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Pressemitteilung vom 10.08.2014

FREIE WÄHLER für Frackingverbot in Deutschland

Aiwanger: Vorstoß von Umweltminister Huber ist Augenwischerei

 

Als "Augenwischerei" bezeichnet der FREIE WÄHLER-Vorsitzende Hubert Aiwanger den Vorstoß von Bayerns Umweltminister Marcel Huber, das umstrittene Fracking in Bayern dadurch unterbinden zu wollen, dass er Bezirksregierungen und Wasserwirtschaftsämter anweist, keine wasserrechtlichen Genehmigungen zu erteilen.

 

Aiwanger: "Fracking ist laut Bundesgesetz ausdrücklich erlaubt. Ein wasserrechtliches Fracking-Verbot wird außerhalb Wasserschutzgebieten ins Leere laufen. Deshalb muss dringend auf Bundesebene Fracking durch eine Änderung des Bergrechts unterbunden werden, was die schwarz-rote Bundesregierung allerdings ablehnt. Gleichzeitig laufen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen, in dem Investoren für entgangenen Nutzen Schadenersatz verlangen können. Wenn vor diesem Hintergrund die im Frackinggeschäft tätige britische Firma Rose Petroleum seit 31.1.2014 eine Erkundungslizenz für Erdöl und Erdgas im Raum Oberpfalz/Oberfranken in der Tasche hat, dann ist Gefahr in Verzug. Dieser politische und juristische Giftcocktail ist genauso gefährlich wie der chemische, der beim Fracking in den Boden gepresst wird."

 

Deshalb fordert Aiwanger ein Verbot von Fracking im deutschen Bergrecht, einen Stopp der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit Investorenschutz und eine regionale Energiewende, welche die Energieversorgung mittelfristig ohne Erdöl und Erdgas sicherstellt.

  

 

Landesgeschäftsstelle FREIE WÄHLER Bayern

Telefon: (+49) 089 / 5203 – 2161 – Fax (+49) 089 / 5203 – 2162

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