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17. Juli 2008
Freie Wähler fordern Solidarität mit den Bauern
Freie Wähler fordern Solidarität mit den Bauern
LANDKREIS ROTH - Für faire und gerechte Preise in der Landwirtschaft sprechen sich die Freien Wähler aus. Bei einer Besprechung in Kammerstein berichtete der Landtagskandidat der Freien Wähler Hermann Kratzer aus Greding über die Folgen des Milchstreiks der Bauern. Dieser habe zwar viele Verbraucher aufgeschreckt aber auch viel Diskussionsbedarf in den Dörfern hinterlassen. Der Gredinger Stadt- und Kreisrat sprach sich für gerechte Preise in der Landwirtschaft aus. „Nur mit fairen Preisen für ihre wertvollen Lebensmittel können unsere Bauern auf Dauer ihre Existenz sichern“, stellte Kratzer fest.
An die regionalen Kreisläufe erinnerte stv. Landrat Walter Schnell. Der Kammersteiner Bürgermeister sprach sich für kürzere Wege vom Erzeuger zum Verbraucher aus. Der weltweite Transport von Lebensmitteln sei auch angesichts der explodierenden Treibstoffpreise nicht mehr im bisherigen Maß verantwortbar. Schnell: „Erzeuger und Verbrauchen sitzen in einem Boot. Sie müssen enger zusammenrücken“.
Auf die Gefahren der Gentechnik wies Landtagskandidat Dr. Stefan Singer hin. Der Abenberger Allgemeinsarzt und Stadtrat warnte vor den Folgen des Einsatzes der grünen Gentechnik. Die Freien Wähler hätten sich als erste politische Kraft im Landkreis Roth deutlich gegen die grüne Gentechnik ausgesprochen und im Kreistag sowie in vielen Gemeinderäten entsprechende Anträge eingebracht. Dr. Singer: „Gentechnik zerstört unsere bäuerliche Landwirtschaft und schafft Agro-Konzerne“.
Auf die Leitlinien der Freien Wähler ging der Wendelsteiner Landtagskandidat Werner Winter ein. Werner Winter hat als stv. Landesvorsitzender maßgeblich am Programm der Freien Wähler mitgearbeitet. Verbesserungen im ländlichen Raum und die Sicherung der heimischen Landwirtschaft hätten dort einen breiten Raum. Näheres ist nachzulesen unter www.fw-kreis-roth.de.




