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Bericht zur FW Fraktionssitzug im Februar 2017

Freie Wähler im Landkreis Roth fördern die Unternehmerfabrik

Mit wenigen Klicks lassen sich wichtige Informationen aus der Gewerbedatenbank entnehmen. Karl Scheuerlein (5. Von Links) stellt diese der Kreistagsfraktion vor.
Die Kreistagsfraktion lauscht interessiert den Ausführungen von Geschäftsführer Karl Scheuerlein, der die neue Gewerbeflächendatenbank vorstellt.

 

Die wirtschaftliche Entwicklung ist eine der wichtigsten Säulen, die unseren Landkreis in die Lage versetzt, die vielfältigen Aufgaben zu meistern. Wirtschaftsförderung - und hier vor allem die Bestandspflege - ist daher die entscheidende Stellschraube in der Kreispolitik. 

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler besucht deshalb regelmäßig maßgebliche Institutionen, um die zukünftige Wirtschaftsentwicklung im Landkreis Roth zu besprechen.  In der aktuellen Fraktionssitzung wurden Aufgabenfelder und Entwicklungen in der Wirtschaft allgemein, aber auch speziell im Landkreis Roth mit der  „Unternehmerfabrik“ mit deren Geschäftsführer Karl Scheuerlein und seinen Mitarbeitern Isolde Krahle und Felix Lehnhoff,  diskutiert. Scheuerlein stellte heraus, dass  die Unternehmerfabrik vorausschauend durch den Landkreis Roth, die damalige Sparkasse Roth-Schwabach und die Stadt Roth gegründet wurde, um wirtschaftspolitisch neue Akzente zu setzen.

Fast die gesamte Wirtschaftsförderung im Landkreis wird mittlerweile von der Unternehmerfabrik gestemmt

Ergänzt wird die Riege der Gesellschafter mittlerweile durch die IHK Nürnberg für Mittelfranken. Die damals in die Unternehmerfabrik gesetzten Hoffnungen wurden weit übertroffen, bestätigte stv. Landrat Walter Schnell. Der Kammersteiner Bürgermeister war von Anfang an dabei und begleitet die Unternehmerfabrik, seit vielen Jahren. Dank der engagierten Arbeit von Geschäftsführer Karl Scheuerlein, der ein grandioser Netzwerker sei, haben sich immer neue Aufgabenfelder ergeben, die von der Unternehmerfabrik bearbeitet werden. Fast die gesamte Wirtschaftsförderung im Landkreis wird mittlerweile von der Unternehmerfabrik gestemmt, so Kreisrat Thomas Schneider aus Röttenbach. Daher wäre es an der Zeit, über die derzeit vorhandene Doppelstruktur Wirtschaftsförderung im Landratsamt und in der Unternehmerfabrik nachzudenken.

Unternehmerfabrik erweist sich als Trendsetter

Vor allem erweise sich die Unternehmerfabrik häufig als Trendsetter. Lange bevor jemand etwas von Google und Co. wusste, befasste sich die Unternehmerfabrik mit dem Projekt „Marktplatz Roth.de“, einer regionalen Version der heute omnipräsenten Suchmaschinen. Während Karl Scheuerlein erläuterte, dass die Finanzierung der Arbeit der Unternehmerfabrik nicht immer leicht sei und er immer wieder auf eigenerwirtschaftete Mittel angewiesen sei, legte die Rother Kreisrätin Elisabeth Bieber großen Wert darauf, dass dies keinen Einfluss auf die Arbeit im Bildungsbereich haben dürfe. Gerade mit Isolde Krahle habe die Bildungsregion und hier vor allem der Arbeitskreis Schule und Wirtschaft ein Gesicht bekommen, das für Kontinuität und Qualität stehe.

Thema der nächsten Monate: Wirtschaftliche Entwicklung

Nach der Diskussion der Strukturen der Unternehmerfabrik widmete sich die Kreistagsfraktion dem Thema, das sie in den nächsten Monaten vermehrt bearbeiten will: Wirtschaftliche Entwicklung, kann das nur über permanentes Wachstum geschehen? Dr. Reinhard Spörl, FW-Kreistagsmitglied aus Heideck, gab zu bedenken, dass der Flächenverbrauch zwingend einzubremsen sei. Alfred Zottmann erläuterte daraufhin das Konzept des gemeinsamen Gewerbegebietes der Gemeinden Georgensgmünd, Röttenbach und Spalt.

Flächen für Gewerbeansiedlung

Flächensparendes Ausweisen von Gewerbeland und der Verzicht auf gegenseitiges Ausstechen bei der Neuansiedlung sei das Gebot der Stunde. Fritz Loy aus Thalmässing ergänzte die Ausführung und legte großen Wert darauf, deutlich schonender mit dem Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen umzugehen. Schließlich müssten die Landwirte von der Fläche leben. Dem stimmte Helmut Bauz zu. In den Gemeinden wird es immer schwieriger Flächen für die gewerbliche Entwicklung zu bekommen und auszuweisen. Gredings Bürgermeister Manfred Preischl wies hier vor allem auch auf die Problematik von frühzeitlichen Funden in seiner Gemeinde hin, die eine weitere Entwicklung schwer beeinflusse.

Vorstellung der neuen Gewerbeflächendatenbank

Der interessante Abend endete mit der Vorstellung der neuen Gewerbeflächendatenbank, die die Unternehmerfabrik in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Roth erarbeitet hat. Hier sind mit wenigen Klicks die verfügbaren Flächen im gesamten Landkreis zu ermitteln. Dafür erntete die Unternehmerfabrik großes Lob. Karl Scheuerlein bedankte sich für das Interesse der Kreistagsfraktion der Freien Wähler und für die große Wertschätzung der der Unternehmerfabrik durch die Freien Wähler. Dies sei auch wichtig für die Zeit nach ihm, ergänzte er - augenzwinkernd - mit einem Blick auf Felix Lehnhoff und Isolde Krahle.