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Photovoltaik - und wie geht's weiter?

Photovoltaik - und wie geht's weiter? 

Zur Information und Diskussion über diese Frage hatte  der Arbeitskreis für erneuerbare Energien der Freien Wähler  ins Gasthaus  „Zum Schottental“  nach Heldmannsberg eingeladen. Im gut gefüllten Nebenzimmer erläuterte der Referent Roland  Müller von der Firma Energie Concept seinen Zuhörern zunächst die technischen Grundlagen einer Photovoltaikanlage und zeigte auf, inwiefern die von der Bundesregierung beschlossene Reduzierung der Einspeisungsvergütung die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen in Frage stellt. Seine Analyse zeigt deutlich: Eine Photovoltaikanlage, die 2012 errichtet wird, ist wirtschaftlich. Bei realistischer Betrachtung hat sich durch günstigere Investitionskosten die Renditeerwartung in den letzten fünf Jahren nicht wesentlich verändert. Allerdings macht die von der Bundesregierung beschlossene monatliche Reduzierung der Einspeisungsvergütung die Planbarkeit schwierig. Änderungen der Rahmenbedingungen der Förderung sind schlichtweg nicht praxisgerecht. Die Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) tragen nicht dazu bei, den Anteil von Solarstrom in Bayern zu erhöhen. Investoren werden durch die ständigen Veränderungen verunsichert, Produzenten und Anlagenbauer kämpfen nicht nur mit enormem Konkurrenzdruck, sondern auch mit bürokratischen Hürden und fehlender Zukunftsperspektive unter diesen Bedingungen. Damit wird eine Investition in eine Zukunft ohne Atomkraftwerke, die außerdem zur regionalen Wirtschaftförderung beiträgt - Geld und Arbeitsplätze in der Region lässt - und zur Einsparung von CO2 beiträgt für viele Interessenten uninteressant.

Die Anwesenden waren sich in der anschließenden Diskussion einig, dass dies nicht der Weg in zukunftsfähige Energiepolitik sein kann und die Entwicklungen im EEG von daher negativ zu bewerten sind. Schon im April 2010 haben die Freien Wähler Bayern eine Resolution für eine zukunftsfähige Energiepolitik verabschiedet. Darin definierten sie schon knapp ein Jahr vor der Katastrophe von Fukushima das Ziel die Energieversorgung Bayerns bis zum Jahr 2030 vollständig durch erneuerbare Energien abzudecken. Sie fordern verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zur Förderung der Photovoltaik, um dem Mittelstand und den Kommunen Planungssicherheit beim Ausbau von Photovoltaikanlagen zu geben. Im Landkreis beschäftigt sich der Arbeitskreis „Erneuerbare Energien“ der Freien Wähler mit diesem Thema. Interessenten können  sich gerne an den Leiter des AK, Werner Wolter, stellv. Kreisvorsitzender, wenden.




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