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8. Mai 2009
FW im Kreisverband Roth veranstalten zentrale EU-Wahlkampfveranstaltung in Kammerstein
Presse-Info 10. Mai2009 der Freien Wähler im Kreisverband Roth
FW im Kreisverband Roth veranstalten zentrale EU-Wahlkampfveranstaltung in Kammerstein
KAMMERSTEIN - Die Freien Wähler im Kreisverband Roth starteten am Freitag, 8.Mai, mit ihrem Wahlkampfauftakt für die kommende Europawahl am 7. Juni 2009. „Frischer Wind für Europa“ lautet der bundesweite Wahlspruch. Im Bürgersaal der Gemeinde Kammerstein trafen sich interessierte Zuhörer, sowie Mitglieder der Freien Wähler aus den Orts- und dem Kreisverband, Bürgermeister und Stadträte, sowie insgesamt 7 Europakandidaten. Europa betrifft den Bürger und die Kommunen. 80% der kommunalpolitisch relevanten Themen werden von der EU beeinflusst.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Vorträgen von den Gastrednern Max Winkler, FW-Europakandidat Platz 5, mit dem Thema „Freie Wähler – Chance für Europa“ und Heinz Weiskopf, FW-Europakandidat Platz 14, zur „Position der Freien Wähler zur Landwirtschaft“.
Drei EU Kandidaten auf der bundesweiten Liste der Freien Wähler stammen aus dem Landkreis Roth. Siegfried Frank aus Wendelstein Platz 25, Bernhard Kroczek aus Hilpoltstein Platz 29, und Udo Rathfelder aus Abenberg Platz 31, stellten sich persönlich vor und erläuterten ihre thematischen Schwerpunkte für Europa, basierend auf kommunalpolitischen Interessen.
Hermann Kratzer, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, eröffnete den Abend mit der Aussicht, dass die Freien Wähler schon bei dieser Europawahl ins Europaparlament einziehen. Zu der Frage, warum die Freien Wähler dies so positiv sehen, sagte er: „Die erfolgreiche Kommunalpolitik der Freien Wählern wird von den mündigen Wählern honoriert. Die Wähler sehen die Freien Wähler als Chance für Europa, für mehr Transparenz in den EU-Entscheidungen und für eine geradlinige Fortsetzung der Kommunalpolitik in der EU.“ Die Vorteile der EU überwiegen bei Weitem die Unzulänglichkeiten. Er wies auf die vielen Vorteile der EU hin, z.B. auf den gemeinsamen Wirtschaftsraum, von dem speziell auch Bayern profitiert. „Man muss auch die Missstände sehen und darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Der Schlingerkurs der etablierten Parteien, im Landtag dagegen, auf Bundes- und / oder Europaebene dann dafür zu sein, ist dem Bürger nicht mehr zuzumuten. Dass diese Parteien über die Versäumnisse der EU klagen, die sie maßgeblich in den letzten 30 Jahren mitgestaltet haben, ist nichts anderes als der Versuch den Wähler für dumm zu verkaufen! Die Wähler haben dies erkannt und akzeptieren es nicht mehr!“ Ein Beispiel dafür ist die momentane Glühbirnenverordnung, die in Europa als Erfolg dargestellt, aber von den Bürgerinnen und Bürgern angezweifelt wird.
Viel Beifall gab es auch für Max Winkler, der die politischen Grundsätze der Freien Wähler zur Europawahl darlegte. Die Freien Wähler setzen sich für eine bürgernahe europäische Demokratie ein, für die Stärkung der regionalen und kommunalen Selbstverwaltung, für ein sogenanntes „Europa der Regionen“ , den Abbau der kostenintensiven, blockierenden Bürokratie und eine größere Transparenz und Kontrolle bei Subventions- und Fördermaßnahmen. Auch er ging sehr deutlich darauf ein, warum es so wichtig ist, dass die Freien Wähler bei der Europawahl antreten: „Die Situation ist vergleichbar mit der Titanic. Das Schiff fährt auf Kollisionskurs. Es reicht nicht aus nur die eigene Kabine, sprich Kommune, in Ordnung halten, sondern man muss in den Kurs eingreifen “
Großes Interesse rief das Thema Landwirtschaft hervor, vorgetragen von Heinz Weiskopf. Er ist selbst Landwirt aus Leidenschaft und auch seine Kinder möchten dort ihre Zukunft sehen. Die über die EU vorgegebene Quotenregelung bei der Milcherzeugung und der Milchpreis sind für viele Landwirte das Aus für ihren Betrieb. Hier muss die Quotenregelung erhalten beleiben und die Quote muss nach unten korrigiert werden. Die Preis und Subventionspolitik treibt zudem in Entwicklungsländern die Armut voran, weil die EU die Ausfuhren bezuschusst und somit eine Wettbewerbsverzerrung mit EU Mitteln in Drittstaaten fördert. Heinz Weiskopf betonte, eine gesunde Landwirtschaft müsse heute auf mehreren Beinen stehen. So hat er schon vor Jahren eine Initiative zur Nutzung von Elefantengras zur Energiegewinnung ins Leben gerufen. Damit werden Lebensmittel wie Mais und Getreide nicht als Energieträger in Kraftwerken verbrannt, sondern bleiben als Nahrungsmittel für Menschen und Tiere erhalten. Die Freien Wähler sind konsequent gegen die grüne Gentechnik.
Das Schlusswort zur Veranstaltung sprach Walter Schnell, Bezirksvorsitzender für Mittelfranken, Bezirksrat, stellvertretender Landrat und Bürgermeister von Kammerstein. Er begrüßte, gerade aus kommunaler Sicht, die Teilnahme der Freien Wähler an der Europawahl. Die Wähler sehen darin die Möglichkeit, auch bei der Europawahl konsequent die Politik der Freien Wähler zu unterstützen.
Kontakt:
Bernhard Kroczek Tel: - 09174 2983
Öffentlichkeitsreferent
Freie Wähler Kreisverband Roth




