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Aschermittwoch '11

Bericht über die Veranstaltung der FW Neunkirchen am Aschermittwoch2011 im Sportheim in Speikern.

 

Besucherrekord beim traditionsreichen Aschermittwochs – Fischessen der FW Neunkirchen.

 

In einer launigen Begrüßung konnte der zweite Vorsitzende Herbert Dressely interessierte Gemeindebürgerinnen und – Bürgern und Mandatsträger aus der Gemeinde und dem Landkreis zu köstlichen Fischgerichten willkommen heißen.

 

Allen voran Landrat Armin Kroder, der sich in seiner Heimatgemeinde sichtlich wohl fühlte, Klaus Hähnlein, Fraktionssprecher der Kreis FW, sowie die Kreisräte Manfred Scheld, zugleich 2. Bürgermeister von Lauf, Oliver Unterburger und Adolf Pohl.

 

In seiner Aschermittwochs rede ging der Fraktionssprecher der FW Neunkirchen, Herr Haberberger, mit den Vertretern der CSU und der SPD hart ins Gericht. Der Sprecher erklärte die Situation während der Haushaltsberatungen. Dort waren sich CSU und SPD einig darüber, dass man um jeden Preis das Investitionsprogramm mit einer Neuverschuldung von 500.000 € durchziehen werde. Die Rede war von einem soliden und ausgeglichenen Haushalt, was die Räte der FW so nicht glaubten und deshalb den Plan ablehnten. Kurze Zeit darauf folgte die Ernüchterung. Bürgermeister Sägmüller musste in der letzten Sitzung des Gemeinderats dann „die Hosen runter lassen“. Der Kredit, der wohl nötig wird beträgt ca. 800.000! Die FW verstehen unter einem soliden und ausgeglichenen Haushalt etwas anderes und werden die Entwicklung mit Argusaugen verfolgen.

 

Ein weiterer Punkt ließ die Stimmung hoch kochen und dem Fraktionssprecher die Zornesröte ins Gesicht steigen. Sechs Brücken reichen nicht über den Röthenbach, der durch die Gemeinde fließt, nein es muss noch eine siebte sein. Einstimmig wollte man im Rahmen der Dorferneuerung den Neubau dieser Brücke angehen, aber unter ganz anderen finanziellen Voraussetzungen. Die Rede war von 100.000 € bis 125.000 € – nun sind es knapp 200.000, dazu kommt noch der geplante Umgriff mit weiteren 200.000. Stellt sich die Frage: Können, oder wollen wir uns das leisten in Zeiten angespannter Kassenlage? Licht- und Sonnenblick ist die PV –Anlage auf der ehemaligen Kreismülldeponie. Dafür hatte der Sprecher ein großes Lob für die Verwaltung parat, die sehr stark zum Gelingen dieses Projekts beigetragen hat.

 

Klaus Hähnlein als Sprecher der FW im Kreistag berichtete von einer sehr guten und fruchtbaren Zusammenarbeit mit Landrat Kroder und innerhalb der Fraktion. Die Arbeit im Kreistag sei parteiübergreifend sehr kollegial, was sich zumeist in einstimmigen Abstimmungen zum Wohle unseres Landkreise niederschlage. Neuerdings existiere auf Kreisebene ein FW-Arbeitskreis, der die verschiedenen Seiten von erneuerbaren Energien beleuchten solle.

 

Landrat Armin Kroder skizzierte kurz den Entwurf des Kreishaushalts 2011, der mit einigen finanziellen Herausforderungen zu kämpfen habe. Er machte deutlich, dass etwa 75 % der Kreisumlage im sozialen Bereich auf Bezirks- oder Landkreisebene ausgegeben würden, und das ohne echte kommunal politische Steuerungsmöglichkeit. Auch deshalb sei es für die FW nötig, sich auf höheren Ebenen einzubringen, um beim Erlass rechtlicher Vorgaben mitwirken zu können. Insgesamt sei die Arbeit im Kreistag zusammen mit allen demokratischen Parteien als sachlich und gut zu beurteilen, was sich wohl auch bei der Verabschiedung des Haushaltes für 2011 aller Voraussicht nach niederschlagen dürfte.

 

Nach dem offiziellen Teil hat man noch in gemütlicher Rund heftig diskutiert. Einige Besucher kamen ja direkt von der Großveranstaltung der FW in Deggendorf. Dort fand die mit großem Abstand zweitgrößte politische Veranstaltung am Aschermittwoch in Bayern statt. Umso unverständlicher war für die Angereisten aus unserem Landkreis, dass in den Medien eher spärlich darüber berichtet wurde.

 

An der Verbesserung im Bereich der öffentlichen Wahrnehmung werden die Freien Wähler weiter hart und fleißig arbeiten, um die eigenen politischen Inhalte und Standpunkte in die Bevölkerung zu tragen.