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Wir Bauen auf Bildung!

 

ALTDORF – Der gemeinsame Spaziergang mit Landrat Armin Kroder zum Schulschwimmbad und der Fachakademie für Sozialpädagogik, den beiden Landkreisbaustellen in Altdorf bei Nürnberg stand unter dem FW-Motto: Wir BAUEN auf BILDUNG! Unter den zahlreichen Gästen konnte die FW/UNA-Vorsitzende Cordula Breitenfellner auch die gesamte FW/UNA-Stadtratsfraktion mit Thomas Dietz, Dr. Peter Wack, Adalbert Loschge und Dr. Hartmut Herzog begrüßen.

Die FW/UNA-Vorsitzende Cordula Breitenfellner erklärt zu Beginn der Informationsveranstaltung den knapp 80 interessierten Teilnehmern: "An der wichtigsten Ressource Deutschlands darf nicht gespart werden - der Bildung! Lern- und Lehrzeiten üben einen prägenden Einfluss auf das weitere Leben eines jeden Menschen aus. Wir benötigen daher bundesweit eine Bildungsoffensive für eine wertreiche und nachhaltige Bildung beginnend bei der frühkindlichen Förderung, über die schulische und berufliche Ausbildung bis hin zu den vielseitigen Bildungsangeboten für Senioren. Grundlegend gehören dazu auch gut ausgestattete Bildungseinrichtungen."

"In Bezug auf den Erhalt und den Ausbau von staatlichen Bildungseinrichtungen im Landkreis Nürnberger Land kann man sehr zufrieden sein mit dem bisher Erreichten unter Landrat Armin Kroder", so der 2. Bürgermeister von Altdorf Dr. Hartmut Herzog und weiter: "So wird beispielsweise der Bildungsstandort Altdorf gestärkt durch die nächstes Jahr beginnenden Generalsanierungs- und Umbaumaßnahmen des Leibniz-Gymnasiums samt Dreifachsporthalle, dem derzeitigen Neubau des Schulschwimmbades an der Mittelschule und der Fachakademie für Sozialpädagogik."

Dank der Fachakademie für Sozialpädagogik werden im Landkreis Nürnberger Land hochqualifizierte Pädagogen vor Ort ausgebildet, die unter anderem dann in den notwendigen zahlreichen Kindertagesstätten als Personal für die kindliche Früherziehung eingesetzt werden können. FW/UNA-Fraktionsvorsitzender Thomas Dietz begrüßt, dass direkt neben der Fachakademie für Sozialpädagogik das neue Wohnprojekt "Inklusive Wohnwelten" der Lebenshilfe Nürnberger Land entstehen wird und hier künftig auch Synergieeffekte und Kooperationsmöglichkeiten zwischen beiden Einrichtungen möglich sind.

Dem Bau des Schulschwimmbades, welches diesen Herbst in Betrieb gehen soll, gingen jahrzehntelange Abwägungsdiskussionen voraus. Zwischenzeitlich haben wir in Deutschland laut Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) eine alarmierende lebensgefährliche Tendenz: 45 Prozent der Viertklässler können nicht sicher schwimmen. „Sich sicher im Element Wasser zu bewegen, sollte ein jeder Mensch können. Zudem ist Schwimmen gut für die Gesundheit und die Fitness für alle Altersklassen, deshalb wird das barrierefreie Schulschwimmbad künftig in einem gewissen Rahmen auch dem Leistungs- und Breitensport zur Verfügung stehen“, ergänzt Stadtrat Adalbert Loschge.

"Eine weitere Stärkung der einstigen Universitätsstadt Altdorf als Bildungsstadt und der gesamten Region wäre die Wiederbelebung der "Altdorfina". Wir FREIEN WÄHLER sind Befürworter von Dezentralität auch bei Bildungsangeboten, eine enge Verbindung zur heimischen Wirtschaft ist anzustreben. Theoretische Studieninhalte erhalten dadurch greifbaren praktischen Anwendungsbezug. Dies erhöht die Berufseinstiegschancen der Absolventen nicht nur deutlich, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Nürnberger Land", so Landrat Armin Kroder.

Abschließend wurde die derzeitige Schulsituation in Bayern näher beleuchtet. Die zunehmend unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, wie etwa soziale Herkunft, interkultureller Hintergrund oder Inklusion, bedingen dringend die Reduzierung der derzeitigen Klassenstärken an bayerischen Schulen. Kleinere Klassen mit intensiverer und individuellerer Betreuung und Förderung werden benötigt, um die Erziehung und Bildung der Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu fördern! Die nachwachsende Generation hat ein Recht auf Bildung, das erfordert jedoch nicht nur kleinere Klassen, sondern vor allem auch motivierte und fähige Lehrkräfte. Derzeit werden aus Kostenersparnis in Bayern noch in Ausbildung befindliche und damit oftmals überforderte Referendare zum Teil in Vollzeit eingesetzt, während sich hervorragend ausgebildete Junglehrer häufig in Arbeitslosigkeit wiederfinden.

Dazu Stadtrat Dr. Peter Wack: "Die Politik hat die Aufgabe, langfristig einen hohen Bildungsstandard zu sichern. Dazu gehört in Zeiten des demographischen Wandels auch eine vorausschauende Planung bezüglich des Bedarfs an Lehrerstellen, damit die nachwachsende Generation bestmöglich ausgebildet wird. Wir FREIEN WÄHLER fordern deshalb seit Jahren kleinere Klassen und mehr Lehrer! Hier muss die bayerische Staatsregierung jetzt endlich handeln!"