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Bericht zu FW Fraktionssitzung März 2017

Bericht zur Fraktionssitzung im März 2017

Tourismus, Rothsee und Kreisentwicklung haben im Landkreis Roth hohen Stellenwert.

Die Fraktion der FREIEN WÄHLER im Kreistag, mit Fraktionsvorsitzendem Thomas Schneider, hat diese Themen  intensiv mit drei maßgeblichen Mitarbeitern des Landkreises diskutiert .

Für Diplom-Geograf Jörg Ruckriegel, der seit einigen Monaten dem Sachgebiet Kultur und Tourismus im Landratsamt Roth vorsteht, sei es eine besondere Freude im touristischen Bereich und dann auch noch im Heimatlandkreis tätig sein zu dürfen.

Nadine Menchen, die Sachgebietsleiterin „Kreisentwicklung“, stellte die Stabsstelle und darin gebündelte Aufgaben vor. Neben dem Regionalmanagement und dem Tourismus findet sich auch die Bildungsregion in diesem, unmittelbar dem Landrat unterstellten Sachgebiet, wieder. Nach wie vor schlägt ihr Herz für die „ErLebenswelt Roth“ ! Auch wenn sie nicht mehr die verantwortliche Leiterin ist, so war ihr doch anzumerken, dass ihr die Entwicklung in diesem Bereich besonders am Herzen liegt. Hier merkte Kreisrat Dr. Reinhard Spörl an, dass sich die Projekte sehr am Tourismus orientieren.  Dem stimmte Menchen zu, wies aber auch auf die gesellschaftspolitischen Bereiche wie die „Jugendzukunftswerkstatt“ hin, die in den nächsten Monaten in fast allen Kommunen des Landkreises starten wird. Michael Greiner, Kreisrat aus Hilpoltstein, wies darauf hin, dass die unterschiedliche Lage der Gemeinden auch ein unterschiedliches Engagement im Bereich des Tourismus‘ einfordere.

 

Gerade die Autobahnnähe lasse die Übernachtungszahlen in die Höhe schnellen,  ohne dass die Gemeinden hier besonders viel dafür tun müssten. Hier müsse auch ausgleichend gewirkt werden. Schließlich verwies Nadine Menchen noch auf die derzeit 5 favorisierten Premium-Wanderwege im Landkreis hin, deren Ziel die Stärkung von Körper und Seele ist. Der neueste Premiumwanderweg wurde in Laibstadt zertifiziert.

 

Der neue Tourismus Chef gab einen kurzen Überblick über den Stand dieses wichtigen Wirtschaftszweiges im Landkreis. Besonders dringender Handlungsbedarf bestehe nach wie vor für höherwertige Hotelbetten Überrascht waren die Kreisräte davon, dass im Schnitt nur 1,9 Übernachtungen pro Bett registriert werden und wie stark sich diese doch auf wenige Spitzenwochen konzentrieren. Ruckriegel sah hier als Aufgabe, die Auslastung zu verbessern, Spitzen abzufangen und in touristisch weniger interessanten Zeiten durch Messegäste Kapazitäten zu nutzen. Auf die Frage von Kreisrat Thomas Schneider, wo denn die Schwächen im Bereich Tourismus im Landkreis lägen, erläuterte er das fehlende Alleinstellungsmerkmal. Kulinarik, Gastlichkeit und Natur reichen allein nicht für einen fortdauernden Erfolg. Denn das haben andere Gebiete auch zu bieten. Mit Premiumwegen, Angeboten aus dem Sportbereich  und hier vor allem mit dem Triathlon, könnte man noch viel mehr touristischen Raum einnehmen.  Daneben sei auch die Homepage smartphonetauglich zu gestalten.

 

Helmut Bauz, Kreisrat aus Büchenbach, legte Wert auf moderne Medien. Nach seiner Erfahrung seien gerade kleine semiprofessionelle Filme wichtig, um den Internetauftritt kurzweilig und modern zu gestalten. Dem stimmte Ruckriegel gerne zu.

 

Den dritten Teil der Diskussionsrunde gestaltete Thomas Gruber. Der Geschäftsführer des Zweckverbands Rothsee erläuterte zunächst die Zusammensetzung des Verbandes. Walter Schnell informierte sich in diesem Zusammenhang über die Abgrenzung der Zuständigkeit bei der Aufstellung des Flächennutzungsplans. Daraufhin ging Gruber weiter ins Detail. Aufgrund des Alters des Seengebietes und seiner Bauwerke  seien viele Sanierungen nötig. Der Zweckverband sei aber solide finanziert und habe noch ausreichend Rücklagen. In Strandhaus Birkach müsse dringend mehr Raum geschaffen werden. Dies war das Stichwort für Elisabeth Bieber aus Roth. Die Kreisrätin brach eine Lanze für die Wirte am Rothsee. Ihr mache aber die Nachfolge Sorgen. Denn ob es wieder gelinge, so engagierte und gute Wirtsleute für die Strandhäuser zu finden, wird nicht leicht sein. Kreisrat Greiner bedauerte es, dass die große Nachfrage nach Campingplätzen nicht gedeckt werden könne. Auch hier stimmte Gruber zu. Der Geschäftsführer bat insbesondere Bezirksrat Walter Schnell, er möge sich dafür einsetzen, dass der Bezirk sich bei der Finanzierung in der gewohnten Weise beteiligen möge.

Im Anschluss wurde auch kurz die weitere Vorgehensweise zur Einrichtung einer  Technikerschule Maschinenbau in Roth angesprochen. Hier gelte es auf jeden Fall dran zu bleiben, monierte Alfred Zottmann. Zum Schluss setzte sich Büchenbachs Bürgermeister Helmut Bauz noch für die Montessori Schule in seiner Gemeinde ein. Der Kreis sollte sich beim Neubau des Schulgebäudes engagieren. Seine Kreistagskollegen äußerten sich hier jedoch sehr zurückhaltend.