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Gemeinderatssitzung 11.05.2016

06.06.2016

Bauvorhaben und Waldwege

Die Thalheimer Vereine haben gemeinsam angepackt und den Vorplatz des Feuerwehrhauses in Eigenregie schön gestaltet. Die Gemeinde Happurg wird die Materialkosten übernehmen.
Der Gemeindebauhof hat mit der Erneuerung eines Teilstücks der Happurger Friedhofsmauer (Südseite) ein weiteres Mal Professionalität bewiesen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, so die einhellige Meinung der Gemeinderäte.

Bürgermeister Bernd Bogner verwies nach der Begrüßung der Räte und Zuhörer auf das Entfallen des Tagesordnungspunktes „Förderprogramm Breitbandausbau – Zwischenbericht der Markterkundung durch einen Mitarbeiter der IK-T“. Dies wird vermutlich in der nächsten Sitzung nachgeholt werden. Nach der Genehmigung des Protokolls der vergangenen Sitzung widmete sich der Gemeinderat zahlreichen Bauvorhaben. Hier nun eine kurze Übersicht:

- Bauantrag zur Errichtung einer Treppe mit Balkon an einem bestehenden Wohnhaus in Kainsbach; Abstimmungsergebnis:  Einstimmig genehmigt.

- Bauantrag zum Neubau eines Wintergartens an einem bestehenden Wohnhaus in Kainsbach; Abstimmungsergebnis:  Einstimmig genehmigt.

- Bauantrag zum Umbau / zur Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses in Förrenbach; Abstimmungsergebnis:  Einstimmig genehmigt.

- Bauantrag zur Errichtung eines Anbaus an ein bestehendes Wohnhaus in Happurg; Besonderheiten:  Flachdachanbau, kein geltender Bebauungsplan vorhanden, Ortsrandlage, kaum einsehbar, Nachbarunterschriften vorliegend; Abstimmungsergebnis:  Einstimmig genehmigt.

- Geänderter Bauantrag für die Errichtung eines gastronomischen Betriebes mit Betreiberwohnung auf dem Freizeitgelände Happurger Baggersee; Besonderheiten:  Bauantrag in der Gemeinderatssitzung vom 23.09.2015 bereits behandelt, auf Änderungsforderungen des Landratsamtes wurde eingegangen. Ergebnis der erfolgten Abstimmung mit Landratsamt, Gemeinde, Planer und Betreiber: Minimale Verkleinerung der Gebäudegrundfläche, deutliche Verringerung der Fläche der Betreiberwohnung, anstatt zwei Vollgeschosse nun ein Vollgeschoss und ein Dachgeschoss mit Dachgauben, 13 Stellplätze nachgewiesen; Abstimmungsergebnis:  Einstimmig genehmigt.

- Antrag auf Vorbescheid zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Happurg; Besonderheiten: Geltender Bebauungsplan, beantragte Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans: Baugrenze (aufgrund von schlechten Bodenverhältnissen im unteren Bereich etwas weiter oben im Grundstück), Traufhöhe (grundstücksbedingte Anhebung des Gebäudes erforderlich), Dachform (Walmdach, Toskana-Stil), geplante Verbindung der Garage mit dem Hauptgebäude; Alle Abweichungen konnten vom Gemeinderat nachvollzogen und akzeptiert werden. Abstimmungsergebnis:  Einstimmig genehmigt.

Unter „Berichtswesen“ informierte der Bürgermeister aus dem Gemeindegeschehen:

- Das Ferienprogramm, heuer erweitert mit Angeboten aus der Gemeinde Alfeld, ist in Planung. Man freue sich weiterhin über interessante Angebote, so der Bürgermeister.

- Die Dorfgemeinschaft Thalheim, insbesondere die Thalheimer Vereine, haben den Vorplatz des Feuerwehrhauses in Eigenregie und auf eigene Kosten gepflastert und verschönert. Dies sei sehr lobenswert, so Bogner.

- Zum Waldwegebau Förrenbach-Thalheim („Heubelweg“) fand eine Anliegerversammlung in Thalheim statt. Die Meinungen der Betroffenen waren unterschiedlich. Es gab etliche Befürworter, aber auch Skeptiker dieser Baumaßnahme. Förster Tobias Vorwieger versuchte mit einigen Argumenten die Anlieger zu überzeugen, was ihm z.T. auch gelang. Die Kosten belaufen sich für die Anlieger auf ca. 1700€/ha. Kosten, die durch den Erlös aus einem eventuellen Holzverkauf aus diesen dann gut erschlossenen Grundstücken leicht refinanziert werden könnte. Ein hoher Kostenfaktor bei dieser Ausbaumaßnahme sei die notwendige Brücke über den Rohrbach auf Höhe der Thalheimer Kläranlage. Eine einfache wie zweckdienliche Lösung, nämlich die Verrohrung des Baches mit Überfahrmöglichkeit, lehnten das Wasserwirtschaftsamt und die Untere Naturschutzbehörde kategorisch ab. Gemeinderat Heinz Lämmermann (CSU) schlug eine kostengünstige Brückenlösung mit einer aufschüttbaren Stahlträgerkonstruktion (Beispiel: Henfenfeld) vor. Man werde diesen Vorschlag prüfen und an das Forstamt weiterleiten, so Bernd Bogner.

- Der Waldwegebau Schupf-Kainsbach gestaltet sich wegen des Sperrgrundstücks des Bund Naturschutz weiterhin schwierig. Um das Bauvorhaben realisieren zu können werde nun eine schonendere Ausbauvariante ins Auge gefasst. Es bleibt abzuwarten, ob man mit dieser Lösung überhaupt noch Zuschüsse bei den Bayerischen Staatsforsten erzielen kann, so Bogner.

- Eine wahre Meisterleistung vollbrachten die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs bei der Neuerrichtung eines Teilstücks der Happurger Friedhofsmauer. Mit Natursteinblöcken wurde die marode, einsturzgefährdete Mauer ersetzt. Eine optisch sehr gelungene und zudem kostensenkende Lösung, wie alle Gemeinderäte befanden.

Unter „Sonstiges“ kam zur Sprache:

- Die Gewährleistungsfrist (4 Jahre) für die neu ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße Förrenbach-See-Gotzenberg-Thalheim gelte noch zwei Jahre lang. Die erkennbaren Schäden wurden bereits registriert. Rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist werde man mit den Ingenieuren der ausführenden Baufirma eine ausführliche Begehung machen um die Schäden beheben zu lassen.

- Eine Beschilderung zur Happurger Doku-Stätte wurde bereits in Auftrag gegeben, so Bogner. Ebenso werde man den S-Bahnhof Happurg durch Schilder besser ausweisen, so das Ergebnis der Beratungen.

Jörg Kirschner, Fraktionssprecher

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