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Landkreis sagt ja zum Semesterticket

NÜRNBERGER LAND (lra) – Der Landkreis Nürnberger Land sagt ja zum Semesterticket: Einstimmig befürwortete der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung, die Einführung des Semestertickets durch die Übernahme einer Ausgleichsgarantie zu unterstützen.

„Das ist ein klares Signal an alle Studierenden, dass das Nürnberger Land als Bildungslandkreis das Semesterticket mit auf den Weg bringen will“, freute sich Landrat Armin Kroder über das einhellige Votum des Kreisausschusses.

Die Ausgleichsgarantie käme zum Tragen, wenn sich weniger als 37,7 Prozent der Studierenden in Nürnberg und Erlangen das Semesterticket kaufen. Die Verkehrsunternehmen tragen das wirtschaftliche Risiko bis zu einer Kaufquote von 27 Prozent selbst. Die Differenz wird durch eine Ausfallgarantie der acht Gebietskörperschaften gesichert, die einen Anteil von mehr als zwei Prozent der Einnahmen durch die Studierenden haben: die Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen, sowie die Landkreise Fürth, Roth, Forchheim, Erlangen-Höchstadt und Nürnberger Land. Für den Landkreis Nürnberger Land bedeutet diese Regelung, dass maximal 120.000 Euro als finanzielle Belastung anfallen können. Kassenwirksam würde dieser Betrag frühestens im Haushaltsjahr 2016.

Für zunächst ein Probejahr (Wintersemester 2015/16 und Sommersemester 2016) wird das Semesterticket als Sockelmodell eingeführt: Das Basisticket für 65 Euro pro Semester kauft jede/-r Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (TU) verpflichtend mit der Immatrikulation. Dieses Basisticket gilt im gesamten Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) montags bis freitags ab 19 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ohne Einschränkung. Wer gänzlich ohne zeitliche Beschränkung im VGN-Gesamtraum fahren möchte, kann für 193 Euro (Wintersemester) bzw. für 199 Euro (Sommersemester) ein Zusatzticket erwerben.

Gespräche laufen mit der Hochschule für Musik, der Akademie der Bildenden Künste und der Evangelischen Hochschule, das Semesterticket auch für deren Studierende anzubieten. 

Im zweiten Tagesordnungspunkt seiner öffentlichen Sitzung beschloss der Kreisausschuss, dem Tierheim Hersbruck einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro für den Neubau einer Außenanlage für Kleintiere zu gewähren.