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Freie Wähler für regionale Stromversorgung

Kreisfraktion der Freien Wähler im Nürnberger Land für regionale Stromversorgung  

Während die Netzbetreiber voraussichtlich im Frühjahr 2017 die  Anträge auf Bundesfachplanung für die beiden  Hochspannungsleitungen SuedOstLink und Suedlink einreichen, ist für die Freien Wähler im Nürnberger Land klar, dass ihr Fokus auf  einer dezentralen Stromversorgung liegt. Die Bayerische Landesregierung indes wertet es als Erfolg, dass die Monstertrasse nun als Erdkabel durch unseren Landkreis läuft. Bei einer Fraktionssitzung zum Thema Energiewende in Happurg  formulieren die FW Kreisräte viele offene Fragen:

Die Trassen werden erst 2025 fertig, das letzte bayerische Kernkraftwerk geht 2022 vom Netz. Kommen sie damit nicht zu spät? Was ist mit den Kosten? Die Erdverkabelung kostet etwa das 4-fache der ursprünglich geplanten Überlandleitung. Die Energiekosten werden sich dadurch maßgeblich erhöhen. 

Die FW Kreisfraktion kritisiert vor allem die mangelnde Transparenz der getroffenen Entscheidungen. Während man an vielen Orten noch um Lösungen für eine dezentrale und regionale Stromversorgung ringt, beispielsweise für Standorte  von Windrädern, die durch die 10-H Regelung äußerst problematisch geworden ist, ist die zukünftige Nutzung dieser alternativen Energien kaum mehr möglich. Was wird mit der regionalen Wertschöpfung?“, das sind die Fragen die Fraktionssprecher Robert Ilg in der lebhaften Diskussion immer wieder hört. Der Happurger Bürgermeister Bernd Bogner (FWG) hat hierfür ein Paradebeispiel. Während seine Kommune bis 2011 von den Gewerbesteuereinnahmen  des Pumpspeicherkraftwerkes am Stausee profitierte, sind diese seit dem Stillstand des Kraftwerkes versiegt. Die Sanierung des Oberbeckens liegt auf Eis. Eine Wiederaufnahme des Betriebes scheitert an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Statt regionaler Energiegewinnung wird künftig alles auf eine Karte gesetzt. Dabei fehlt die Diskussion woher unser Strom zukünftig kommt. „Ist der Kohlestrom, Atomstrom aus dem Ausland noch zu verantworten? Welche Umweltbilanz haben diese Energiequellen und welche Gefahren bringt die Abhängigkeit dieser Energieversorgung mit sich?“ Die Freien Wähler im Nürnberger Land fordern daher eine sorgfältige Prüfung dezentraler Energieversorgungsmöglichkeiten mit einhergehender intensiven Forschungen für zukünftige Speichertechnologien. Transparente Sachentscheidungen zum Wohle der Bürger und der Industrie, nicht zum Gefallen der einflussreichen Energielobby.

 

 

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