und lebendig zu erhalten und ihren typischen Charakter zu bewahren. Ohne eine stimmige Entwicklungsstrategie, ohne aktives Gebäude- und Flächenmanagement und ohne effiziente Nutzungskonzepte für leer stehende Gebäude werden wir keinen Erfolg haben.

 

Kornhaus

Unser Kornhaus ist durch die Sanierung ein Schmuckstück geworden und kann zum „Leuchtturmprojekt“ für den Spalter Tourismus werden. Ein bitterer Wehrmutstropfen ist für uns allerdings der architektonisch völlig misslungene Anbau, den wir als einzige Stadtratsfraktion strikt abgelehnt haben, aber  leider nicht verhindern konnten. Die Innen­ausstattung und Nutzung des Kornhauses zieht hohe Folge- und Unterhalts­kosten nach sich, die nach unserer Meinung gegenwärtig noch unterschätzt werden. Damit nicht in einigen Jahren das böse Erwachen kommt, werden wir im Stadtrat transparente Kal­ku­la­tionen und eine regelmäßige Überprüfung der Unterhaltskosten einfordern.

 

Verkehrssicherheit

Beim Straßenunterhalt wurde in der Vergan­gen­heit aus finanziellen Gründen immer nur das ab­solut Notwendige durchgeführt. Intakte Straßen sind aber ein wichtiger Beitrag zur Verkehrs­sicherheit. Deshalb sehen wir besonders bei eini­gen Ortsteilverbindungs­straßen akuten Nachholbedarf.

In der Spalter Altstadt sind die Hauptstraße und die Albrecht-Achil­les-Straße Erneuerungsschwerpunkte. Wir wer­den uns da­für einsetzen, dass das Straßenbauamt endlich die Hauptstraße mit einem Flüster­asphaltbelag ver­­sieht und geräuscharme Kanaldeckel ein­setzt. Wir unterstützen auch die vielen Bürger, die ein Tempolimit in der Haupt­straße fordern.

Außerdem wünschen wir uns eine fußgänger­freundliche Alt­stadt. Ver­kehrs­flä­chen und Geh­steige müssen für Kinder, Se­nio­ren und Behinderte barrierefrei gestaltet werden.

Als besonderen Schwerpunkt dafür sehen wir den „Plärrer“. Ob Kreisverkehr oder andere Planungen, wir sind für alle Lösungen offen. Wichtig ist uns, dass es endlich zu einer Verbesserung an dieser gefährlichen Kreuzung kommt. Eine Ampel­lösung allerdings lehnen wir strikt ab.

 

Kinder, Jugend, Senioren

Viele Kinder, Jugendliche und Senioren brau­chen vermehrt Hilfsangebote. Dazu gehören gute Bildungs- und Be­treu­ungs­­­möglichkeiten und mehr attraktive Frei­zeit­­angebote für alle Altersgruppen, besonders aber für die Jugend­lichen.

Für Senioren ist uns besonders wichtig, dass sie so lange wie möglich in der vertrauten Um­gebung bleiben können. Gesundheits­versorgung, Pflege und Betreuung müssen sich an den Senioren und ihren Familien orientieren. Wichtige Versorgungs­ein­richtungen und Geschäfte müssen für Senioren auch in Zukunft zu Fuß erreichbar sein. Zumindest muss der Nahverkehr so ausgebaut werden, dass Fachärzte und Fachgeschäfte, die es in Spalt nicht gibt, für jeden Bürger erreichbar sind.

 

Schule und Kindergarten

Wir alle wissen, wir können den Schulstandort Spalt nur dann langfristig sichern, wenn es in unserer Großgemeinde auch genügend schulpflichtige Kinder gibt. Das erreichen wir nur, wenn Spalt für junge Familien attraktiver ist als andere Orte. Ein wichtiger Baustein dazu ist eine optimale Kinderbetreuung. Die Kindergärten in der Groß­gemeinde haben einen sehr guten Ruf. In Ge­bäude, Ausstattung und Betreuungsangebot wur­de in den letzten Jahren viel und erfolgreich in­vestiert. Trotzdem dürfen wir hier nicht nach­lassen und müssen neue, attraktive Angebote ins Auge fassen.

 

Ehrenamt

Ohne ehrenamtliches Bürgerengagement ist ein funk­tionierendes Stadt- bzw. Dorfleben nicht denkbar. Ehrenamtliches Wirken wird oft noch viel zu wenig beachtet und gewürdigt. Wir schlagen deshalb vor, einmal im Jahr Bürgerinnen und Bürger, die im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich Herausragendes geleistet haben, mit einer Bürger­medaille zu ehren. Daneben könnten auch hervor­ragen­de Leistungen in Ausbildung und Beruf eine Anerkennung erfahren.

 

Natur und Landschaft

Auf unsere herrliche Hügellandschaft sind wir Spalter alle stolz. Für uns ist es besonders wichtig, dass dies auch für zukünftige Generationen noch gilt. Deshalb haben für uns  ein sparsamer und verantwortungsbewusster Flächen­ver­brauch und der Erhalt unserer Landschaft einen sehr hohen Stellenwert. Es ist sehr genau zu überlegen, wo die Stadt und ihre Ortsteile erweitert werden und Flächen um­gewidmet werden sollen. Bei der Ausweisung solcher Flächen werden wir uns dafür einsetzen, dass auch die Interessen der Landwirte Beachtung finden.

Sportliche Events, die die Natur schädigen, lehnen wir ab. Wir werden uns im Stadtrat dafür einsetzen, dass sie hinterfragt und nicht mehr genehmigt werden.

 

Energiewende

Niemand wird behaupten, dass die Energie­wende in der Vergangenheit im Stadtrat ein großes Thema war. Das muss sich ändern. Grobkonzepte aufzustellen, genügt nicht. Ent­scheidend ist allein die Umsetzung.  Für uns ist die Selbst­ver­sorgung der Stadt Spalt und der Ortsteile mit Strom und Wärme eines der Schwerpunktthemen der nächsten sechs Jahre. Unser Wunschziel ist die Un­abhängigkeit zu­mindest einzelner Stadt- und Ortsteile vom Preisdiktat der Groß­konzerne. Dieses Ziel werden wir mit großem Nachdruck im Stadtrat verfolgen. Die Verlegung der Breit­band­kabel bietet die einmalige Gele­gen­heit, dort, wo die Bürger es wollen, kostengünstig  auch Rohre für ein Nah­wärmenetz zu verlegen. Wir sind überzeugt, zusammen mit Ihnen sind in den nächsten Jahren erste, größere Erfolge im Energiebereich mög­­lich. Andere Städte und Gemeinden haben es uns bereits eindrucksvoll vorge­macht. Packen wir es an!