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Pressebericht

Pressebericht Besuch Kreisklinik Roth

durch Kreisfraktion Freie Wähler Kreis Roth

(Pressebericht Freie Wähler 26.4.2017  Kreisklinik Roth)

Die Kreisfraktion der Freien Wähler informierte sich im Rahmen einer Fraktionssitzung über den Istzustand der Kreisklinik Roth und den Sachstand der Planungen für die geplante Erweiterung und Modernisierung.

Vorstand Werner Rupp berichtete über die vorhandene Klinikstruktur und stellte neben den Hauptabteilungen mit 280 Betten auch die Belegabteilungen mit 50 Betten vor. Des Weiteren erläuterte Werner Rupp den ganzheitlichen Ansatz der Gesundheitsdienstleistungen vor Ort und stellte neben dem Aufgabenspektrum unserer Kreisklinik auch die weiteren Dienstleistungen in den angeschlossenen Gesundheitszentren 1 und 2 ausführlich dar. Mit der Klinik- und Patientenentwicklung der letzten 10 Jahre wurde der Blick in die derzeitige Situation abgerundet.

 

Anschließend wurden die derzeitigen Anforderungen an die Krankenhäuser aus dem Blickwinkel der Rother Kreisklinik erörtert.

In der Allgemeinen Betrachtung wird durch die Bildung von Zentren an Kliniken der Grund- und Regelversorgung wie unsere Kreisklinik Roth enorme Herausforderungen gestellt. Mit der Zentrierung geht eine Ausdünnung des Leistungsspektrums einher, die Folgen für Patienten, Personal, Wirtschaftlichkeit und Qualität mit sich bringen.

Größtes Manko ist sicherlich auch das derzeitige Finanzierungssystem. Derzeit müssen selbst Investitionen zum Teil aus den laufenden Betriebserlösen erwirtschaftet und getätigt werden. Ein Mangel für deren Abhilfe die Freien Wähler kämpfen werden, stellte stellvertretender Fraktionsvorsitzender Manfred Preischl heraus. Als drittes Element wurde neben der Zentrierung und Finanzierung auch die Qualität als Kernelement der Kreisklinik Roth betrachtet.

Die Klink arbeitet ständig daran, die Qualität der stationären Versorgung noch weiter zu verbessern. Hierfür stehen Forderungen wie die qualitätsorientierte Krankenhausplanung, bestmögliche Qualifizierung von Ärzten und Pflegepersonal, qualitätsorientierte Vergütung und Zuwendung und Kommunikation in der Patientenversorgung. Die Forderungen werden durch die Freien Wähler nachhaltig unterstützt. Nur durch eine stete Verbesserung könne der gute Ruf der Rother Kreisklink erhalten bleiben, betonte dabei stellvertretender Landrat Walter Schnell.

Eine wesentliche, kurzfristig zu lösende Aufgaben aus der Sicht unserer Kreisklinik und deren Patienten ist die Schaffung einer Schnittstelle ambulanter und stationären Versorgung mit ambulanter Notfallversorgung von Vertragsärzten, KVB und der Kreisklinik.

In der weiteren Diskussion wurde auch die Einflussnahme weiterer regionalen Kliniken in Schwabach, Neuendettelsau, Eichstätt und Neumarkt auf die Kreisklink diskutiert.

Abschließend stellte Vorstand Werner Rupp die mögliche Planungsvarianten für den Neubau und die Sanierung der Kreisklinik Roth vor. Hierbei zeigte er den vorrangigen Handlungsbedarf in den Bereichen Intensivstation und der Abteilung für Endoskopie auf, deren Raumknappheit die Neubauwünsche unterstützt.

Als großen Kraftakt zeichnet sich dabei die Durchführung aller Baumaßnahmen im laufenden Betrieb ab. Mit einer Gesamtbauzeit von 5-6 Jahren wird die Bauabwicklung ebenfalls zur einer großen Herausforderung.

Die Freien Wähler der Kreisfraktion zeigten sich von den Einblicken in das aktuelle Geschehen der Kreisklinik Roth und von den Herausforderungen und weiteren Entwicklungen sehr positiv beeindruckt. Für die weitere Entwicklung der Klinik sagten alle ihre bestmögliche Unterstützung zu.