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13. Juli 2007

Mehr Demokratie wagen

Freie Wähler stellen die Weichen für die Wahlen 2008

„Die Freien Wähler in Bayern fordern seit langem, die Ämter von Bezirkstagspräsident und Regierungspräsident zusammenzulegen und diesen Bezirkspräsidenten dann direkt vom Volk wählen zu lassen wie die Landräte. Das würde auch die Bedeutung der sieben Bezirke aufwerten,“ bekräftigte Walter Schnell, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, die Unterstützung für die Forderung von Bundespräsident Horst Köhler nach mehr Demokratischer Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger. Damit schloss Schnell eine sehr konstruktive Sitzung des Kreisvorstands der Freien Wähler zur Vorbereitung der Kommunal- und Landtagswahl im Jahr 2008 in der „Almhütte“ in Hilpoltstein.

Michael Greiner, Ortsvorsitzender der Hilpoltsteiner Freien Wähler, stellte in einem kurzen Abriss zu Beginn den Ortsverein und die überaus rührigen Tätigkeiten eines der jüngsten – aber zweifelsfrei auch erfolgreichsten – Gruppierungen der Freien Wähler im Landkreis Roth vor. Die Akzeptanz der Hilpoltsteiner Leistungen zeigte sich in der Versammlung auch darin, dass aus der Mitte der Hilpoltsteiner Freien Wähler mit Ruppert Rupp, Michael Greiner, Michael Pfeiffer, Harald Knauer und Gerhard Schwing fünf  Kandidaten auf der Liste des Kreisverbands gesetzt sind.

Mehr formale Aspekte der Wahlbeteiligung 2008 standen im Mittelpunkt der Betrachtungen des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Thomas Schneider (Bgm. Röttenbach) und des Schatzmeisters Helmut Bauz (Bgm. Büchenbach). Schneider zeigte kurz auf, dass der Kreisverband mit seinen Ortsvereinen die Hausaufgaben gemacht, die von der Wahlordnung verlangte Umformierung fristgerecht erledigt sei. Baus stellte das Finanzkonzept für die Wahlen dar. Dieses fand ungeteilte Zustimmung. Thomas Schneider gab den zahlreich erschienenen Vertretern der Ortsvereine in einem kurzen launigen Abriss einen Einblick in die für den Kreis Roth geplanten Werbemittel und –aktionen. Auch dabei zeigte sich, dass die Planungen sehr weit gediehen sind.

Programmatische Überlegungen stellte der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Weidner, Schwanstetten, in den Focus seiner Ausführungen. Er warnte vor Überlegungen, die derzeit 71 bayerischen Landkreise durch eine neue Gebietsreform zu ca. 40 Mammutlandkreisen zusammenzulegen. Hierdurch würde wieder ein großes Stück Bürgernähe, Regionalität und dadurch Demokratie verloren gehen. Weiterhin stellte er das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Landkreiswahlprogramm“ vor. Die Weiterführung der Inhalte und Forderungen des letzten Wahlen wurde einstimmig anerkannt. „Diese programmatische Standortbestimmung ist für einen gemeinsamen Wahlkampf unbedingt notwendig und absolut wichtig“, bekräftigte Walter Schnell und dankte Peter Weidner für die gute Arbeit.

Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung mit der Vorstellung des Planungsstands für das Sommerfest der Freien Wähler in Landersdorf am 15. September und die Feier zum 60jährigen Bestehen am 11. November in Roth. Auch diese beiden Veranstaltungen werden wichtige Schritte auf einem gemeinsamen erfolgreichen Weg in das Wahljahr 2008 sein.

M. Schmitz

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