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4. Januar 2008

Freie Wähler fordern bessere Bildung für Bayern

ROTH/SCHWABACH/HILPOLTSTEIN – Die Freien Wähler (FW) im Landkreis Roth unterstützen eine Petition an den Bayerischen Landtag mit dem Ziel die Bildungssituation an Bayerns Schulen gravierend zu verbessern. Eine der Hauptforderungen ist die Verkleinerung der Klaasen auf höchstens 25 Schüler.

Die besseren Lern- und Arbeitsbedingungen in kleineren Klassen sind nach Meinung des FW-Kreisvorsitzenden Walter Schnell unbestritten. Verfehlte Personalpolitik und Sparpolitik auf dem Rücken der Schulen dürften nicht länger hingenommen werden.

Dringend erforderlich seien, so stv. Kreisvorsitzender Peter Weidner aus Schwanstetten, mehr Lehrer an Bayerns Schulen. Weidner: „Dies ist notwendig, damit eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht und der Unterrichtsausfall minimiert wird“.

Im Mittelpunkt der Schulpolitik müssen nach Meinung der Freien Wähler die Kinder stehen. Die Freien Wähler sprechen sich daher für wohnortnahe Schulstandorte aus. Walter Schnell: „Unser Motto heißt kurze Beine, kurze Wege“. Dazu sollte nach den Forderungen der Petition die Klassenmindestgröße auf 10 Schüler gesenkt werden. Damit könnten vor allem in ländlichen Bereichen Schulen mit einem individuellen Lernklima erhalten werden.

Für eine Aufwertung des Lehrerberufs sprach sich stv. FW-Landesvorsitzender Werner Winter aus Wendelstein aus. Nur dadurch könne man genügend qualifizierte Lehrer für die Zukunft gewinnen. Mit ein paar Millionen aus dem unsinnigen Transrapid-Projekt in München könne man viel Positives in der bayerischen Bildungslandschaft bewegen.

Auf die vielfältigen Schulbaumaßnahmen im Landkreis Roth verwies FW-Kreistagsfraktionsvorsitzender Alfred Zottmann aus Spalt. Auch in den nächsten Jahren seien, so stv. Landrat Walter Schnell, weitere Verbesserungen vorgesehen. Der Landkreis Roth sei ein schulfreundlicher Landkreis. Zu den Hauptforderungen zähle weiterhin ein Gymnasium für Wendelstein.

Das Chaos um das Büchergeld sprach stv. FW-Kreisvorsitzender und Bürgermeister Thomas Schneider aus Röttenbach an. Eine echte Abschaffung des Büchergeldes sei nur durch die Kostenübernahme durch den Freistaat gegeben. Das Aussetzen des Einsammelzwanges führe letztendlich zur Kostenübernahme durch die Kommunen und zu einer Schwächung der Schulen.

Gefordert werden in der Petition auch eine bessere Ausstattung der Kindergärten sowie ein kostenfreies Vorschuljahr im Kindergarten. Damit könne man, so Bürgermeister Helmut Bauz aus Büchenbach, Familien entlasten und Entwicklungsdefizite vor dem Schuleintritt beheben.

Die Freien Wähler freuen sich sich über eine Unterstützung dieser Petition durch die Bürger. Weitere Informationen finden sie hier.