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Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Die neu gewählte Vorstandschaft

v.l.n.r: Peter Beyer, Franz Miehling, Walter Schnell, Thomas Schneider, Eugen Börschlein, Hermann Kratzer, Karl Kirschner, Peter Weidner, Jürgen Grumpelt, Andreas C. Schneider, Paula Medl, Helmut Bauz
Hermann Kratzer
Hermann Kratzer und Wolfgang Haubner
Hermann Kratzer bedankt sich bei Isolde Krahle
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Walter Schnell

Bei der am 17.10.2014 stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes der Freien Wähler Roth berichtete Hermann Kratzer kurz über die Zeit seit der letzen Sitzung. Er begrüßte die neu als Bürgermeister, 2ter Bürgermeister oder Stadt- und Gemeinderäte gewählten anwesenden Gäste sowie natürlich alle Mitglieder.

 

Als zusätzlicher Gast war auch Wolfgang Haubner der Kreisvorsitzende des Nachbar-Kreisverbandes Weißenburg-Gunzenhausen anwesend. Er leitete durch die Wahl.

 

 

Als neuer Vorsitzender wurde Hermann Kratzer in seinem Amt bestätigt.

 

 

Als Vertreter des Vorsitzenden wurden

Peter Weidner, Thomas Schneider und Helmut Bauz

gewählt.

 

 

Als Geschäftsführer wurde Franz Miehling gewählt der die Funktion von Isolde Krahle übernahm.

 

Als Kreisschatzmeister wurde Andreas C. Schneider gewählt

 

Als Beisitzer wurden

Eugen Börschlein, Karl Kirschner, Harald Knauer, Michael Pfeiffer, Paula Medl, Walter Schnell, Jürgen Grumpelt und Ralf Beyer

gewählt.

 

 

Weitere Informationen und Bilder zur neuen "Vorstands-Mannschaft" unter dem Link zum Kreisvorstand <link>


Vom Erfolg beim Wähler beflügelt

Bericht der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 20. Oktober 2014

Freie Wähler im Landkreis Roth sammeln Kräfte für neue Herausforderungen

LANDKREIS ROTH — Die vielen Wahlen der jüngsten Zeit erwiesen sich zwar auch für die hiesige Parteienlandschaft als sehr kräftezehrend, im Falle der Freien Wähler aber auch als ein Eilen von Erfolg zu Erfolg. Vielleicht war es diesem Umstand oder dem eigenen Namen geschuldet, dass man auch die Neuwahlen an der Jahresversammlung des eigenen Kreisverbandes im Allersberger Gasthaus „Plaka“ genüsslich auskostete und sich gerne viel Zeit für sie ließ.

Große Überraschungen gab es dabei indes keine. Der alte und neue Vorsitzende heißt natürlich Hermann Kratzer. Er konnte zunächst zahlreiche Ehrengäste in der auch als „Altes Spital“ bekannten Gaststätte begrüßen. Darunter auch zahlreiche Mandatsträger wie Ralf Beyer aus Heideck, der dort heuer den Rathausthron für die Freien Wähler erobert hatte. Nach einem Grußwort des Ortsvorsitzenden Ulrich Karl durfte dann erst einmal Walter Schnell als FW-Bezirksvorsitzender und stellvertretender Landrat ein überaus positives Resümee der allerjüngsten Vergangenheit ziehen. Die zurückliegenden Monate seien zwar aufgrund der vielen Wahlen nicht einfach gewesen, und „die Zunge hängt etwas durch“, so Schnell. Doch die Bilanz beeindruckt: Erstmals kann man im Landkreis Roth fünf von 16 Bürgermeister stellen, „mehr als CSU und SPD“, wie der Kammersteiner Rathauschef betonte.

Es gebe allerdings auch Problembereiche, in denen die Zustimmung in der Bevölkerung für die Freien Wähler gesunken sei. Bereits für eine zweite Wahlperiode sei man nun im Landtag vertreten und werde dort immer ernster genommen. Erstmals ist man in den Brandenburger Landtag sowie ins Europaparlament eingezogen. Man dürfe aber nie die in der Kommunalpolitik liegenden Wurzeln vergessen, mahnte Schnell.

Klar positioniert

Thematisch konzentrierte sich der Bezirkschef auf Probleme, die nicht nur den Freien Wählern derzeit schwer im Magen liegen: Das transatlantische Freihandelskommen etwa, das laut Schnell eine „Aushöhlung der Demokratie“ bedeute. Ein klares „Nein“ gebe es dazu seitens der eigenen Partei. „Da haben wir uns glasklar positioniert“, so Schnell, der eine solche deutliche Haltung bei anderen Parteien vermisst. Auch in Sachen Gleichstromtrasse witterte der Kammersteiner Bürgermeister ein böses Spiel. Hier gelte es, sich „nicht von den Energieversorgern hinters Licht führen zu lassen“. Auf den Kampf der Freien Wähler gegen die B131n und für die Entscheidungsfreiheit der Gymnasiasten zwischen G8 und G9 blickte in seinen Worten der Kreisvorsitzende Hermann Kratzer zurück. Es sei zwar nicht gelungen, das anvisierte Volksbegehren auf den Weg zu bringen, allerdings schwenke die bayerische Politik jetzt auf die eigene Linie mehr und mehr ein, was man sich ruhig auf die eigenen Fahne heften dürfe, so Kratzer sinngemäß. Intern gelte es zurzeit die Mitgliederdaten abzugleichen und die Ortsverbände in Sachen Internetauftritt mit Schulungen und dergleichen zu stärken. Die Geselligkeit sei in jüngster Zeit beim Kreisherbstfest mit „herrlich schaurigem Wetter“ auch nicht zu kurz gekommen. Zudem habe man ein eigenes Finanz-Team ins Leben gerufen, dass die monetäre Lage verbessern helfen soll, um für die nächsten Wahlkämpfe gerüstet zu sein. Auch sei ein Mandatsträgertreffen für die nächste Zeit angedacht.

Natürlich verzichtete auch Kratzer nicht auf eine Erfolgsbilanz der Freien Wähler im Landreis. Von 318 kommunalen Mandatsträgern stellten sie 76, rief er ins Gedächtnis. Neben den von Schnell erwähnten fünf Bürgermeistern könne man auch auf acht Stellvertreter verweisen, was einer satten Quote von 50 Prozent entspricht. Das machte zwar Lust auf noch mehr Wahlen, dennoch will man jene interner Art nicht mehr zu häufig werden lassen. Alle zwei Jahre wird künftig sowohl bei der Kreisvereinigung wie auch beim Kreisverband (hier betrug die Wahlperiode ehedem drei Jahre) neu gewählt – und zwar bei einer kombinierten Jahresversammlung. So war es auch dieses Mal der Fall.

Als Wahlleiter hatte man sich eigens den FW-Kreisvorsitzenden des Nachbarlandkreises, Wolfgang Hauber, eingeladen. Zunächst ging alles recht flott. Man wählte Hermann Kratzer erneut zum Vorsitzenden des Kreisverbands. Als der bisherige Kassier Helmut Bauz als Stellvertreter vorgeschlagen wurde, geriet das Prozedere dann etwas ins Stocken. Er stellte sich schließlich aber der Wahl, die er auch gewann. Thomas Schneider und Peter Weidner wurden ebenso in jene Funktion gewählt.

Das Votum für den Geschäftsführer fiel auf Franz Miehling, die Nachfolge von Bauz als Schatzmeister tritt Andreas Schneider (Rohr) an – das einzig ganz neue Gesicht im Kern des Vorstandes. Die Beisitzer heißen Ralf Beyer, Eugen Börschlein, Jürgen Grumpelt, Karl Kirschner, Harald Knauer, Paula Medl, Michael Pfeiffer und Walter Schnell. Zum Internetbeauftragten wurde erneut Manfred Bauer erkoren. Rechnungsprüfer ist neben Hermann Lorenz nun auch wieder Eugen Börschlein, seine parallele Beisitzertätigkeit sah man hierfür nicht als Hinderungsgrund an.

Bei der Kreisvereinigung tragen der Vorsitzende und die drei Stellvertretende die gleichen Namen wie beim Kreisverband. Wer hier Geschäftsführer heißt, heißt dort Schriftführer – und zwar Franz Miehling. Der Herr der Kasse ist auch bei der Kreisvereinigung Andreas Schneider. Prüfen soll sie neben Eugen Börschlein Amtskollege Robert Köbler.

Autor: JÜRGEN LEYKAMM

(Mit freundlicher Genehmigung der ROTH-HILPOLTSTEINER VOLKSZEITUNG)