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Stadtratssitzung 21.10.2011
Öffentliche Stadtratssitzung vom 21.10.11
1) Mobiler Jugendtreff der AWO
Im Rahmen eines Pilotprojektes der Arbeiterwohlfahrt kann in den Gemeinden Georgensgmünd und Abenberg ab Anfang November 2011 ein mobiler Jugendtreff verwirklicht werden. Jürgen Kriese, Referatsleiter „Kinder, Jugend und Familie“ bei der AWO , stellte das Projekt im Stadtrat vor. Ein umgebauter 7,5 Tonner mit ca. 16 Quadratmeter Nutzfläche ist das Räderwerk zum mobilen Jugendtreff. Insbesondere in ländlichen Gemeinden, in denen bislang wenig Möglichkeiten für Offene Jugendarbeit bereit stand, soll der mobile LKW eingesetzt werden. Ansprechpartner sind junge Leute zwischen 12 und 15 Jahren, es soll ein regelmäßiger Einsatz an ein oder zwei Tagen die Woche zu festgesetzten Zeiten ( je ca. 4-5 Stunden) stattfinden. Denkbar für Abenberg ist der Schulhof unter der Turnhalle, aber auch die Skateranlage sowie andere Treffpunkte in den Ortsteilen, z.B. der alte Schulhof in Wassermungenau. Ausgelegt ist das Projekt auf einen Zeitraum von 3 Jahren, wobei Fraktionssprecher Dr. Singer Wert darauf legte, dass man nach einem Jahr einen Zwischenbericht über Erfolg und Zuspruch des Projektes im Stadtrat erwarte. Denn trotz hoher Anteilsfinanzierungen durch die „Aktion Mensch“ bleibt ein jährlicher Zuschuss von 6.000,- € für die Stadt Abenberg hängen, den man auch sinnvoll nutzen wolle. Dr. Singer regte außerdem an, dass man intensive Werbung bei den Jugendlichen betreiben sollte, sei es an Schulen, Aushängen, Mundpropaganda , aber auch über jugendnahe Plattformen wie Facebook und Schüler VZ.
Für interessierte Leser: siehe auch „Projektskizze Räderwerk für den Einsatzort Stadt Abenberg“ und den Artikel in SC Tagblatt vom 26.10.11 „Pilotprojekt: Der offene Jugendtreff rollt an“.
2) Ausbau Birkenweg in Wassermungenau 2012
Nach langjährigen Verhandlungen mit der Stadt und den Anliegern konnte nun endlich eine Einigung gefunden werden zum Ausbau des Birkenwegs, eines der letzten noch unbefestigten Wege im Ortsteil Wassermungenau. Manfred Klos vom Ingenieursbüro Spalt legte dem Stadtrat einen Vorentwurf dar. 180 Meter Ausbau mit einer Breite von 4,50 Meter werden ca. 105.000,- € Kosten verursachen, mit neuer Beleuchtung kommen noch etwa 10.000,- € dazu. Problem ist die enge Einfahrt an der Ansbacher Straße und die fehlende Wendemöglichkeit im unteren Abschnitt des Birkenweges für Müllfahrzeuge und anderen Fremdverkehr. Hier müsste, auf Anregung von Fraktionssprecher Dr. Singer noch eine Wendemöglichkeit vorgesehen werden. Diesbezügliche Gespräche mit Anliegern sollen noch geführt werden.
Da die Anlieger auch den Großteil der Investitionsmaßnahem durch eine 90%ige Umlage selbst finanzieren müssen, schlug Singer ebenfalls vor, zeitnah eine Anliegerversammlung einzuberufen, um schon vorab genau zu informieren und alle Fragen der Betroffenen im Vorfeld der Baumaßnahmen ab Frühjahr 2012 zu klären.
Für interessierte Leser: siehe auch Artikel im SC Tagblatt vom 26.10. : „Letzte Schotterpiste verschwindet“



