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Klausurtagung der Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER im Nürnberger Land [mehr]

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Freie Wähler Kreistagsfraktion im Nürnberger Land besucht die generalsanierte Johannes-Scharrer-Realschule in Hersbruck.....mehr

Soziales und Finanzen im Blick - Kreistagsfraktion besucht Rummelsberg mehr

Junge Freie Wähler Nürnberger Land gegründet....[mehr]

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Soziales und Finanzen im Blick

Unter diesem Motto traf sich im November die Kreistagsfraktion der Freien Wähler im Hotel „Anders“ in Rummelsberg. Hier ist der Name Programm, erläuterte der Gastgeber und Geschäftsführer der Rummelsberger Dienste für Menschen Harald Frei in seiner Begrüßung. Es handelt sich hier um einen Integrationsbetrieb  - par excelence , denn hier arbeiten 15 Personen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen neben ihren gesunden KollegInnen im Team , z. B. in Küche, Gastronomie oder Zimmerservice.  

Die Rummelsberger Diakonie ist der größte Arbeitgeber im Nürnberger Land. 202 Einrichtungen an 35 Standorten in Bayern mit 5400 Mitarbeitern stehen unter ihrer Leitung.  Sehr engagiert und leidenschaftlich gab Harald Frei den Anwesenden einen Überblick über die drei großen Säulen des Unternehmens.

Hilfe für Menschen im Alter – derzeit sind in 17 stationären Einrichtungen, betreuten und angemieteten Wohnungen  1000 Menschen beschäftigt.  Altenhilfe ist  das Risiko der Zukunft. Der demografische Wandel bestimmt die Zukunft, aber niemand weiß, wie vernünftige, bedarfsgerechte Hilfe und Betreuung finanziert werden soll. Erschwerend kommt hinzu, dass die Leistungen der  Pflegekassen oft am Bedarf der Menschen vorbei gehen. Ziel  ist es, die Altenhilfe verstärkt in den ambulanten Bereich zu verlagern. Es sollen Wohnungen angemietet werden für Betreutes Wohnen oder auch für Tagespflege. Nach den Worten von Frei sollen für Demenzkranke ambulante Wohngruppen mit einer 24 Stundenversorgung entstehen. 

Hilfe für Menschen mit Behinderung – hier ist man mit dem Berufsbildungswerk, den Wohngruppen in Altdorf, den Einrichtungen Haus Weiher in Hersbruck und Wurzhof in Postbauer-Heng auf einem guten Weg. Und dies in einem guten Miteinander mit dem Bezirk. Zukünftig möchte man weniger stationäre, sondern vermehrt  ambulante Betreuungsformen. In Hilpoltstein z. B. ist es gelungen für 24 Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine Wohnung außerhalb des Auhofs zu finden. Inklusion bedeutet für Harald Frei: „Was du brauchst und magst, soll man dir ermöglichen.“ Dabei gilt es die Balance zu finden, damit Menschen, die Wahlfreiheit haben ihr Leben in einer Einrichtung zu gestalten oder außerhalb die nötige Unterstützung zu erhalten, um den Alltag zu meistern. Inklusion zum Nulltarif ist nicht möglich, sondern immer mit einem Investitionsbedarf auf der anderen Seite verbunden.

Hilfe für junge Menschen – hier überwiegt der ambulante Bereich. Familienhilfen gehen in die Familien, sie beraten und unterstützen vor Ort. Im stationären Bereich der Jugendhilfe konnte man aus der Not der Schließung der Großküche sogar eine Tugend machen. Nachdem die Jugendlichen, die zum Essen kamen, immer Kritik am Essen hatten und nur motivationslos herumsaßen, kümmern sie sich jetzt selbst um die Essensversorgung. Sie bekommen Geld, erledigen den Einkauf, kochen selbst, essen gemeinsam und erledigen anschließend den Abwasch.

Fraktionsvorsitzende Klaus Hähnlein bedankte sich für den sehr interessanten Gang durch die Diakonie Rummelsberg mit all ihren Facetten. „Das Angebot ist breit gefächert, reicht es doch vom Jugendlichen bis hinein ins Alter.“ Aus seiner früheren Arbeit im Bezirkstag und aktuell im erweiterten Vorstand der Lebenshilfe weiß er selbst, wie schwierig die Umsetzung ist, wenn der finanzielle Rahmen nicht passt.  Abschließend dankte auch Landrat Armin Kroder für die ausführlichen Informationen und wies darauf hin, dass ganz aktuell im Landkreis an der Umsetzung des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts zusammen mit den Städten, Märkten und Gemeinden gearbeitet werde. Konkrete Projekte hier sind: die Unterstützung einer Tagespflege im Schwarzachtal ggf. mit der Rummelsberger Diakonie; Förderung der ambulanten Pflegedienste; Schaffung eines Seniorenamtes im Landratsamt.  Im Bereich Bildung, so Kroder, ist ihm die Errichtung einer Lernwerkstatt Inklusion ein besonderes Anliegen. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Förderung im Bereich Gesundheitsversorgung zusammen mit der landkreisweiten LAG.

Unter diesem Motto traf sich im November die Kreistagsfraktion der Freien Wähler im Hotel „Anders“ in Rummelsberg. Hier ist der Name Programm, erläuterte der Gastgeber und Geschäftsführer der Rummelsberger Dienste für Menschen Harald Frei in seiner Begrüßung. Es handelt sich hier um einen Integrationsbetrieb  - par excelence , denn hier arbeiten 15 Personen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen neben ihren gesunden KollegInnen im Team , z. B. in Küche, Gastronomie oder Zimmerservice.  

Die Rummelsberger Diakonie ist der größte Arbeitgeber im Nürnberger Land. 202 Einrichtungen an 35 Standorten in Bayern mit 5400 Mitarbeitern stehen unter ihrer Leitung.  Sehr engagiert und leidenschaftlich gab Harald Frei den Anwesenden einen Überblick über die drei großen Säulen des Unternehmens.

Hilfe für Menschen im Alter – derzeit sind in 17 stationären Einrichtungen, betreuten und angemieteten Wohnungen  1000 Menschen beschäftigt.  Altenhilfe ist  das Risiko der Zukunft. Der demografische Wandel bestimmt die Zukunft, aber niemand weiß, wie vernünftige, bedarfsgerechte Hilfe und Betreuung finanziert werden soll. Erschwerend kommt hinzu, dass die Leistungen der  Pflegekassen oft am Bedarf der Menschen vorbei gehen. Ziel  ist es, die Altenhilfe verstärkt in den ambulanten Bereich zu verlagern. Es sollen Wohnungen angemietet werden für Betreutes Wohnen oder auch für Tagespflege. Nach den Worten von Frei sollen für Demenzkranke ambulante Wohngruppen mit einer 24 Stundenversorgung entstehen. 

Hilfe für Menschen mit Behinderung – hier ist man mit dem Berufsbildungswerk, den Wohngruppen in Altdorf, den Einrichtungen Haus Weiher in Hersbruck und Wurzhof in Postbauer-Heng auf einem guten Weg. Und dies in einem guten Miteinander mit dem Bezirk. Zukünftig möchte man weniger stationäre, sondern vermehrt  ambulante Betreuungsformen. In Hilpoltstein z. B. ist es gelungen für 24 Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine Wohnung außerhalb des Auhofs zu finden. Inklusion bedeutet für Harald Frei: „Was du brauchst und magst, soll man dir ermöglichen.“ Dabei gilt es die Balance zu finden, damit Menschen, die Wahlfreiheit haben ihr Leben in einer Einrichtung zu gestalten oder außerhalb die nötige Unterstützung zu erhalten, um den Alltag zu meistern. Inklusion zum Nulltarif ist nicht möglich, sondern immer mit einem Investitionsbedarf auf der anderen Seite verbunden.

Hilfe für junge Menschen – hier überwiegt der ambulante Bereich. Familienhilfen gehen in die Familien, sie beraten und unterstützen vor Ort. Im stationären Bereich der Jugendhilfe konnte man aus der Not der Schließung der Großküche sogar eine Tugend machen. Nachdem die Jugendlichen, die zum Essen kamen, immer Kritik am Essen hatten und nur motivationslos herumsaßen, kümmern sie sich jetzt selbst um die Essensversorgung. Sie bekommen Geld, erledigen den Einkauf, kochen selbst, essen gemeinsam und erledigen anschließend den Abwasch.

Fraktionsvorsitzende Klaus Hähnlein bedankte sich für den sehr interessanten Gang durch die Diakonie Rummelsberg mit all ihren Facetten. „Das Angebot ist breit gefächert, reicht es doch vom Jugendlichen bis hinein ins Alter.“ Aus seiner früheren Arbeit im Bezirkstag und aktuell im erweiterten Vorstand der Lebenshilfe weiß er selbst, wie schwierig die Umsetzung ist, wenn der finanzielle Rahmen nicht passt.  Abschließend dankte auch Landrat Armin Kroder für die ausführlichen Informationen und wies darauf hin, dass ganz aktuell im Landkreis an der Umsetzung des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts zusammen mit den Städten, Märkten und Gemeinden gearbeitet werde. Konkrete Projekte hier sind: die Unterstützung einer Tagespflege im Schwarzachtal ggf. mit der Rummelsberger Diakonie; Förderung der ambulanten Pflegedienste; Schaffung eines Seniorenamtes im Landratsamt.  Im Bereich Bildung, so Kroder, ist ihm die Errichtung einer Lernwerkstatt Inklusion ein besonderes Anliegen. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Förderung im Bereich Gesundheitsversorgung zusammen mit der landkreisweiten LAG.