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Herbstfest der Freien Wähler Kreis Roth
18.09.2010
Herbstfest Freie Wähler Kreis Roth
Das Herbstfest der Freien Wähler des Kreisverbandes Roth war ein großer Erfolg. Bei herrlichem Wetter kamen zahlreiche Mitglieder und Freunde der FW in das ehemalige Gartenschaugelände der Kreisstadt. Politische Gespräche, leckeres Essen und freundschaftliche Gespräche prägten das Fest.
Mit Thomas Schneider (Röttenbach), Walter Schnell (Kammerstein), Helmut Bautz (Biichenbach), Manfred Preis chl (Greding) und Josef Miehling (Pleinfeld) waren gleich fünf Bürgermeister der Freien Wähler aus der Umgebung beim Herbstfest im.Rother Stadtgarten vertreten. "Soviel Bürgermeister schafft die FDP in ganz Bayern nicht, dafür spielen die aber in der Landes- und Bundespolitik den dicken Maxe und wollen beispielsweise die Gewerbesteuer abschaffen", betonte Aiwanger mit markigen Worten. Sein Rat: "Wir sollten uns dafür mal selber auf die Schulter klopfen und nicht unser Licht unter den Scheffel stellen". Anders als die FDP wollen die Freien Wähler an der Gewerbesteuer, die "das finanzielle Rückgrat der Kommunen darstellt", festhalten. Und dann nahm er auch die CSU ins Visier: "In Berlin hat Seehofer plötzlich vergessen, für was er im Landtag die Hand gehoben hat". Damit meinte er Aussagen und Beschlüsse zu Bundeswehr, Gesundheitspolitik, Gewerbesteuer oder auch zum Atomausstieg. Der FW-Vorschlag zur Laufzeitverlängerung bis 2023 sei ein guter Kompromiss. Bis dahin müsste die Nutzung erneuerbarer Energien zügig vorangetrieben werden. Aiwanger erwähnte hierbei die kürzlich gestartete FW-Energieoffensive und würdigte das Engagement von Herrmann Lorenz aus Roth, der als Vorsitzender des FW-Landesarbeitskreises "Energie" zukunftsorientierte Ideen einbringe.
Aiwanger sprach angesichts des politischen Zickzackkurses der großen Parteien von einem zunehmenden Glaubwürdigkeitsverlust innerhalb der Bevölkerung und rechnet damit, dass die Freien Wähler in Bayern "in nicht mehr allzulanger Zeit das Zünglein an der Waage spielen und bestimmen, wer hier regiert". "Wir haben Kraft, auch auf Bundesebene, in die bürgerliche Lücke zu stoßen, die derzeit politisch nicht besetzt ist", sagte Aiwanger. Und dann war auch schon Schluss mit der ' Politik. "Lasst Uns feiern", appellierte Elisabeth Bieber und präsentierte eine Gruppe Rother Schlosshofspieler um das FW-Mitglied Karl Schnitzlein, die ein Hans-Sachs-Stück zum Besten gab.



