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17. Januar 2008

Lebensraum „Land“ verantwortlich gestalten

Rohr/Kammerstein (db) Der Rohrer Bürgermeisterkanditat Klaus Popp der Freien Wähler (FW) und der Rohrer FW – Vorsitzende Helmut Wirth trafen sich mit AWO – Ortsvorsitzenden Reinhardt Dober zur Diskussion über die AWO – Fragen zur Kommunalwahl 2008. Dabei wurden von den FW – Vertretern dargestellt, dass es ihnen wichtig sei, auf die Fragen nicht schriftlich zu reagieren, sondern zum Inhalt der fundierten Fragen konkret einen Dialog zu führen.

Vor allem sei auch wichtig, dass das Gespräch mit den Bürgern bei Wahlversammlungen, Hausbesuchen etc. gesucht werde. Die Vorstellungen zur zukünftigen Kommunalpolitik in der Gemeinde Rohr sei dem BGM – Kandidaten Klaus Popp werden auch auf der Homepage der FW Rohr unter www.fw-rohr.de dargestellt. Das direkte Gespräch mit dem Bürger sei von großer Bedeutung.

Zur Gestaltung des Lebensraumes „Land“ sei für die FW in der Gemeinde Rohr ein besonderes Anliegen, so Klaus Popp. Die Lebensqualität drückt sich auch in der Vielfalt der Gruppen und Vereine aus. Hier wird auch zukünftig ein besonderer Förderschwerpunkt zu sehen sein. Man werde dabei auf die Erwartungshaltungen reagieren. Zu der Frage der „Discounter“ betonte Helmut Wirth, dass die regionale Vermarktung von Produkten hier eine Priorität habe. Das Dorf Gustenfelden z. B. zeige eindrucksvoll, wie solche Kreisläufe den Bürger zum Einkauf heranführen können. Die Kommunalpolitik müsse hierzu bei der Schaffung der Rahmenbedingungen mithelfen. Mit der Frage der Verbesserung des Anruf-Sammel-Taxis wollen die Kommunalpolitiker die vorhandenen Grundlagen überprüfen.

Zu den Fragen der Sportförderung wurde dargestellt, dass die Gemeinde Rohr in der Sport- und Jugendförderung seit vielen Jahren Akzente setze. Der Hallenbau in Rohr sei ein guter Beweis dafür. Auch die gewährten Fördersätze sind Spitze im Landkreis Roth.

FW-Bürgermeisterkanditat Klaus Popp zeigte auch auf, dass die soziale Arbeit der Wohlfahrtsverbände eine gute Begleitung der Kommunalpolitik erfahren werde.

Ihm seien alle Altersgruppen ein besonderes Anliegen, denn die Bewahrung einer hohen Lebensqualität sei ihm ein Anliegen. Auch sei es wichtig, dass viele Bürger sich für das Gemeinwohl einsetzen und so ihren Kindern ein Vorbild zu sein. Hier gibt es in der Gemeinde Rohr noch viele gute Beispiele. Auch er mache mit seiner Familie hier gerne mit und engagiere sich seit vielen Jahren beim TSV Rohr und in der Jugendarbeit. FW-Vorsitzender Wirth stellte dar, dass zukünftig gerade auch kleineren Dörfern wie z. B. Hengdorf oder Nemsdorf eine besondere Aufmerksamkeit für die Belange vor Ort erfahren sollen.

Reinhardt Dober, der Ortsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Ortsverein Rohr-Kammerstein, dankte den Freien Wählern Rohr dafür, dass sie sich mit den Fragen beschäftigt haben. Er sicherte zu, dass alle Reaktionen – außer von „Rechtsaußen“ und „Linksaußen“ - auf der Homepage der AWO bei www.awo-rohr-kammerstein.de veröffentlicht werden. Weitere Kandidaten, die sich zu den Fragen äußern, werden gebeten dies per Email an info@awo-rohr-kammerstein.de einzureichen. Das Motto der AWO wird auch in Zukunft so sein, dass hier ein soziales Netz vom Aurachtal zum Schwabachtal, vom Mainbachtal zum Zwieselbachtal gestaltet werden soll. Für Anregungen und Ideen ist die AWO offen.

Reinhardt Dober

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