Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

6. September 2007

Trauer um Leonhard Kohl und Blick in die Zukunft

Kreisverband Roth der Freien Wähler ist im Vereinsregister eingetragen

Roth (jr) - Gute wie schlechte Nachrichten hatte Walter Schnell als Kreisvorsitzender der Freien Wähler im Landkreis Roth bei der letzten Kreisvorstandssitzung zu berichten. Nach dem Gedenken an Schwanstettens Altbürgermeister und FW-Ehrenmitglied Leonhard Kohl waren die Eintragung ins Vereinsregister, das anstehende Sommerfest am 15. September in Thalmässing und das von den Freien Wählern angeregte landkreisweite Verbot von Gentechnik auf kommunalen Grundflächen weitere Sitzungsthemen.                

Traurige Nachrichten hatte FW-Kreisvorsitzender Walter Schnell gleich zu Beginn der Sitzung in Roth zu verkünden, da der Kreisverband Roth der Freien Wähler mit den Tod von Schwanstettens Altbürgermeister Leonhard Kohl nicht nur ein langjähriges Urgestein der Freien Wähler und Ehrenmitglied verloren hat. Leonhard Kohl war auch einer der Weggefährten, der als Bürgermeister seiner Gemeinde wichtige Grundlagen für die neue Gemeinde Schwanstetten aktiv mitgestaltet und im gleichen Sinn auch das Zusammenwachsen im damals jungen Kreisverband Roth der Freien Wähler gefördert hat.       

Als gute Nachricht vermeldete Schnell, daß der FW-Kreisverband Roth gemäß der Neuregelung für die Beteiligung von politischen Gruppen an Wahlen seit Juli als „e.V.“ eingetragen ist und so alle juristischen Hindernisse beseitigt sind für die kommenden Wahlen. Sein Dank galt Kreisgeschäftsführerin Isolde Krahle und Bürgermeister Thomas Schneider für deren Vorarbeiten bei der Satzungsanpassung an die neuen gesetzlichen Vorgaben. Aktuell berichtete Dr.Ulrich Karl aus Allersberg über neue Entwicklungen und Probleme bei der Ärzteversorgung in der Region und Dr.Reinhard Spörl aus Heideck ergänzte mit Informationen aus der Landwirtschaftspolitik.

Sommerfest des Kreisverbands entführt in die Vorgeschichte

Nach einem Zwischenbericht zum anstehenden Jubiläum des FW-Kreisverbands im November durch Jörg Ruthrof und Michael Schmitz als Organisatoren der Festschrift stellte Roland Siegler das Programm des Sommerfests des FW-Kreisverbands zusammen mit den Freien Wählern aus Thalmässing am Samstag, den 15. September 2007 vor. Nach einem Besuch im archäologischen Museum in Thalmässing steht eine Führung auf dem archäologischen Wanderweg vom Waizenhofener Espan nach Landersdorf an, wo als dritte Station das „Geschichtsdorf“ mit vorgeschichtlichen Hausrekonstruktionen besichtigt wird, das gemütliche Beisammensein zum Ausklang findet auf dem Hof von Kreisrat Fritz Loy statt.

Peter Weidner stellte das neue, aus den Ideen der Ortsverbände und Einzelmitglieder erarbeitete „Landkreisprogramm“ der Freien Wähler als Basis für die Kreistagswahl vor. Auch der Entwurf für die Kreistagsliste der Freien Wähler, von Walter Schnell zur Diskussion gestellt, fand allgemein die Zustimmung der Vorstandsmitglieder. Mit allen bisherigen Kreisräten und etlichen Stadt- und Gemeinderäten der FW-Ortsverbände aus allen Landkreisgemeinden ist die Kreistagsliste nach Ansicht der Vorstandsmitglieder ausgewogen, mit vielen Persönlichkeiten besetzt und wird an der Nominierungsversammlung im Herbst zur Abstimmung vorgelegt.

Breite Wirkung der FW-Anträge auf kommunales Gentechnikverbot

Als vollen Erfolg werteten die anwesenden Vorstandsmitglieder und FW-Bürgermeister zudem die in ihren Gemeinden und im Kreistag von den jeweiligen FW-Fraktionen gestellten Anträge zum Verbot von Gentechnik auf gemeindlichen und landkreiseigenen Flächen. „Damit konnten die Freien Wähler ein wichtiges Zeichen setzen“ würdigte Walter Schnell den Einsatz der FW-Verantwortlichen auf Gemeinde- und Landkreisebene sowie zahlreicher Bürger und Naturfreunde im Landkreis und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz bei der Umsetzung dieser vorausschauenden Beschlüsse.

„Der Antrag auf Verbot des Gentechnikeinsatzes auf kommunalen Flächen war ein wichtiger Vorstoß auf dem Gebiet des Umweltschutzes“ bekannte auch Werner Winter als Vertreter des FW-Landesverbandes und stellvertretender Landesvorsitzender. „Peinlich ist dabei in wenigen Gemeinden das Ablehnen dieser Anträge insbesondere durch einzelne CSU-Politiker, weil der Antrag nicht von ihnen selbst kam“ kommentierte er zudem die in der Aussprache bei der Kreisvorstandssitzung genannten unterschiedlichen Ergebnissen bei den Ratsabstimmungen in den einzelnen Gemeinden.    

  

Zum Seitenanfang