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07.02.2014 - Fragen der Daseinsvorsorge

Fragen der Daseinsvorsorge diskutierten die Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler in einer angenehmen Gesprächsatmosphäre. V. l. n. r.: Helmut Bauz, Klaus Popp, Michael Greiner, Helmut Mederer, Ralf Beyer, Gabi Müller, Walter Schnell, Thomas Schneider und Anton Friedrich.

Freie Wähler – Landkreis Roth
Pressemitteilung vom 7. Februar 2014


Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler diskutieren Fragen der Daseinsvorsorge

 

 

ROTH/KAMMERSTEIN – Fragen der Daseinsvorsorge standen im Mittelpunkt eines Treffens der Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler (FW) im Landkreis Roth. Die Zusammenkunft wurde vom Kammersteiner Bürgermeister Walter Schnell angestoßen und geleitet.

Erhalt der Trinkwasserversorgung

Im Gespräch zeigte sich rasch, dass der Erhalt der Trinkwasserversorgung in öffentlicher Hand für die Freien Wähler im Landkreis Roth ein zentrales politisches Ziel ist. Daher sprachen sich alle Bürgermeisterkandidaten mit großer Entschiedenheit gegen die nach wie vor im Raum stehende Privatisierung der Trinkwasserversorgung aus.

Trinkwasser ist keine beliebige Handelsware
„Für die Freien Wähler gehört die Versorgung der Bürger mit gesunden und bezahlbaren Trinkwasser zu einem zentralen Punkt der Daseinsvorsorge“, stellte der Büchenbacher Bürgermeister Helmut Bauz, selbst Vorsitzender eines Wasserzweckverbandes, klar. „Wir müssen alles tun, damit unser kostbarstes Lebensmittel Wasser nicht zu einer beliebigen Handelsware wird“, ergänzte die Rednitzhembacher Bürgermeisterkandidatin Gabi Müller.

EU soll Finger vom Trinkwasser lassen
„Wir müssen weiter genau aufpassen“, sagte Röttenbachs Bürgermeister Thomas Schneider. Schneider: „Es besteht weiter Anlass zur Sorge. Sollte EU-Kommissar Barnier sich mit seiner Forderung nach einer Herausnahme des Trinkwasserbereichs aus der Konzessionsrichtlinie durchsetzen, bleibt der dann vorzulegende Richtlinienentwurf mit Spannung abzuwarten. Der Türspalt zur Privatisierung ist nach wie vor offen.“ Klaus Popp, 3. Bürgermeister in Rohr, brachte es auf den Punkt: „Die EU soll die Finger vom Trinkwasser lassen!“


Freie Wähler: Energiewende darf nicht wieder gestoppt werden

Kritisch setzen sich die FW-Kommunalpolitiker mit dem geplanten Bau der Stromtrassen quer durch Franken auseinander. Für den Unmut der Bürger brachten die Freien Wähler viel Verständnis auf.

Weniger Verständnis habe man für die doppelzüngige Position der CSU bei diesem Thema. Der Ministerpräsident habe nachweislich die Pläne abgesegnet, die er mit einer dreisten Vortäuschung von Ahnungslosigkeit aus wahltaktischen Gründen jetzt in Frage stelle. „Verantwortungsvolle, verlässliche und mutige Politik mit dem Ziel der Energiewende sieht anders aus“, erklärte dazu stv. Landrat Walter Schnell.

 

Stromtrassen, ... angemessenen Abstand von der Wohnbebauung, ...Erdverkabelung

Einen angemessenen Abstand von der Wohnbebauung bei der Planung von Stromtrassen forderte der Hilpoltsteiner Bürgermeisterkandidat und Stadtrat Michael Greiner. „Es muss geprüft werden, ob nicht wie in anderen Bundesländern streckenweise Erdverkabelung möglich und sinnvoll ist“, ergänzten Ralf Beyer (Heideck) und Helmut Mederer (Wendelstein).

Erfolg der Energiewende nicht gefährden

Die Politik verliert derzeit den Blick für die Energiewende, kritisierte Anton Friedrich, Bürgermeisterkandidat und Stadtrat aus Abenberg. Politik dürfe den Erfolg der Energiewende nicht leichtfertig aufs Spiel setzen. Mit ihrem unberechenbaren Vorgehen schade die Staatsregierung genau den Gemeinden, die in mühevoller Abstimmung mit den Bürgern Standorte zur regenerativen Energiegewinnung erarbeitet haben.