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18. April 2009

Freie Wähler im Landkreis Roth begrüßen Verbot von Genmais-Anbau

Genmais

Presse-Info 17. April 2009 der Freien Wähler im Landkreis Roth

Freie Wähler im Landkreis Roth begrüßen Verbot von Genmais-Anbau

ROTH – Die Freien Wähler im Landkreis Roth begrüßen das Verbot von Genmais-Anbau in Deutschland. “Den Bedenken der Verbraucher und Landwirte wird mit dieser Entscheidung Rechnung getragen“, erklärte Hermann Kratzer, neuer Kreisvorsitzender der Freien Wähler im Landkreis Roth.

„Es hat sich gelohnt, dass die Freien Wähler im Landkreis Roth und in ganz Bayern vehement gegen den kommerziellen Anbau von Genmais gekämpft haben, sagte dazu Kratzers Vorgänger, der stv. Landrat Walter Schnell. Der Kammersteiner Bürgermeister erinnerte daran, dass die Freien Wähler im Kreistag und in vielen Gemeinden durch Anträge ein Verbot der grünen Gentechnik gefordert hatten. Dabei dankte Schnell auch dem Rother Aktionsbündnis, insbesondere Andrea Dornisch, dem Bayerischen Bauernverband, dem Bund Naturschutz und den Kirchen für ihre mutige Haltung und ihren engagierten Kampf gegen die grüne Gentechnik.

FW-Kreisvorsitzender Hermann Kratzer bezeichnete die Entscheidung der Bundeslandwirtschaftsministerin, die Aussaat der genveränderten Maissorte Mon 810 zu verbieten als längst überfällig.  „Der politische Druck und die bevorstehenden Europawahlen haben Wirkung gezeigt“,  ist Kratzer überzeugt. Die Freien Wähler fordern jetzt im Bayerischen Landtag den sofortigen Stopp des staatlichen Versuchsanbaus in Bayern. Der Verbot der grünen Gentechnik isti auch eine zentrale Forderung der Freien Wähler für die Europawahl.

Hart ging der Gredinger Kreis- und Stadtrat Kratzer mit der bisherigen starren Haltung der CSU ins Gericht: „Endlich haben auch Teile der CSU begriffen, dass Mon 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt mit Risiken für Schmetterlinge, Marienkäfer und Wasserorganismen.“ Genau dies sei bis vor kurzem in verantwortungsloser Weise bestritten worden. So seien 15 Meter Sicherheitsabstand zwischen genverändertem Mais und konventionellem Mais in offiziellen Verlautbarungen für ausreichend erachtet worden.

Kontakt: Walter Schnell - 09122/3939