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22. Februar Aschermittwoch

Volles Haus bei den Freien Wählern

Die FREIEN WÄHLER Neunkirchen haben auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Aschermittwoch eingeladen. Der erste Vorsitzende des Ortsverbandes Gerhard Kroder konnte neben den Mitgliedern zahlreiche, interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt dem Landrat Armin Kroder, sowie FW – Fraktionssprecher Klaus Hähnlein im Kreistag, Kreisräte Adolf Pohl und Ingrid Kroder, FW – Seniorenbeauftragten und Altlandrat Helmut Reich, sowie dem Träger der goldenen Bürgermedaille Peter Vetter.

 

Nach der kurzen Begrüßung lud der Vorsitzende zum gemeinsamen Fischessen ein, welches von dem Ortsverband wie gewohnt spendiert wurde. Im Anschluss hat Kroder die Bedeutung der Fastenzeit, welche ja nun beginnt, anhand eines Beispiels versucht zu erläutern. Mancherorts haben Pfarrer in der Kirche den Altar mit einem weißen Tuch verhängt (woher auch der Ausspruch „am Hungertuch nagen“ stammt). Die Kirchenbesucher erkannten daran, dass die Zeit des Fastens angesagt war. Auf die Gemeinde bezogen hätte der Bürgermeister längst die Rathaustüre mit einem weißen Tuch verhängen müssen, denn die sie ist mit großen Schritten auf dem Weg in die Verschuldung unterwegs. Bei den Haushaltsberatungen, sowie bei der Verabschiedung des Haushaltsplanes waren sich CSU und SPD einig, wieder einen soliden Haushaltsplan erstellt zu haben. Die FREIEN WÄHLER versuchten noch einmal mit einem Antrag das vorgelegte Werk zu durchforsten, um die Verschuldung so gering wie möglich zu halten. Das wurde mit den Stimmen der CSU und SPD abgelehnt, mit der Begründung, das ist ja sowieso nur ein Plan, an den man sich nicht zu halten brauche. Der Fraktionsführer der FW unterlegte diese Aussage in seiner gewohnten Art noch intensiver mit Zahlen. So wird sich die Verschuldung in der Gemeinde bis zu 1,7 Mio. € erhöhen, was eine Verschuldung von 750 € pro Einwohner bedeutet. Sämtliche Rücklagen sind aufgebraucht und die Kasse der Gemeinde hoch verschuldet.

 

Die Personalkosten werden im Jahr 2012 mit einem Betrag von 1,926 Mio. € und mit 419 € pro Einwohner zu Buche schlagen. Zum Vergleich liegt der Landesdurchschnitt bei 273 € pro Einwohner. Trotz der eingeplanten Schlüsselzuweisung von 224.000 €, sowie einer Verringerung der Kreisumlage um ca. 200.000 €, konnte der Plan mit den eingestellten Investitionen nur mit einer großen Verschuldung ausgeglichen werden. Dazu schwebt noch das Damoklesschwert Investitionsumlage Kanalzweckverband mit 600.000 € für die Jahre 2014 und 2015 über der Gemeinde. Unverständnis äußerte Haberberger, dass die Gemeinde die Erweiterung der Photovoltaikanlage auf der Kreismülldeponie aus der Hand gegeben hat. Hätten wir das als Gemeinde in eigener Regie gemacht, könnten wir mit dem Erlös in etwa unseren Bürgermeister bezahlen.

 

Abschließend ergriff Landrat Armin Kroder das Wort, um die aktuellen Haushaltsdebatten auf Kreisebene zu beleuchten. Viele wichtige Aufgaben seien mit begrenzten Mitteln anzupacken.

 

Schwerpunkte seien die Bereiche Bildung, Soziales, Energie und Kreisentwicklung. Der Landkreis erstelle etwa zum letztgenannten Punkt gerade ein Energiekonzept, das helfen solle auf dem Weg zu einer sicheren, sauberen, bezahlbaren und regionalen Energieversorgung.

 

Weiteres würde im Bereich Tourismus über den Begriff „Frankenalb“ und die zukünftige Struktur debattiert.

 

Am Ende eines kürzlich angestoßenen umfangreichen Prozesses zur Markenbildung solle das „Nürnberger Land“ auf der Karte der Europäischen Metropolregion Nürnberg noch ein wenig heller aufscheinen.

 

Vorsitzender Gerhard Kroder dankte am Ende allen Gästen für das zahlreiche Erscheinen und wünschte ihnen für die Zukunft alles Gute.