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Gemeinderatssitzung 04.06.2014

Schulprofil der Grund- und Mittelschule Happurg - Links die Grundschulkonzepte, rechts die Mittelschulprofile, in der Mitte die verbindenden Bausteine
Die ausgeschiedenen Gemeinderäte Schmidt, Pecher, Fuchs, Paulus und Süß mit Bürgermeister Bogner

04.06.2014

Grund- und Mittelschule

Nach der Begrüßung aller anwesenden Räte (anfangs 13, später 14), Referenten und Zuhörer durch 1. Bürgermeister Bernd Bogner wurde unter dem ersten Tagesordnungspunkt der Grund- und Mittelschule Happurg die Gelegenheit gegeben, ihre Schulprofile vorzustellen:

Zunächst erläuterte Rektorin Ruth Schneider das umfangreiche Schulkonzept der Grundschule, insbesondere den Modellversuch Flexible Grundschule. Sie hob dabei hervor, dass man bisher sehr gute Erfahrungen in den jahrgangsgemischten Klassen 1/2 gemacht habe. Auch in den 3/4-Klassen sei man auf einem guten Wege, so Rektorin Schneider, die leider zum Schuljahresende die GMS Happurg verlassen wird. Konrektorin Judith Schmidt gab anschließend einen groben Überblick über die vielfältigen Angebote an der Mittelschule, insbesondere über die umfangreiche Berufsorientierung, die Teilnahme am Comenius-Projekt oder über weitere attraktive Angebote, wie z.B. die Offene Ganztagsschule. Den neu im Happurger Mittelschulkonzept verankerten Schwerpunkt Inklusion stellten sehr anschaulich Lehrerin Ute Weber und Sonderschulpädagogin Beate Tanzhaus vor. Eindrucksvoll schilderten sie die tägliche Arbeit und die Herausforderungen im Umgang mit den insgesamt acht Inklusionskindern an der Mittelschule. Sie widmen sich intensiv Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder geistig behinderten Schülern. Auch hier seien erste Erfolge zu verbuchen, so Tanzhaus und Weber. Rektorin Ruth Schneider berichtete abschließend noch aus der Statistik: Im Schuljahr 2014/15 werden aller Voraussicht nach 131 Schüler die Grundschule und 83 Schüler die Mittelschule besuchen. Fünf Gastschüler aus der Gemeinde Pommelsbrunn kommen eventuell noch hinzu. Somit können erfreulicherweise in allen Jahrgangsstufen wieder Klassen gebildet werden. Der Mittelschulstandort Happurg sei somit noch nicht gefährdet, so Schneider.

Des Weiteren stand ein Antrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Windenergieanlage auf dem Gebiet der Gemeinde Alfeld auf der Tagesordnung. Die insgesamt 199m hohe Anlage soll nahe der Autobahn A6 errichtet werden, in jeweils etwa 1km Entfernung zu den Ortschaften Waller, Lieritzhofen und Wörleinshof. Sie diene als „Bürger-Windkraftanlage“ und sei vom Happurger Ortsteil Schupf aus möglicherweise zu sehen, so Geschäftsstellenleiter Krimm. Als angrenzende Gemeinde war der Happurger Gemeinderat aufgefordert, die Planungen der Betreiberfirmen SRE Bau- und Betriebs GmbH Co. KG (Freystadt) und N-Ergie Regenerativ GmbH (Nürnberg) zur Kenntnis zu nehmen und über die Genehmigung abzustimmen. Ergebnis: 11 Gremiumsmitglieder stimmten für den Bau dieser WKA, die SPD-Fraktion stimmte einheitlich mit 3 Stimmen dagegen.

Als nächstes verabschiedete Bürgermeister Bernd Bogner die ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder jeweils in einer kurzen und persönlichen Rede, in der er das kommunalpolitische Wirken der einzelnen Räte Revue passieren ließ, ihnen für die geleistete Arbeit im Namen der Bürger der Gemeinde Happurg dankte und ihnen viel Glück für die Zukunft wünschte. Mit einer Urkunde, einem Bierkrug und einem „Fresskorb“, aber auch immer versehen mit einer kleinen, aufheiternden Anekdote aus vergangenen gemeinsamen Ratszeiten entließ Bernd Bogner die Gemeinderäte Roland Pecher (CSU), Ernst Schmidt (CSU), Günther Paulus (SPD), Dr. Jürgen Süß (SPD) und Werner Fuchs (FWG) sowie in Abwesenheit Walter Wacker (CSU) in den „kommunalpolitischen Ruhestand“.

Schließlich informierte der 1. Bürgermeister in seinem „Info-Block“ das Gremium über das aktuelle Gemeindegeschehen, u.a. über laufende Asphaltarbeiten im Gemeindegebiet, die Neuerrichtung eines Bushäuschens am Ortseingang von Förrenbach durch den Heimat- und Kulturverein sowie ein Treffen mit Schulvertretern, Bediensteten und dem Träger der Grundschul-Mittagsbetreuung, der gfi Erlangen, mit dem Ziel einer zeitlichen Ausweitung der Betreuung bis 15:30 Uhr im kommenden Schuljahr.

 

Jörg Kirschner, Fraktionssprecher

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