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Freie Wähler gegen geplante HGÜ-Stromtrasse

Freie Wähler wollen durch Massenpetition Stromtrasse verhindern

Ja zur Energiewende – Nein zur Kohlestrom-Autobahn durch Bayern

„Die Massenpetition der Freien Wähler gegen die geplante Stromtrasse Süd-Ost hat bereits rund 15.000 Unterstützer gefunden!“ so Mittelfrankens FW-Bezirksvorsitzender Walter Schnell. „Mit dem Titel „Ja zur Energiewende – Nein zur Kohlestrom-Autobahn durch Bayern“ wollen wir den Druck auf Bundes und Landesregierung erhöhen.“

„Wir wollen den betroffenen Bürgern eine Stimme geben!“

Die HGÜ-Stromtrasse Vorzugstrasse führt direkt durch die Landkreise Nürnberger-Land und Roth. Die Alternativtrassen führen durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt, durch die Stadt Erlangen über den Landkreis Fürth, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen nach Meitingen. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Mittelfranken sind direkt betroffen. „Wir wollen den betroffenen Bürgern eine Stimme geben!“, so der Kammersteiner Bürgermeister Walter Schnell.

Bayerische Staatsregierung hat im Bundesrat für die neue HGÜ-Stromtrasse gestimmt

Die Bayerische Staatsregierung hat im Juni 2013 im Bundesrat für die neue HGÜ-Stromtrasse gestimmt. Einem Antrag des Bundeslandes Niedersachsen für eine Teilerdverkabelung hat Bayern im Bundesrat nicht zugestimmt.Die geplante Trasse soll im sächsischen Bad Lauchstädt, in Mitten der Braunkohlereviere Mitteldeutschland und Lausitz, ihren Ursprung nehmen. Mit Ausnahme von Braunkohlestrom findet dort keine Art der Energieerzeugung statt, die nicht auch bei uns vor Ort betrieben werden könnte, so heißt es in der Petitionsbegründung.

Freie Wähler MdL Peter Bauer hält diese Art der Energiepolitik der Staatsregierung für grundsätzlich falsch. Die FW-Landtagsfraktion will gemeinsam mit den Bürgern verhindern, dass dem CO2 schädlichen Kohlestrom aus Sachsen zur Renaissance verholfen wird.

Sichere, saubere, bezahlbare, regenerative und regionale Stromerzeugung

Für Landrat Armin Kroder (Landkreis Nürnberger Land) soll ein gemeinsames Ziel für Bayern eine sichere, saubere, bezahlbare, regenerative und regionale Stromerzeugung in möglichst weitem Umfang sein. Ernsthafte und zügige Investitionen in die Weiterentwicklung und Etablierung von Speichertechnologien und in neue, hochflexible und hocheffiziente Kraftwerke zum Überbrücken von „Lücken“ seien dafür unerlässlich. Begleitet werden muss, so Landrat Kroder, die Energiewende von weiteren Anstrengungen bei den Themen Energieeinsparung und Effizienzsteigerung.

Sie können persönlich die Online Petition unter der aufgeführten Internetadresse unterstützen:

https://www.openpetition.de/petition/online/ja-zur-energiewende-nein-zur-kohlestrom-autobahn-durch-bayern (externer Link)