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Entwicklungskonzept 2030

M-ein Schwanstetten - Entwicklungskonzept 2030

Ein Schwanstetten, m-ein Schwanstetten, dein Schwanstetten, unser Schwanstetten, (m)ein Schwanstetten, …, mein Schwanstetten! Diese Wortspielerei drückt doch eine ganze Menge aus. Man könnte diese Wortspielerei noch fortsetzen: Ich bin Schwanstetten; Wir sind Schwanstatten; Du bist Schwanstetten.

Wir, alle politischen Gruppierungen, wollen, dass sich unser Schwanstetten in den nächsten zwei Jahrzehnten positiv entwickelt. Und das kommt hier ganz deutlich zum Ausdruck. Die Ortsteile sollen nicht nur auf dem Flächennutzungsplan zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen muss auch in den Köpfen geschehen. In den letzten Jahren konnte der kritische Betrachter der Gemeindepolitik leicht einen anderen Eindruck gewinnen. Ich möchte allerdings auch bemerken, dass der finanzielle Spielraum der Marktgemeinde doch sehr begrenzt war.

Im Januar 2009 hat der Marktgemeinderat beschlossen, ein Planungskonzept zu erarbeiten. Mit dem Planungsbüro Grosser-Seeger (www.grosser-seeger.de) wurde eine qualifizierte Firma beauftragt. Das Planungsbüro stellte eine umfangreiche Analyse vor, die unter www.schwanstetten.de in großen Teilen veröffentlicht wurde.  Am 4. April 2009 befasste sich der Marktgemeinderat in einem Workshop das erste Mal mit der vorgestellten Entwicklungsstudie. In beiden Veranstaltungen zeigte sich, dass das Planungsbüro mit modernen, professionellen Methoden arbeitet. Dieser Arbeitsstil führte im Marktgemeinderat zu einer angenehmen konstruktiven Arbeitsweise. Ein Bericht über den Workshop wurde in der Mai-Ausgabe des Schwanstettener Infos abgedruckt.

Der Workshop brachte kurz zusammengefasst folgende Ergebnisse:

  1. Jugend und Soziales: In der Ortsmitte soll ein Mehrgenerationenprojekt (-haus) mit Räumen für Kultur und Jugend entstehen
  2. Die Ortsmitte soll aufgewertet werden
  3. Der öffentliche Nahverkehr soll verbessert werden.

Das heißt nicht, dass andere wichtige Themen „vergessen“ wurden. Das Ergebnis soll nur ein 1.Schritt auf dem Weg zu Schwanstetten 2030 sein.

Aus meiner Sicht gibt es zum momentanen Stand der Diskussion einige Anmerkungen:

  1. Die Fraktion beurteilt die Diskussion zum Entwicklungskonzept positiv und ist mit der Arbeit des Planungsbüros sehr zufrieden.
  2. Die Öffentlichkeitsarbeit und die Bürgerbeteiligung sollte verstärkt werden.
  3. Bei der demographischen Entwicklung sollten wir noch auf genauere Daten zurückgreifen. Wir sollten auf die Ergebnisse der Bertelsmannstiftung (www.wegweiser-kommune.de) nicht verzichten. Sie stellen eine wertvolle Ergänzung dar.
  4. Zu einem guten Projektplan gehört auch ein Zeitplan. Dieser Zeitplan sollte zumindest die wichtigsten „Meilensteine“ aufzeigen. Im Augenblick liegt eine zeitliche Gliederung nicht vor. Dann erübrigen sich auch die Fragen im Marktgemeinderat „Was ist der nächste Schritt?“
  5. Wir haben uns vorläufig auf drei Schwerpunkte geeinigt. Das ist auch so in Ordnung. Wir sollten uns aber möglichst bald über eine detaillierte Zielsetzung klar werden: Wohin soll sich Schwanstetten entwickeln? Soll die Bevölkerungszahl in Schwanstetten wachsen, gleich bleiben oder akzeptieren wir sinkende Einwohnerzahlen? Welche Folgen ergeben sich aus diesen drei Szenarien? Alle gesellschaftlichen Gruppen sollten frühzeitig in diesen Meinungsbildungsprozess einbezogen werden. Dazu gehört eine transparente Öffentlichkeitsarbeit.
  6. Wir sollten in unserer Gemeinde besonders auf Familien- und Kinderfreundlichkeit und auf eine aktive Seniorenpolitik setzen.
  7. Rasches Handeln ist gefragt. Wir müssen im Wettbewerb mit den Landkreisgemeinden konkurrenzfähig bleiben.

 

Das kommunalpolitische Klima ist günstig. Die soliden Haushaltsdaten 2009 bieten Handlungsspielraum. Die Freien Wähler blicken mit Optimismus in die Zukunft und die Zukunft ist M-ein Schwanstetten.

 

Peter Weidner

Fraktionssprecher