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29. Mai 2008

Walter Schnell, Kreisvorsitzender der Freien Wähler und seit 1996 Stellvertretender Landrat

Erfolge bei den konstituierenden Sitzungen

ROTH –  Aufbrauchstimmung herrscht bei den Freien Wählern (FW) im Landkreis Roth. Nach dem deutlichen Zuwachs an Mandaten bei der Kommunalwahl wurden nun auch bei den konstituierenden Sitzungen mehrere Persönlichkeiten aus den Reihen der Freien Wählern mit Stellvertreteraufgaben betraut.

Mit Walter Schnell stellen die Freien Wähler wiederum den ersten Stellvertreter des Landrats. Dazu erhielt er im Rahmen der jüngsten erweiterten Kreisvorstandssitzung die Glückwünsche der Ortsverbände. Schnell übt dieses Amt seit 1996 mit großem Engagement aus.

Bürgermeister Thomas Schneider berichtete in seiner Funktion als stv. Fraktionsvorsitzender über die Auftaktveranstaltung des neuen Kreistages. Schneider: „Die Freien Wähler hätten es gerne gesehen, wenn auch die CSU in der Landratsstellvertretung Verantwortung übernommen hätte“. Das beschränkte diplomatische Geschick der CSU-Verantwortlichen habe allerdings zu einem anderen Ergebnis geführt. Die Freien Wähler hätten aber auch vollstes Vertrauen zu den weiteren Landratsstellvertretern Dr. Hannedore Nowotny und Max Netter.

Mit Elisabeth Bieber stellen die Freien Wähler erstmals die 2. Bürgermeisterin in der Kreisstadt Roth. Ihre Wahl wurde mit viel Beifall bedacht. Elisabeth Bieber freute sich auch über den großen Vertrauensbeweis bei der Wahl. In Spalt übernahm Alfred Zottmann das Amt des 2. Bürgermeisters. „Eine schwierige Aufgabe“, wie er feststellte, „gerade auch im Hinblick auf die problematische Haushaltslage“.

Glückwünsche erhielten auch die 3. Bürgermeister aus den Reihen der FW Jörg Ruthrof (Wendelstein), Gabriele Müller (Rednitzhembach), Richard Götz (Kammerstein) und  Klaus Popp (Rohr).

Die beiden Bürgermeister Helmut Bauz und Walter Schnell berichteten von den konstituierenden Sitzungen in Büchenbach und Kammerstein. In diesen beiden Gemeinden haben die Freien Wähler die absolute Mehrheit. Trotzdem wurde in beiden Gemeinden der CSU als jeweils zweitstärkster Fraktion das Amt des 2. Bürgermeisters übertragen. Diese Beispiele fanden auch bei den Vertretern der anderen Gemeinden als Beispiele für eine gute  politische Kultur viel Zuspruch.

Es zeige sich an vielen Beispielen im Landkreis, dass nicht eine ideologische Nähe, vielmehr die persönliche Nähe zu den kommunalen Verantwortungsträgern die Entscheidungen bei den Stellvertretern beeinflusse, stelle Walter Schnell fest. Daher müsse man auch Enttäuschungen wegstecken. Bürgermeister Manfred Preischl aus Greding resümierte: „Auf einen Stellvertreter muss man sich verlassen können“.

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