Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

8. Januar 2007

Hubert Aiwanger sieht Chancen für die Landwirte

Wendelsteins Freie Wähler mit Landesvorsitzendem auf Bauernhoftour

Großschwarzenlohe (jr) - Anläßlich ihres ersten Informationsbesuchs im neuen Jahr hatten Wendelsteins Freie Wähler unter Leitung von Wolfgang Dinkler neben FW-Vertretern aus dem Kreisverband und der Nachbargemeinde Schwanstetten auch Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger als hohen Gast, als sie auf dem Bauernhof von Paul Dengler den neuen Kaltstall mit seiner Ausstattung für dessen gut 100 Kühe besichtigten.            

Wendelsteins 3.Bürgermeister und FW-Vorsitzender Wolfgang Dinkler freute sich zusammen mit den MGR Jörg Ruthrof und Werner Winter besonders über den Besuch des Landvorsitzenden Hubert Aiwanger und die große Mitgliederzahl am Hofgelände von Paul Dengler. Der Hausherr übernahm die Führung durch die Besonderheiten seines neuerbauten „Kaltstalls“ und stellte dabei auch seinen Familienbetrieb vor, der bis heute von der Milchproduktion lebt. Schon in den 1970er Jahren war es im Altort auf dem elterlichen Hof für einen Teil der Betriebsgebäude zu eng geworden und am Ortsrand wurde eine Landwirtschaftshalle gebaut.  

2001 folgte neben der Halle der Neubau eines Kaltstalls in freitragender Bauweise fürs Milchvieh, da die Familie um der eigenen Betriebszukunft willen ihren Viehbestand erhöhte und einen größeren Stall brauchte. Im neuen Stall bewegen sich die etwa 50 Kühe frei innerhalb der linken Hallenhälfte, während die gleichgroße Zahl an "Kälbinnen" und "Hummeln" (weiblichen und männlichen Kälbern) in großen Gattern aufwachsen. Im Gegensatz zu den männlichen Kälbern, die alle auf dem regionalen Viehmarkt verkauft werden, bleiben die Kälbinnen im Betrieb als spätere Milchkühe und für die Nachzucht.   

Einer von drei Bauernhöfen im Ort

Der Denglersche Hof gehört im ehemaligen Bauerndorf Großschwarzenlohe zu den letzten drei Vollerwerbshöfen und kann vor allem durch die Spezialisierung auf die Milchproduktion überleben, wobei auch Paul Denglers gesamte Familie traditionell in die täglichen Arbeitsabläufe eingebunden ist. Sorgen machen dennoch vor allem uneinsichtige Hundebesitzer, die in Verbotszeiten des Betretens von Futterwiesen dort mit Hunden unterwegs sind. Das durch Hundeexkremente verunreinigte Gras kann zu unreiner Milch und damit deren Unverkäuflichkeit an die Milchversorgung wie zu gesundheitlichen Problemen bei den Kühen führen. 

In den Stall integriert ist eine Melkanlage für acht Tiere gleichzeitig, die von den Kühen selbständig aufgesucht werden kann. Da jede Kuh ihre eigene Nummer hat, werden "Drückeberger" notfalls mit sanftem Druck zur Melkanlage gebracht. Die Milch wird in einem 1600 L-Lagertank aufbereitet und alle zwei Tage von einem LKW der regionalen Milchversorgung abgeholt. Die moderne Wirtschaftsweise von Paul Dengler begeisterte den selbst als Bauern tätigen FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, der als größten Feind fürs Überleben der regionalen Landwirtschaft europäische und deutsche bürokratische Hürden bei der Vermarktung sah.

„Unsere Bauern verdienen es nach ihrem Bedarf gefördert zu werden und nicht zusätzlich durch Vorschriften und Verordnungen bei steigender Bürokratisierung an ihrer Hauptarbeit im Stall und auf dem Feld gehindert und gegängelt zu werden“ fasste Aiwanger auch bei der anschließenden Aussprache in der SCG-Gaststätte seine Eindrücke vom Hofbesuch zusammen und stand mit einer Analyse wie einem Ausblick auf die Gesamtsituation der Freien Wähler in Bayern den Veranstaltungsteilnehmern gern Rede und Antwort.    

Zum Seitenanfang