Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles




Bildungswerk

Übersicht der Seminarangebote des BKB

Seiteninhalt

Pressemitteilung vom 10.11.2014

Ländliche Räume brauchen eine neue Achtsamkeit

(Freie Wähler / Landkreis Roth - Pressemitteilung 10. November 2014)

 



ROTH – „Die ländlichen Räume brauchen eine neue Achtsamkeit“, sagte der stv. Rother Landrat Walter Schnell bei einem Parlamentarischen Abend „die Kirche im Dorf lassen“ der Freien Wähler im Bayerischen Landtag. Die Veranstaltung, eine Kooperation zwischen der Lutherdekade in Bayern und der Landtagsfraktion der Freien Wähler, fand im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Politik“ statt.



In seiner Begrüßung betonte Florian Streibl, der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion der Freien Wähler, die vielfältigen Schnittmengen zwischen Kirche und Staat. Es gelte, so Walter Schnell, die Stärken der ländlichen Räume hervorzuheben. In der hektischen Zeit der Globalisierung hätten Politik, Kirche, Medien und Gesellschaft die ländlichen Räume aus dem Blick verloren.



Wertvoller Lernort für die Zukunft

Nach Ansicht des fränkischen Landessynodalen Fritz Schroth lassen sich auf dem Land viele Lösungen für die drängenden gesellschaftlichen Probleme finden. Der ländliche Raum ist ein „wertvoller Lernort für die Zukunft“, erklärte Schroth bei der Podiumsdiskussion. Künftig würden Werte wie Nachhaltigkeit, Schönheit oder Langfristigkeit an Bedeutung gewinnen.



Diese Werte werden an keiner Börse gehandelt“, erläuterte der Kammersteiner Bürgermeister Walter Schnell, spielten derzeit aber im ländlichen Raum schon eine Rolle. Da der ländliche Raum sich verändere, sei die Solidarität aller nötig. Um sein Potenzial zu entfalten, brauche es in den Dörfern ein intaktes soziales Gefüge, „zu dem Kirche und Politik einen gemeinsamen Beitrag zu leisten haben“, machte Walter Schnell deutlich.



Für Landtagsvizepräsident Peter Meyer, gleichzeitig Mitglied der Landessynode der ELKB, müsse die Politik für ein attraktives Umfeld in den Dörfern sorgen. Aber auch die Kirche sei gefordert, bei ihrer Planung gerade mit Personal und Angeboten noch stärker die Kirchengemeinden im ländlichen Raum mit ihren vielfältigen Aufgaben zu bedenken.



Christoph Seyler, Leiter des Evangelischen Bildungszentrums Hesselberg, ergänzte, dass auch die Pfarrer auf dem Land vor anderen Herausforderung stünden, als in der Stadt. Zwar sei der Seelsorgeauftrag an sich der gleiche, aber „auf dem Land muss der Pfarrer ein Allrounder sein“, erklärte Seyler.

 

 

Rückfragen:


Walter Schnell,

09122 / 3939 (p) oder 09122 / 925515 (d)