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27. Oktober 2008
Vorbildliches Engagement gewürdigt

- Vom tollen, ehrenamtlichen Engagement Heidecker Bürger beeindruckt: Die Freien Wähler-Kreistagsmitglieder Hermann Kratzer, Alfred Zottmann, Richard Götz, Manfred Preischl, Thomas Schneider, Dr. Reinhard Spörl, Elisabeth Bieber, Fritz Loy und Walter Schnell (von rechts nach links) bei der Information durch Stadtrat Dieter Knedlik zum renovierten Almosenhaus Heideck.
Vor-Ort-Informationen sind den Kreistagsmitgliedern der Freien Wähler sehr wichtig. In Heideck wurde kürzlich in ehrenamtlicher Initiative das Almosenhaus wieder bewohnbar gemacht. Fraktionsvorsitzender Alfred Zottmann aus Großweingarten nutzte deshalb die Gelegenheit und wählte Heideck, um den regelmäßigen Sitzungstermin mit einer Information zum Almosenhaus zu verbinden.
„Wir konnten es nicht mehr mit ansehen, wie das Haus der bereits 1434 genannten Almosenstiftung weiter verfällt“, berichtete Stadt- und Kreisrat Dr. Reinhard Spörl. „Die Almosenstiftung wird von der Stadt Heideck verwaltet, die das Haus an bedürftige Mitbürger sehr kostengünstig vermietet.“
Der Heidecker Stadtrat Dieter Knedlik hatte deshalb 2006 den ehrenamtlich und kostenfrei arbeitenden „Arbeitskreis Almosenhaus“ gegründet , dem sich aus dem Stadtrat heraus auch Richard Beyer und Dr. Reinhard Spörl anschlossen. Jetzt führte er die FW-Kreisräte durchs Haus. Er erläuterte die Sanierungsarbeiten, die in Eigenleistung und in Absprache mit dem Denkmalschutz erfolgten. Stellvertretender Landrat und Bezirksrat Walter Schnell war zusammen mit allen FW-Kreisräten überrascht, wie hochwertig die Arbeiten ausgeführt sind, an denen sich über 33 Heidecker Bürger sowie weitere 25 Firmen beteiligt haben. Weit über 1500 kostenlose Arbeitsstunden wurden eingesetzt. Zudem gab es mehrere Geld- und Sachspenden, so dass mit relativ geringem Eigenaufwand der Almosenstiftung das Haus auf heutigem Standard mit eingerichteter Küche, Bad und WC bewohnbar gemacht werden konnte.
Jetzt liegt es an der Stadt Heideck, das Gebäude auch für hilfebedürftige Menschen zu nutzen.
Alle FW-Kreistagsmitglieder schlossen sich der abschließenden Meinung von Manfred Preischl, Greding, und Thomas Schneider, Röttenbach, an: „So eine vorbildliche Bürgeraktion kann nicht hoch genug gewürdigt werden“



